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Keine Schmuddelecke mehr

Busbahnhof in neuem Glanz

Waldbröl - Bürgermeister Christoph Waffenschmidt bedankte sich gestern in einer kleinen Dankesfeier mit jeweils einer Urkunde und einer Flasche Sekt für die großzügige Unterstützung durch Waldbröler Handwerks- und Industriebetriebe sowie den Einsatz der Mitarbeiter des städtischen Bauhofes, dass es möglich wurde, den Busbahnhof in Waldbröl umzugestalten.

Viele Jahre war eine Sanierung der zwischenzeitlich unansehnlichen und schwer kontrollierbaren Wartehallen am Busbahnhof geplant, jedoch fehlte das Geld. Eine Sanierung hätte rund 150.000,00 € verschlungen. Nun galt es, andere Wege zu finden und sie wurden gefunden. Nachdem sich etliche einheimische Handwerks- und Industriebetrieben bereit erklärt hatten, sich an dieser Maßnahme zu beteiligen, führten diese vier Firmen durch, die sich zusammen mit dem städtischen Bauhof unter Koordination des städtischen Planers, Peter Kaesberg, daran machten, die Ideen für alle umzusetzten.

Die bestehenden Wartehallen wurden quasi komplett demontiert, bis auf Seitenpfosten und den Dachrahmen. Seitenwände, Mitteltrennwände, Dachbleche, Mülleimer, Sitzbänke, Hinweistafeln, alles wurde durch den Bauhof demontiert. Nun traten die heimischen Malermeisterbetriebe von Stefan Rahn aus Bröl und Manfred Matthias aus Waldbröl auf den Plan. Sie sorgten unentgeltlich dafür, dass, passend zur Stadt im Grünen, sich die Haltestellen heute im bergischen Grün präsentieren.

Anschließend wurden die Seitenwände durch Einscheibensicherheitsglas ersetzt, die Mitteltrennwände entfielen ganz, um den Busbahnhof transparenter zu gestalten. Die Dacheindeckung erfolgte mit maßlich genau abgestimmten Trapezblechen in die vorhandene lackierte Dachkonstruktion. Neue Mülleimer wurden montiert, ebenso die Infotafeln und die Sitzmöglichkeiten, die durch Wegfall der Mittelwände nun gleichermaßen von beiden Seiten besetzt werden können. Für dies Arbeiten dankte der Bürgermeister den Firmen WSM, Walter Solbach Metallbau GmbH, die durch Peter Solbach und Werner Schenk vor Ort noch einmal das Konzept erklärten und der Firma SWS, Gesellschaft für Glasbaubeschläge.

Insgesamt konnte die Maßnahme für weniger als 10.000,00 € Materialkosten durchgeführt werden. Dies sei ein Beispiel, so Bürgermeister Christoph Waffenschmidt, für hervorragenden bürgerschaftlichen Gemeinschaftssinn. (oh-9.11.2005 16:54)


 


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