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DRK-Kinderklinik auf Sendung

RTL dreht Doku Soap „Die Kinderärzte“ in Siegener Klinik

Schwester Rhona von der DRK-Kinderklinik Siegen, Patient und Mutter sind gespannt auf die Dreharbeiten.
Siegen - Ab Montag, 25. August geht die Kinderklinik auf Sendung. Insgesamt 75 Folgen werden von Montag bis Freitag zwischen 11 Uhr und 12 Uhr bei RTL ausgestrahlt. Seit Anfang Mai waren alleine aus Waldbröl und Morsbach rund 50 Kinder in der DRK-Klinik.

170 Fälle, über 40 fertige Folgen, 39.780 Meter Band auf 204 Videokassetten, 5.224 Arbeitsstunden der Kamerateams, sind die bisherige Bilanz der Dreharbeiten für die Doku Soap „Die Kinderärzte“, die seit 1. Mai an der DRK-Kinderklinik Siegen stattfinden.

Gegenstand der Folgen sind Geschichten von Patienten und deren Erkrankungen von der Aufnahme in der Kinderklinik über den Weg der Genesung bis hin zu ihrer Entlassung. Neben den Geschichten will die Sendung den Zuschauern dabei auch einen informativen Mehrwert bieten: Tipps und Ratschläge für den Umgang mit dem eigenen kranken Kind, verdeutlicht an den realen Geschichten der Patienten. Die medizinische Richtigkeit dieser Hintergrundinformationen wurde dabei von den Ärzten der Klinik überprüft und sichergestellt.

Etwa ein Viertel der Eltern und Patienten, die in dem Zeitraum der Dreharbeiten in die DRK-Kinderklinik kamen, haben vor der Kamera mitgewirkt. Die Motivation zur Teilnahme sei dabei ganz unterschiedlich gewesen, berichtet Nicky Seidel von der Produktionsfirma Compose TV. „Einige haben aus der Zeitung davon erfahren, andere hatten einfach mal Lust, an einer Fernsehsendung mitzuwirken oder kannten die bisher ausgestrahlten Folgen der Sendung und waren dadurch neugierig geworden.“

„Insgesamt sind die Dreharbeiten für alle Beteiligten - Pflegepersonal, Ärzte, Eltern und Patienten - eine spannende Erfahrung gewesen und haben viel Spaß gemacht“, berichtet Prof. Dr. Rainer Burghard, Ärztlicher Direktor an der DRK-Kinderklinik Siegen, der auch selber vor der Kamera mitgewirkt hat. „Eine Beeinträchtigung unserer Arbeit und des Klinikalltages gab es eigentlich nicht. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase gehörte das Filmteam vielmehr schon fest zum Klinikbild und ist eigentlich gar nicht mehr wegzudenken.“ Auf die Frage, ob er der Kinderklinik als Ärztlicher Direktor erhalten bliebe oder ab sofort lieber als Schauspieler arbeiten wolle lacht der Mediziner nur kurz: „Kinderarzt ist mir lieber!“ (oh-24.08.2008 18:27)


 


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