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Blaulicht
Bergneustadt - Ein 66-jähriger Mann aus Bergneustadt beabsichtigte kürzlich im Internet einen WLAN-Verstärker zu erwerben. Nachdem er in einer Suchmaschine die Produkte recherchiert hatte, stieß er auf eine Webseite, die er als seriös einschätzte. Er gab die Bestellung auf und zahlte via Paypal einen mittleren zweistelligen Betrag. Am Abend erhielt er plötzlich eine erneute Bestätigungsmail vom Zahlungsdienstleister, dass er eine Zahlung im niedrigen fünfstelligen Betrag autorisiert hätte. Da erkannte der 66-Jährige, dass er scheinbar auf einen Fake-Shop hereingefallen war und die Betrüger seine Zugangsdaten abgegriffen hatten.
Deshalb hat die Polizei ein paar Tipps für sichereres Shoppen im Netz:
- Tätigen Sie keine spontanen Käufe.
- Recherchieren Sie vor dem Kauf Erfahrungen anderer Kunden mit
dem Shop. Es gibt auch Seiten, die betrügerische Shops
auflisten, wie zum Beispiel den Fake Shop Finder der
Verbraucherzentrale
(https://www.verbraucherzentrale.de/fakeshopfinder)
- Nutzen Sie sichere Zahlungsmethoden, wie den Kauf auf Rechnung.
Überweisungen oder die "Familie und Freunde"-Funktion bei Paypal
sind keine sicheren Optionen.
- Wenn möglich machen sie von 2-Faktor-Authentisierung gebrauch.
- Im Zweifel: Finger weg und lieber ein paar Euro mehr ausgeben.
. (red.-14.04.2026)
Reichshof - In der Zeit von Samstag (11. April) bis Montag betraten Unbekannte das Gelände des ehemaligen Munitionsdepots in Wildbergerhütte und flexten die Schlösser von zwei Bunkeranlagen auf, die von einer Naturschutzorganisation als Lagerfläche genutzt werden. Aus den Bunkern stahlen die Kriminellen mehrere neuwertige Elektrogeräte des Herstellers "STIHL". Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Wipperfürth unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.
Lindlar - Eine 61-jährige Frau aus Lindlar hat einen hohen vierstelligen Geldbetrag verloren. Sie erhielt am Freitag (10. April) einen Anruf von einem Mann, der sich als Bankmitarbeiter ausgab. Die angezeigte Telefonnummer hatte der Kriminelle manipuliert, sodass die tatsächliche Rufnummer der Bank angezeigt wurde. Der Betrüger gaukelte der 61-Jährigen vor, dass ein Hacker hohe Überweisungen von ihrem Konto tätigen wolle. Auf Anweisung des Anrufers nannte sie ihm die Zugangsdaten ihres Online-Banking-Kontos, meldete sich auf Aufforderung auf ihrem Online-Banking an und gab einen Auftrag per PushTan frei. Am Montag (13. April) stellte die Lindlarerin fest, dass von ihrem Konto ein hoher vierstelliger Geldbetrag überwiesen worden war.
Die Polizei rät:
- Die angezeigte Telefonnummer könnte manipuliert sein. Beenden
Sie deshalb das Gespräch und rufen Sie lieber selbst bei Ihrer
Bank zurück. Verwenden Sie dafür aber nicht die Rückruftaste!
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Prüfen Sie
die Angaben durch direkte Kontaktaufnahme mit Ihrer Bank.
- Geben Sie niemals TAN-Nummern, PIN, Kreditkartennummer oder
ähnliches weiter. Ein richtiger Bankmitarbeiter wird niemals
danach fragen.
- Übergeben Sie auf keinen Fall Bargeld oder Wertgegenstände an
unbekannte Personen.
- Bei Zweifeln kontaktieren Sie die Polizei unter der 110
Engelskirchen - Eine 56-jährige Frau aus Engelskirchen wollte kürzlich Schuhe über ein Kleinanzeigen-Portal verkaufen. Ein vermeintlicher Käufer gab vor, über PayPal bezahlen zu wollen, dies würde aber nicht funktionieren. Die 56-Jährige erhielt anschließend mehrere E-Mails, unter denen jeweils ein Link eingefügt war. Um die Zahlungsdaten zu übermitteln, klickte sie auf einen dieser Links und pflegte ihre Bankdaten ein. Anschließend stellte sie von ihrem Konto mehrere Abbuchungen von einem insgesamt mittleren vierstelligen Geldbetrag fest.
Die Polizei rät:
- Nutzen Sie verifizierte Zahlungsmethoden, bei denen das Geld
"zwischengeparkt" wird.
- Nutzen Sie nicht die Zahlungsfunktion "PayPal-Freunde" bei
Menschen, die sie nicht persönlich kennen. Hier besteht kein
Käuferschutz, sodass das Geld nur selten zurückgefordert werden
kann.
- Niemals auf Links in SMS oder E-Mails klicken.
- Misstrauen bei Überzahlungen: Niemals Differenzbeträge
zurücküberweisen. Stattdessen die Plattform kontaktieren.
- Wenn ein Betrug vorliegt, erstatten Sie Anzeige bei Ihrer
Polizei und informieren Sie das Verkaufsportal.
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| Handy klingelt: Hallo Schatz…! | 
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