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Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 1.02.2008

Führt Armband zum Täter?
Polizei nahm 13 „Karnevalisten“ fest


Weitere Meldungen:   31.01.2008  30.01.2008  29.01.2008  28.01.2008  27.01.2008  

Führt Armband zum Täter?

Foto: Polizei OBK
Waldbröl - Bei dem Raubüberfall am 30. Januar hat der Täter offenbar sein Armband verloren. Der Unbekannte war erst in die Wohnung der 88-jährigen Waldbrölerin eingedrungen, hatte sie dann in ihrem Auto zu einer gemeinsamen Fahrt zu einem Geldinstitut und wieder zurück in an den Tatort gezwungen. Anschließend lief er zu Fuß davon.

Am 30.01.2008, gegen 18:30 Uhr verübte ein unbekannter Mann im Lerchenweg einen dreisten Raubüberfall (Oberberg Heute berichtete). Er drang zunächst in die Wohnung einer 88-Jährigen ein, fuhr gemeinsam mit ihr zu einem Geldinstitut und wieder zurück zu ihrer Wohnung. Von dort aus flüchtete er mit dem erbeuteten Bargeld in unbekannte Richtung.

Bei der Tatortaufnahme stellten die Beamten ein Armband sicher, das mit einer hohen Wahrscheinlichkeit der Täter verloren haben dürfte. Es handelt sich dabei um ein Gliederuhrenarmband aus Edelstahl.

Die Polizei fragt: "Wer kennt dieses Armband?"

Der Täter ist ca. 20-25 Jahre alt, etwa 1,75m groß und schlank. Er war dunkel gekleidet und hatte sich während der gesamten Zeit eine Strickmaske über das Gesicht gezogen. Der Mann sprach mit russischem Akzent. Hinweise bitte an das Kommissariat 11/31, Tel.: 022618199-0. (oh-01.02.2008 14:32)



Polizei nahm 13 „Karnevalisten“ fest

Oberberg - Schunkeln und Lachen war offenbar gestern nicht jedermanns Ding. Die Polizei musste an Weiberfastnacht 13 „Krawallbrüder“ aus dem Verkehr ziehen, die zu viel getrunken und randaliert hatten und sogar gegen Polizeibeamte handgreiflich wurden. Sechs Verkehrsteilnehmer mussten zur Blutprobe.Auch der Rettungsdienst hatte mit einigen Trunkenbolden zu kämpfen.

13 Randalierer verbrachten die vergangene Nacht in der Zelle. Die Polizei konnte alle Schläger identifiziert und einen Raub aufklären. Bei sechs Verkehrsteilnehmern wurden Blutproben angeordnet. Alle Störenfriede, die von vornherein Platzverbote zu Karnevalsfesten erhalten hatten, hielten sich an die behördliche Anordnung.

In Wipperfürth am Busbahnhof randalierte gegen 13:00 Uhr ein betrunkener 23-jähriger Mann aus Wipperfürth. Er pöbelte Fahrgäste an und provozierte Schlägereien. Gegenüber Polizeibeamten gab er falsche Personalien an. Auf der Wache wurden dessen Personalien festgestellt. Er selbst verblieb dort bis zur Ausnüchterung. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren ein. Um 18:30 Uhr nahmen die Beamten einen 16-Jährigen in Gewahrsam und übergaben ihn später in die Obhut seiner Eltern. Er hatte sich auf dem Marktplatz geschlagen.

Etwa zwei Stunden später gerieten zwei 17- bzw. 21-jährige Männer miteinander in Streit. Während der gleichaltrige Freund des 17-Jährigen zu schlichten versuchte, schlug ihm der 21-Jährige aus Wipperfürth mit einer Flasche auf den Kopf. Der Verletzte wurde vor Ort erstversorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht. Polizeibeamte nahmen den 21-Jährigen fest, ordneten die Entnahme einer Blutprobe an und erstatteten Anzeige.

Gegen 21:00 Uhr nahmen Einsatzkräfte drei in Hückeswagen und Marienheide wohnende Männer im Alter von 18 und 19 Jahren in Gewahrsam. Sie hatten sich auf dem Marktplatz im angetrunkenen Zustand mit anderen geprügelt. Einer der Männer hatte einen Teleskopschlagstock dabei. Die Heranwachsenden müssen nun mit einem Strafverfahren rechnen.

Etwa zur selben Zeit trat auf dem Marktplatz ein angetrunkener 21-jähriger Mann gegen geparkte Autos. Er musste auf der Wache seinen Rausch ausschlafen. Zudem muss er mit einem Verfahren wegen Sachbeschädigung rechnen.

Gegen 23:00 Uhr sperrten Polizeibeamte einen betrunkenen 35-jährigen Mann in die Zelle. Er hatte auf dem Marktplatz randaliert und war dem polizeilichen Platzverweis nicht nachgekommen.

Um 23:15 Uhr brachten die Beamten einen 19-Jährigen zur Wache, der auf dem Festplatz wiederholt durch aggressive Provokationen aufgefallen war.

In Radevormwald beleidigte ein 19-Jähriger Polizeibeamte. Gegen seine Personalienfeststellung auf der Wache, wehrte sich der Heranwachsende derart heftig, dass seine Schläge nur durch den Einsatz von Reizgas gestoppt werden konnte. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.

Im Festzelt am Marktplatz in Waldbröl leistete gesern, gegen 23:45 Uhr ein 21-Jähriger Widerstand. Er hatte zuvor zahlreiche Mädchen belästigt. Der in Waldbröl wohnende Mann stieß bei der Personalienfeststellung einen Beamten von sich weg, so dass er anschließend mit den entsprechenden Polizeitechniken zu Boden gebracht werden musste. Der 21-Jährige verbrachte die Nacht in der Zelle. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

In Engelskirchen-Wiehlmünden nahmen Polizeibeamte gestern Nacht einen 35-jährigen Mann in Gewahrsam. Er hatte im betrunkenen Zustand wiederholt in einem Wohnhaus randaliert.

Gegen 21:30 verließ ein 21-jähriger Mann das Festzelt in Engelskirchen. Im Vorbeigehen schlug er einem Security-Mitarbeiter eine Pommes-Frittes-Schale aus der Hand. Dabei grüßte er mit den Worten "Heil Hitler". Als noch weitere Beleidigungen und nationalsozialistische Äußerungen fielen, wurde der Mann zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren ein.

Am 31.01.2008, gegen 22:15 Uhr hatte ein 17-Jähriger im Engelskirchener Festzelt randaliert. Er beleidigte anschließend die eingesetzten Polizeibeamten. Er wurde zur Wache gebracht und anschließend in die Obhut seines Vaters übergeben. Auch hier folgt ein Ermittlungsverfahren.

In Reichshof-Denklingen ereignete sich an Weiberfastnacht gegen 22:10 Uhr ein Raub. Die anschließende Fahndung der Polizei verlief erfolgreich. Die Täter wurden auf einem Spielplatz in der Ortsmitte gestellt. Der 23-jährige Geschädigte war zu Fuß auf dem Gehweg der Hauptstraße, als zwei Männer von ihm Zigaretten forderten, anderenfalls drohten sie ihn mit einem Messer zu verletzen. Obwohl der 23-Jährige die Zigaretten aushändigte, traktierte einer der beiden das Opfer mit Faustschlägen. Die Polizei stellte die beiden alkoholisierten 23-jährigen Gummersbacher aufgrund der exakten Personenbeschreibung in der Nähe des Tatortes. Auf dem Weg zur Waldbröler Wache schlug einer der beiden Täter im Streifenwagen auf einen Polizeibeamten ein. Der weitere Widerstand wurde mit einem gezielten Faustschlag gebrochen. Der Beamte erlitt leichte Verletzungen. Die Tatverdächtigen müssen nun mit einem Verfahren wegen Raubes rechnen.

In Morsbach-Überasbach erwischte die Polizei gestern Abend einen 20-jährigen Autofahrer, der offensichtlich Drogen konsumiert hatte.
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Nach Mitternacht, um 03:10 Uhr, überprüften Polizeibeamte auf der Hauptstraße in Reichshof-Denklingen einen 36-jährigen Pkw-Fahrer, der Alkohol getrunken hatte.

Fast zeitgleich erwischte die Polizei in Wipperfürth einen 23-jährigen Autofahrer, der Drogen konsumiert hatte.
Gegen 03:40 Uhr kontrollierten Polizeibeamte einen alkoholisierten 20-jährigen Mofafahrer, der bei Rot über die Ampel gefahren war.
Nach weiteren 15 Minuten stellte eine Streifenwagenbesatzung einen 19-Jährigen auf der Hauptstraße in Reichshof-Denklingen, der sich angetrunken hinters Steuer gesetzt hatte.

In Wipperfürth fiel um 04:40 Uhr ein 23-jähriger Autofahrer wegen seiner unsicheren Fahrweise auf. Auch bei ihm verlief der Alkotest positiv. Allen Personen wurden Blutproben entnommen, einige mussten darüber hinaus noch ihre Führerscheine abgeben.

Einsatzkonzept der oberbergischen Polizei ist aufgegangen

Keine der Personen, gegen die ein so genanntes Bereichsbetretungsverbot verfügt wurde, ist an den Veranstaltungsorten erschienen. Die oberbergische Polizei war in allen Hochburgen des Straßenkarnevals mit starken Einsatzkräften präsent. Neben den Beamten der Wachen und der Kriminalpolizei sorgte auch eine Gruppe der Bereitschaftspolizei für Recht und Ordnung. Die niedrige Einschreitschwelle für alle polizeiliche Maßnahmen und das konsequente Einschreiten der Beamten erstickte zahlreiche aufkeimende Streitigkeiten im Keim. Der hohe Kräfteansatz gerade in Wipperfürth wird durch die große Anzahl der Ingewahrsamnahmen gerechtfertigt..

Anlassbezogen verfügte die Polizei 12 weitere Bereichsbetretungsverbote. Die betroffenen Personen sind fortan von allen öffentlichen Karnevalsveranstaltungen ausgeschlossen. Die Polizei wird das erfolgreiche Konzept, insbesondere das Verfügen des Bereichsbetretungsverbotes für potentielle Störer, auch zukünftig weiter verfolgen. (oh-01.02.2008 09:24) (aktualisiert: oh-01.02.2008 15:22)




 




Handy klingelt: Hallo Schatz…!



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