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Blaulicht
Oberberg - Navigationsgeräte sind für Diebe eine heiß begehrte Ware - vor allem, wenn sie nicht fest im Fahrzeug installiert sind. Daher startet die Polizei jetzt eine bundesweite Initiative, um Fahrzeugbesitzer zu sensibilisieren.
Zahlen aus dem Oberbergischen Kreis
Im Jahr 2006 wurden allein im oberbergischen Kreis 35, im darauffolgenden Jahr 72 Navis aus Kraftfahrzeugen gestohlen. In den ersten vier Monaten diesen Jahres registrierte die Polizei 18 Diebstähle dieser Art.
Entwendet werden vorwiegend Navigationsgeräte, die nicht fest ins Fahrzeug eingebaut wurden. Wer solch wertvolle Gegenstände sorglos im Auto zurück lässt, wird allzu leicht zum Opfer der Langfinger.
„Anti-Klau-Anhänger“ am Rückspiegel
Nun rüttelt die Polizei mit einer bundesweiten Initiative Autofahrer wach. Hierzu gehört auch der „Anti-Klau-Anhänger“. Der Anhänger wird am Rückspiegel angebracht. Von außen signalisiert er einem potentiellen Dieb klar: Hier ist nichts zu holen. Auf der Innenseite findet der Fahrer eine Checkliste mit wichtigen Tipps, an die es zu denken gilt, bevor er das Auto verlässt.
Diebe nutzen Sorglosigkeit aus
Gerade in Parkhäusern, aber auch in Wohngebieten nutzen Diebe die Sorglosigkeit der Autofahrer, die ihr mobiles Navigationsgerät - wenn auch versteckt - im Auto lassen. Routinierte, Täter benötigen nur wenige Sekunden, um einen Pkw zu knacken.
Hier ist nichts - Einbruch loht nicht
Der Entschluss, in ein Auto einzubrechen, ist eng verknüpft mit den Erfolgsaussichten, die mit einer Tat verbunden sind. Deshalb ist es wichtig, dem potentiellen Täter klar zu machen, dass dort nichts zu holen ist. Mit dem speziell dafür entwickelten Anti-Klau-Anhänger erhält der Täter das deutliche Signal: Einbruch lohnt sich nicht.
Wichtige Tipps zum Schutz vor Navi-Klau:
- Lassen Sie Ihr mobiles Navigationsgerät nicht im Fahrzeug. Erfahrende Diebe kennen jedes Versteck.
- Entfernen Sie auch die Halterung des Navis an der Innenscheibe bzw. den Armaturen. Denn Diebe öffnen Autos auch, wenn sie lediglich die
Halterung eines Navis von außen sehen.
- Nehmen Sie alle abnehmbaren Bedienteile und die Daten-CD des Navis mit.
- Stellen Sie Ihr Fahrzeug möglichst auf bewachten Parkplätzen, in einer Garage oder wenigstens an einer beleuchteten Stelle ab.
- Notieren Sie sich die individuelle Nummer des Navigationsgeräts. Wenn es keine hat, kennzeichnen Sie das Gerät selbst mit einem individuellen
Zeichen.
- Tragen Sie Daten wie die individuelle Nummer, den Hersteller oder Typ des Navigationsgeräts in den Navi-Pass ein.
- Fotografieren Sie das Navigationsgerät.
- Informieren Sie die Polizei, wenn Personen zu ungewöhnlichen Tageszeiten Fahrzeuge ableuchten.
Das Faltblatt „Bremsen Sie Diebe rechtzeitig aus!“ mit dem Navi-Pass und aktuellen Tipps erhalten Sie beim Kriminalkommissariat Vorbeugung in Gummersbach, Tel.: 022618199885, und im Internet unter www.polizei-beratung.de., die „Anti-Klau-Anhänger“ ab Dienstag (20.05.) bei den ständig besetzten oberbergischen Polizeidienststellen. (red.-16.05.2008 12:35)
Reichshof - Dröhnende Musik aus Autoradios, eine gegrölte „Karaoke-Einlage“ und wüste Beleidigungen gegen einschreitende Polizeibeamte sorgten dafür, dass eine Garagen-Fete in Sinspert für einen stark alkoholisierten 30-Jährigen in der Zelle endete. Außerdem müssen er und sein 26-jähriger Freund mit Anzeigen rechnen.
Kurz vor Mitternacht beschwerten sich gestern Anwohner in Sinspert bei der Polizei über laute Musik, die aus einem Auto kam, dessen Tür und Kofferraum geöffnet waren, während der Fahrer in einer angrenzenden Garage feierte. Auf Anweisung der Polizei wurde die Musik erst einmal leiser gestellt. Der Kumpel des Fahrzeughalters wollte sich mit der polizeilichen Anordnung offenbar nicht abfinden, denn bereits zehn Minuten später hörten die in der Nähe wartenden Beamten wiederum laute Musik von gleicher Stelle.
Diesmal kam der Radau aus dem Pkw des Kumpels. Um endlich Ruhe einkehren zu lassen, wurde das Bedienteil des Radios sichergestellt. Vergebens, denn rund 50 Minuten später ging das Getöse weiter - diesmal wieder aus dem anderen Auto. Zu allem Überfluss grölte der 30-Jährige lautstark zu der Musik und sparte nicht mit Beschimpfungen gegenüber den wiederum einschreitenden Polizisten.
Jetzt wurde der Pkw der Polizei verschlossen und der Schlüssel sichergestellt. Gegen den 26-jährigen Fahrzeughalter erstatteten die Beamten eine Anzeige. Der 30-jährige, stark alkoholisierte Störer, der die Beamten fortwährend beleidigte, wurde mit zur Polizeiwache nach Waldbröl genommen, wo er den Rest der Nacht in einer Zelle verbringen durfte. Natürlich erwartet auch ihn eine Anzeige. (oh-16.05.2008 10:40)
Waldbröl - Mit 1,74 Promille im Blut, schlängelte sich ein 43-jähriger Autofahrer vergangene Nacht über die Wirtenbacher. Sein Pech: Gleich hinter ihm fuhr ein Streifenwagen, der den Fahrer schließlich zum Anhalten bewegen konnte.
Wie die Polizei mitteilt, fuhr der 43-Jährige in ausgeprägten Schlangenlinien vor einem Streifenwagen über die Wirtenbacher Straße. In Waldbröl-Hahn wurde er angehalten und überprüft. Der Alkotest ergab einen Wert von 1,74 Promille. Die Beamten ließen eine Blutprobe entnehmen, stellten den Führerschein sicher und leiteten ein Verfahren ein. (oh-16.05.2008 08:09)
Morsbach - (aktualisiert) Kurz vor Geschäftsschluss drang gestern Abend, um 20.58 Uhr, ein maskierter Täter in den Getränkemarkt am Alzener Weg ein. Er packte den alleine anwesenden 17-jährigen Verkäufer im Nacken, bedrohte ihn mit einer Pistole und forderte Bargeld.
Männlicher Einzeltäter flüchtig
Nach Aussagen des 17-jährigen Angestellten eines Getränkemarktes in Morsbach, überfiel gestern Abend ein Einzeltäter, um 20:50 Uhr, das Geschäft am Alzener Weg. Der Täter packte den Angestellten im Nacken und führte ihn unter Vorhalt einer Pistole zum Kassenraum, wo er Geldscheine und Münzgeld entwendete. Anschließend flüchtete er in Richtung Krottorfer Straße.
Der Unbekannte, der bei Tatausführung mit einer schwarzen Wollmütze mit ausgeschnittenen Augenlöchern maskiert war, wird wie folgt beschrieben:
etwa 170-175 cm groß, kräftige Statur. Er war bekleidet mit einem schwarzen Wollpulli mit Reißverschlusskragen und roten Streifen am Arm, einer Jogginghose mit einem "T" auf dem linken Oberschenkel und weißen Schuhe, die stark verschmutzt waren. Hinweise bitte an die Polizei Gummersbach unter der Tel. Nr. 02261/81990 (oh.-16.05.2008 07:36) (aktualisiert-16.05.2008 11:19)
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| Handy klingelt: Hallo Schatz…! | 
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