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Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 26.06.2008

Patente Lösung – Kein Knattern und Knarren mehr auf dem Krad
Einbrecher haben auch in der Ferienzeit Hochsaison


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Funkstörungen behoben

Patente Lösung – Kein Knattern und Knarren mehr auf dem Krad

(v.l.)Erfinder Rene Verbracken und Landrat Hagen Jobi
Foto: Polizei Oberberg
Gummersbach - Der oberbergischer Regierungsbeschäftigte, Rene Verbracken, beseitigt Funkstörungen am Polizei-Krad und stellt „Patent“ landesweit zur Verfügung. Zum Dank gabs eine Prämie vom Innenminister.

Vor zwei Jahren beschaffte sich die Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis ein leichtes Funkkrad BMW F 650 (Enduro). Der Hersteller lieferte das Motorrad einschließlich der Funkausstattung aus. Schon bei den ersten Probefahrten zeigte sich, dass im Funk erhebliche Störgeräusche hörbar waren. Der erforderliche, zuverlässige Funkverkehr war nicht möglich.

Infolgedessen versuchten Fachleute einer BMW-Vertragswerkstatt und der Funkwerkstatt der Polizei den Mangel zu beheben. Die durchgeführten Maßnahmen konnten zwar die Funkqualität geringfügig verbessern, eine für unsere Kradfahrer zufrieden stellende Lösung jedoch nicht herbeiführen.

Um den Kollegen die Kommunikation auf dem neuen Krad dennoch erträglicher zu gestalten, befasste sich der bei der oberbergischen Polizei als Techniker beschäftigte Rene Verbracken mit dem Problem. Nach umfänglichen Überlegungen gelang es dem erfahrenen, ehrgeizigen Funkamateur schließlich, die Funkstörungen zu beheben.

Er baute verschiedene elektronische Bauteile aus dem Polizeifundus ein und schaltete damit alle Störgeräusche mit einfachen Mitteln aus.

Das Krad steht seit dem als vollwertiges Einsatzmittel zu Verfügung und wird insbesondere zur Bestreifung unwegsamer Wege in den oberbergischen Naherholungsgebieten eingesetzt.

Für seinen Verbesserungsvorschlag überwies ihm der Innenminister als Anerkennung eine Prämie.

Sein Know How ist mittlerweile in allen Behörden des Landes, die sich mit dem gleichen Problem auseinandersetzen, gefragt! (oh-26.06.2008 19:18)



Tipps von der Polizei

Einbrecher haben auch in der Ferienzeit Hochsaison

Foto: Polizei
Oberberg - Die Polizei warnt vor Einbrechern. Auch wenn die dunkle Jahreszeit von Oktober bis März von Einbrechern wesentlich stärker genutzt werde, so seien die Ganoven durchaus auch in den Sommerferien aktiv - wenn niemand Zuhause ist.

So schützen Sie sich vor Einbrechern

Die überwiegende Anzahl von Einbrüchen in Wohnungen findet bei Abwesenheit der Bewohner statt. Gerade in der Urlaubssaison haben Einbrecher leichtes Spiel.
Über einen längeren Zeitraum geschlossene Rolläden und überfüllte Briefkästen weisen auf die Abwesenheit der Bewohner hin.

Bitten Sie deshalb Nachbarn oder Bekannte den Briefkasten zu leeren, Rolläden erst bei Nacht herabzulassen und in unregelmäßigen Abständen die Räume zu beleuchten.

Mehr als ein Drittel aller Einbruchsversuche scheitern, weil die Häuser oder Wohnungen gesichert sind. Der Grund hierfür ist, dass die Mehrzahl aller Einbrüche nicht von Profis verübt, sondern von Gelegenheitstätern, die dafür einfache Hebelwerkzeuge benutzen. Gut gesicherte Türen zu öffnen, erfordert einen hohen Zeitaufwand und verursacht Lärm- davor schrecken Einbrecher zurück.

Einbrüche in Einfamilienhäusern erfolgen meist über Terrassentüren oder Fenster.
In Mehrfamilienhäusern kommen die Täter in der Regel durch die Eingangstür.
Einbrecher kommen nicht nur nachts. In über einem Drittel aller Fälle werden die Taten tagsüber ausgeführt.

Wie Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung richtig sichern erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Kommissariat Kriminalitätsvorbeugung. (Tel.Nr.: 02261/8199-885 oder -882) Die Mitarbeiter beraten Sie kompetent und kostenlos über alle Möglichkeiten zum Schutz vor Einbruchskriminalität.

Auf Wunsch kommt auch ein Berater zu Ihnen nach Hause, um konkrete Vorschläge zu machen, wie man Haus und Wohnung wirksam sichern kann. Informationen erhalten Sie auch im Internet unter www.polizei-beratung.de
(oh-26.06.2008 17:04)




 




Handy klingelt: Hallo Schatz…!



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