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Blaulicht
Nümbrecht - Er habe jegliches Maß überschritten, berichtet die Polizei über einen 24-jährigen Mann, der seiner ehemaligen Lebensgefährtin seit einem Jahr nachstellt. Gestern Früh fuhr der Ex absichtlich frontal gegen das Auto seiner ehemaligen partnerin. Die 21-jährige erlitt leichte Verletzungen. Der Haftrichter erließ heute Haftbefehl gegen den Stalker.
Nachdem sich die Frau vor rund einem Jahr von ihrem ehemaligen Partner getrennt hatte, stellte er ihr nach. Er bedrohte sie am Telefon und beschädigte ihr Auto. Außerdem lauerte er ihr bei zahlreichen Gelegenheiten auf und fügte ihr durch Schläge zum Teil schwere Verletzungen zu. Das zuständige Gericht untersagte ihm, sich der Frau zu nähern.
Jegliches Maß überschritt er gestern Früh, gegen 1 Uhr. Die 21-Jährige hatte eine Freundin in der Feuerwehrstraße in Nümbrecht-Biernebachtal besucht. Da sie ihr Auto nicht korrekt geparkt hatte, wollte sie es auf einen Parkplatz stellen. Während sie rangierte, entdeckte sie den 24-Jährigen, der ihr offenbar wieder auflauerte. Er stand ihr in einem Abstand von rund zehn Metern frontal gegenüber, legte einen Gang ein, beschleunigte mit durchdrehenden Rädern und fuhr offenkundig absichtlich frontal gegen ihr stehendes Fahrzeug. Dann stieg er aus und ging auf sie zu. Die 21-Jährige flüchtete in ihrem Auto zur Polizeiwache nach Waldbröl und erstattete Anzeige.
Die Beamten nahmen den 24-Jährigen in Tatortnähe fest. Sein Fahrzeug war derart beschädigt, dass es nicht mehr fahrbereit war. Die Schadenshöhe an den Autos beträgt etwa 2.500 Euro. Der junge Mann hat jetzt ausreichend Zeit über sein Stalking und die Folgen nachzudenken. (oh-17.07.2008 16:51)
Oberberg - Ein „Knieschleifer“ ging der Polizei gestern bei Geschwindigkeitskontrollen in Nümbrecht und Waldbröl ins Netz. Der Kradfahrer wurde in einer 50 km/h Zone mit 108 km/h gemessen. Insgesamt hielten sich 39 Fahrer nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit. Drei Fahrer wurden mit dem Handy am Ohr erwischt.
Bei geschwindAm Mittwoch, den 16.07.2008 führten Beamte der Polizeiwache Waldbröl in den Südkreisgemeinden Nümbrecht und Waldbröl Geschwindigkeitskontrollen durch.
Diese Überprüfungen galten insbesondere jungen Verkehrsteilnehmern, die häufig an schweren Verkehrsunfällen beteiligt sind.
Insgesamt wurden 39 Personen, davon zwei Kradfahrer, betroffen, die die vorgeschriebene Geschwindigkeit nicht eingehalten hatten. 37 entrichteten ein Verwarngeld, die anderen beiden müssen mit einem Bußgeldbescheid rechnen.
Trauriger Spitzenreiter war ein Kradfahrer. Er wurde in Nümbrecht bei erlaubten 50 km/h mit 108 km/h gemessen. Er muss neben einem hohen Bußgeld mit einem mehrwöchigen Fahrverbot rechnen.
Tags zuvor wurden die Beamten der Wache Gummersbach an verschiedenen Standpunkten in Bergneustadt und der Kreisstadt in gleicher Weise tätig.
Sie erhoben 24 Verwarngelder. Drei weitere Fahrer telefonierten während der Fahrt. Sie erwartet nun ein Bußgeldbescheid. (red.-17.07.2008 15:40)
Nümbrecht - Einer Zeugin war gestern Vormittag eine verdächtige Person aufgefallen, die in einem geparkten silberfarbenen Mercedes Vito mit ausländischen Kennzeichen saß und eine Maske mit Sehschlitzen über das Gesicht gezogen hatte.
Eine Situation die nachdenklich stimmt. Umso mehr, da sich das Fahrzeug mit ausländischem Kennzeichen in der Nähe eines Geldinstituts auf der Hauptstraße befand. Als der Verdächtige die Zeugin bemerkte, zog er die Maske ab. Das Fahrzeug fuhr davon.
Die Zeugin telefonierte umgehend mit der Polizei. Wie auch sie gingen die Beamten davon aus, dass ein Überfall unmittelbar bevorstand.
Unverzüglich folgten örtliche und überörtliche Fahndung, Halterermittlung, Zeugenbefragungen - das volle polizeiliche Programm. Den Erfolg vermeldeten wenig später die Kollegen aus Siegburg. Die Polizei hatte das "Zielfahrzeug" in Lohmar angehalten und die Insassen überprüft.
Bei den vermeintlichen Bankräubern handelte es sich um zwei holländische Ehepaare im gesetzten Alter, die alles andere als einen Überfall geplant hatten. Sie präsentierten die "Sturmhaube" des bis dahin Verdächtigen, die ihn gegen die "grelle oberbergische Sonne" schützen sollte. Es handelte sich dabei um eine Schutzmaske für Allergiker.
Die Polizei weist darauf hin, dass sie jegliche Hinweise zu Straftaten ernst nimmt und auch zur Aufklärung dringend benötigt. Selbst wenn es sich im Nachhinein als eine harmlose Begebenheit herausstellt wie im vorliegenden Fall. (oh-17.07.2008 15:18)
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| Foto: Oberberg Heute |
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Gummersbach - Eine 18-jährige Rollerfahrerin geriet gestern Nachmittag auf der Dümmlinghauser Straße zwischen zwei PKW. Sie wurde leicht verletzt. Die anderen Unfallbeteiligten aus Morsbach und Bergneustadt blieben unverletzt.
Gestern Nachmittag, gegen 15:40 Uhr, befuhr eine 57-jährige Autofahrerin aus Bergneustadt die Dümmlinghauser Straße aus Richtung Klosterstraße kommend in Richtung Innenstadt. Sie bemerkte zu spät, dass eine vorausfahrende Motorrollerfahrerin verkehrsbedingt abbremsen musste. Sie fuhr auf das Zweirad auf, wodurch die 18-jährige Fahrerin auf den vor ihr befindlichen PKW eines 62-jährigen Morsbachers geschoben wurde und auf die Fahrbahn stürzte. Die junge Frau erlitt leichte Verletzungen. Sie konnte nach ambulanter Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Es entstand hoher Sachschaden. (soh-17.07.2008 10:05)
Morsbach - Gestern Nachmittag verlor ein 19- jähriger PKW-Fahrer auf der Waldbröler Straße, infolge einer plötzlichen Kreislaufschwäche, die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine dem Straßenlaterne auf dem Gehweg. Durch die Wucht des Aufpralles wurde die Straßenlaterne abgeknickt und der PKW im Frontbereich erheblich beschädigt.
Zum Entsorgen auslaufender Betriebsstoffe wurden die Feuerwehr und eine Fachfirma beauftragt. Die Straße musste zeitweise gesperrt werden. Der 19-jährige Fahrer wurde glücklicherweise nur leicht verletzt. (oh-17.07.2008 10:01)
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| Handy klingelt: Hallo Schatz…! | 
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