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Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 7.10.2008

Neubau der Wiehlbrücke - Vollsperrung in Wiehlmünden
Sprengstoffalarm beim Besuch von Bundespräsident Horst Köhler


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Baumaßnahmen auf der B 55

Neubau der Wiehlbrücke - Vollsperrung in Wiehlmünden

Gummersbach - Am kommenden Wochenende muss die B 55 zwischen den Einmündungen „Wiehlpuhl“ und „Kümmelecke“ von Freitag 23 Uhr bis Montagmorgen 5 Uhr für den Verkehr voll gesperrt werden. Im Zuge des Brückenneubaues wird der nördliche Überbau montiert. Da die Betonfertigteile bis zu 30 Tonnen schwer sind, ist ein größerer Mobilkran mit entsprechendem Platzbedarf erforderlich.

Der Kreuzungsbereich „Kümmelecke“ ist nur einspurig befahrbar. Für den Verkehr auf der Bundesstraße ist eine entsprechende Umleitungsstrecke ausgeschildert. Für den Busverkehr gilt während der Vollsperrung folgendes: Die Haltestellen „An der Kehre“, „Brunohl“, „Stauweiher“, „Osberghausen“ und „Wiehlpuhl Abzw.“ können in diesem Zeitraum in beiden Richtungen nicht bedient werden. Die Linie 302 über Weiershagen kann außerdem die Haltestellen „Kläranlage“, „BAB Brücke“, „Weiershagen Mitte“, „Hammerwerk“ und „Bielstein Kirche“ in beiden Richtungen nicht bedienen.

Die Umleitung erfolgt ab der Haltestelle „Aggerbrücke“ links über Oberbantenberg, Bielstein und Weiershagen zur Haltestelle „Kümmelecke“ auf den Linienweg zurück. Die Gegenrichtung wird dementsprechend befahren. Die Linie 302 über Weiershagen fährt nur bis Bielstein Busbahnhof dreht dort und benutzt dann wieder den normalen Linienweg. Ab Montagmorgen 5 Uhr wird die südliche Brückenhälfte wieder für den Verkehr freigegeben. (red.-07.10.2008 21:44)



Spürhunde schlugen an

Sprengstoffalarm beim Besuch von Bundespräsident Horst Köhler

Gummersbach - Zwei Sprerngstoffspürhunde, die bei der routinemäßigen Kontrolle auf das abgestellte Equipment der Pressefotografen absuchten, schlugen an einer Fototasche unabhängig voneinander an. Daraufhin wurde die Besichtigung des Steinmüller Geländes abgebrochen. Alarmierte Sprengstoffexperten des LKA gaben gegen 16 Uhr Entwarnung.

Ein Programmpunkt beim Besuch von Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler in Gummersbach war die Besichtigung des Steinmüller-Geländes in der Fabrikstraße, der auf 13:50 Uhr terminiert war. Im Anschluss daran sollte sich der Bundespräsident zu Fuß durch die Fußgängerzone zum Rathaus begeben, wo er sich in das "Goldene Buch" der Stadt Gummersbach eintragen sollte. Vor seinem Eintreffen suchten Sprengstoffspürhunde routinemäßig das Gelände ab. Überprüft wurde auch die Ausrüstung der sich vor Ort befindlichen Pressevertreter.

Das Equipment befand sich zum Zeitpunkt der Überprüfung in einem Raum eines Bürohochhauses auf dem Steinmüllergelände. Zwei Sprengstoffspürhunde schlugen unabhängig voneinander an einer Fototasche an. Sofort wurden das Gebäude und ein danebenliegendes Bürohochhaus geräumt und weiträumig abgesperrt. Die Pressevertreter mussten sich zur Verfügung halten und wurden von Ermittlungsbeamten angehört. Gleichzeitig forderte die Polizei Sprengstoffexperten (USBV-Entschärfer) des LKA an. Das BKA entschied, dass der Programmpunkt (Steinmüllergelände und Fußgängerzone) ausfällt und der Besuch mit dem Empfang im Rathaus fortgesetzt wird.

Um 15:30 Uhr trafen die Sprengstoffexperten des LKA auf dem Gelände ein und stellten fest, dass es sich bei der Tasche nicht um Sprengmittel handelte. Die Polizei vermutet, dass die Fototausrüstung mit einer Substanz in Verbindung gekommen ist, die ähnlich strukturiert aufgebaut ist wie Sprengstoff. Die empfindlichen Nasen der Spürhunde haben auf diesen Stoff sofort reagiert. Sämtliche Einsatzmaßnahmen wurden unmittelbar nach der Entwarnung gegen 16 aufgehoben. (oh-07.10.2008 19:49)





 




Handy klingelt: Hallo Schatz…!



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