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Blaulicht
Düsseldorf - "Betrunkene am Steuer sind eine rollende Gefahr auf unseren Straßen. Das vergessen offenbar zu viele im Rausch der Feiertage", warnte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute in Düsseldorf. An den Feiertagen werden deshalb auch in diesem Jahr die Alkoholkontrollen in ganz NRW verstärkt. Fahrverbot und Geldstrafe drohen allen, die Alkohol trinken und danach Auto fahren.
"Betrunkene im Straßenverkehr können durch einen Unfall das Leben eines Menschen zerstören", mahnt Innenminister Dr. Ingo Wolf. Beim vergangenen Jahreswechsel wurden bei Verkehrsunfällen drei Menschen getötet und 113 verletzt. Dabei war 36mal Alkohol im Spiel. Insgesamt mussten 109 Autofahrer bei den Kontrollen eine Blutprobe abgeben. Die Polizei beschlagnahmte 86 Führerscheine.
"Bei Alkohol am Steuer kennt die Polizei kein Pardon und zieht uneinsichtige Autofahrer konsequent aus dem Verkehr", sagte Wolf. Alkoholkonsum führt unter anderem zur Beeinträchtigung des Sehfeldes, dem so genannten Tunnelblick, und zum Nachlassen der Reaktionsfähigkeit. Sicheres Autofahren wird schon nach einer geringen Menge Alkohol unmöglich. Deshalb sollten alle, die an den Feiertagen unterwegs sind, entweder abstinent bleiben oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln beziehungsweise mit dem Taxi fahren. (red.-22.12.2008 21:16)
Dieringhausen - Wieder meldet die Polizei den Diebstahl von Weihnachtsbäumen. Unbekannte Täter hatten sich demnach vergangene Woche an der Dieringhauser Straße an einem Verkaufsstand auf dem Parkplatz eines Lebensmittelgeschäftes „bedient“. Um an die Bäume zu gelangen hatten die Diebe mehrere Zaunelemente aus der Verankerung gehoben.
Die Täter nahmen 23 Nordmanntannen und zehn Verpackungsnetze mit. Hinweise bitte an das Regionalkommissariat Gummersbach, Tel.: 02261 8199-0. (red.-22.12.2008 21:03)
Radevormwald - Ein außer Kontrolle geratener Jagdhund wurde am Sonntag in Honsberg von der Polizei erschossen, nach dem er mehrere Hühner gerissen hatte. Das Tier habe eine Gefahr dargestellt und weder auf Zurufe noch Befehle seines Besitzers reagiert, dem der Jagdhund zuvor entwichen war, berichtet die Polizei.
Ein außer Kontrolle geratener Jagdhund hatte am Sonntagnachmittag mehrere Hühner in Honsberg gerissen und Wildtiere gejagt. Der Hundehalter habe nicht mehr auf den Hund einwirken können, teilt die Polizei mit. Durch das aggressive und unkontrollierte Verhalten habe sowohl eine Gefahr für Spaziergänger und spielende Kinder als auch für den Verkehr auf der angrenzenden B 229 bestanden.
Um die drohende Gefahr abzuwenden, haben sich die Beamten entschlossen, den Hund zu erschießen. Trotz mehrerer Treffer wehrte sich der Hund und biss den Schützen in die rechte Hand und in die Pistole. Der Beamte zog sich dabei Verletzungen zu, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Der zweite eingesetzte Beamte, erlegte den Hund. (red.-22.12.2008 21:01)
Gummersbach - Klappernde Geräusche im Kellerraum hörte ein Geschäftsinhaber in der Königstraße in Dieringhausen. Sein Verdacht, dass sich ein Einbrecher dort aufhalten könnte, bestätigte sich. Der Geschäftsmann handelte schnell. Er schloss den Kellerraum ab und informierte die Polizei. Dem Täter gelang jedoch die Flucht durch ein Kellerfenster.
Wie sich bei den Ermittlungen herausstellte, war er durch eine elektrische Schiebetür, die er aus der Bodenverankerung gedrückt hatte, in das Ladenlokal gelangt. Dort hatte er aus zwei Kassen Bargeld gestohlen.
Der der 22-jährige Tatverdächtige konnte im Rahmen der Fahndung inzwischen festgenommen und das gestohlene Geld bei ihm sichergestellt werden.
Dem alkoholisierten und unter Drogeneinfluss stehenden jungen Mann ließen die Beamten eine Blutprobe entnehmen. Er wurde dem Richter vorgeführt, der ihn in U-Haft schickte. (red.-22.12.2008 19:06)
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| Foto: Polizei OBK |
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Gummersbach - Die Oberbergische „Ermittlungsgruppe Wohnung“ klärt nach komplexen Untersuchungen die Einbruch-Serie in Lieberhausen auf. Drei Tatverdächtige im Alter von 19 bis 24 Jahren, wurden identifiziert, zwei sind in Haft, einer ist flüchtig.
In den frühen Morgenstunden des 20.Oktober 2008 drangen zunächst unbekannte Täter in fünf Einfamilienhäuser in Gummersbach-Lieberhausen ein. In sechs weiteren Fällen blieb es lediglich beim Versuch. Obwohl die Bewohner in ihren Häusern schliefen, hebelten die Täter Fenster und Türen auf und machten sich in zahlreichen Räumen zu schaffen. Dabei erbeuteten sie zahlreiche Handys, ein Notebook, Bargeld und einen Mercedes der S-Klasse.
Die im Oktober zur Bekämpfung von Einbruchdiebstählen in der dunklen Jahreszeit eingerichtete „EG Wohnung“ nahm sich umgehend der Fälle an.
Die Ermittler sicherten Spuren, befragten Anwohner und tauschten sich mit Beamten anderer Behörden aus. Im Mittelpunkt des Erfahrungsaustauschs stand die Arbeitsweise der Täter. Im Rahmen der Ermittlungen konnte schließlich der gestohlenen Mercedes in Dortmund sichergestellt werden.
Ausgewertete Spuren aber auch andere Hinweise nährten dabei den Verdacht gegen eine dreiköpfige rumänische Tätergruppe aus dem Ruhrgebiet. Die Männer im Alter von 19 bis 24 Jahren waren im Stadtgebiet Dortmund bereits häufig aufgefallen.
Nach den Einbrüchen in Lieberhausen gesellte sich ein 28-jähriger Landsmann zu dieser Gruppe. Er hatte wegen Einbruchdiebstählen eingesessen und war erst Tage zuvor aus der Haft entlassen worden. Gemeinsam mit ihm brachen die zuvor identifizierten Täter in eine Autobahnraststätte südlich von Dortmund ein.
Noch bevor die Oberbergischen Ermittler zugreifen konnten, verübte die vierköpfige Gruppe in Hagen die - zumindest vorläufig - letzte Tat. Ein Zeuge hatte am 3. November die Männer beim Einsteigen in eine Wohnung beobachtet und die Polizei informiert. Nach einer kurzen Verfolgung konnten die Beamten drei Tatverdächtige festnehmen. Der zuständige Haftrichter ordnete die Untersuchungshaft an. Deren 19-jähriger Mittäter ist nach wie vor flüchtig. (red.-22.12.2008 12:15)
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| Handy klingelt: Hallo Schatz…! | 
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