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Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 27.02.2009

Sieben Verletzte nach Unfall mit Bus
Fußgängerin in Lebensgefahr – Fahrer nach Flucht ermittelt


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PKW kollidierte mit voll besetztem Linienbus

Sieben Verletzte nach Unfall mit Bus

Gummersbach - Eine 19-jährige Autofahrerin hatte sich auf die Handzeichen eines anderen Autofahrers verlassen und war beim Überqueren der Fahrbahn mit einem voll besetzen Linienbus kollidiert. Durch die Vollbremsung des Busfahrers stürzten mehre Fahrgäste zu Boden, stießen gegen Haltestangen oder die vorderen Sitze.

Am Freitagnachmittag, gegen 15.32 Uhr, beabsichtigte eine 19-jährige PKW-Fahrerin in Derschlag von einem Parkplatz nach links auf die Kölner Straße abzubiegen. Da sich auf der Kölner Straße in Richtung Bergneustadt ein Rückstau vor der dortigen Ampel gebildet hatte, ermöglichte ein haltender PKW-Fahrer der 19-Jährigen per Handzeichen das Überqueren der Richtungsfahrbahn Bergneustadt. Auf der Linksabbiegerspur in Richtung Dümmlinghausen befand sich zu diesem Zeitpunkt ein 52-jähriger Busfahrer mit seinem voll besetzten Linienbus. Nachdem die 19-Jährige die Fahrspur in Richtung Bergneustadt überquert hatte, mußte sie noch die Linksabbiegerspur passieren, um auf die Fahrspur in Richtung Niederseßmar zu gelangen. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß zwischen dem PKW der 19-Jährigen und dem Linienbus. Der 52-jährige Busfahrer leitete sofort eine Vollbremsung ein, konnte aber einen Zusammenstoß mit dem PKW nicht mehr verhindern.

Durch das Bremsmanöver stürzten mehre Fahrgäste im Bus zu Boden oder stießen gegen Haltestangen, bzw. die vorderen Sitze. Insgesamt verletzten sich bei dem Verkehrsunfall sieben Fahrgäste. Ein 41-jähriger Fahrgast musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden, sechs Insassen verletzten sich leicht. Es entstand mittlerer Sachschaden. (red.-27.02.2009 21:50)



Krankenschwester und Polizisten leisteten Erste Hilfe

Fußgängerin in Lebensgefahr – Fahrer nach Flucht ermittelt

Marienheide - Gestern Abend ereignete sich ein folgenschwerer Verkehrsunfall. Ein 51-jähriger Autofahrer überfuhr eine Fußgängerin und flüchtete. Polizeibeamte und eine zufällig vorbeikommende Krankenschwester leisteten bis zum Eintreffen des Notarztes Erste Hilfe. Die 61-jährige Frau aus Marienheide schwebt nach wie vor in Lebensgefahr.

Polizeibeamte hörten um 19:15 Uhr im Kleinbahnweg ein dumpfes Geräusch. Einer der Beamten lief umgehend zur Leppestraße, um nach dem Rechten zu schauen. Dabei fiel ihm ein Peugeot auf, dessen Fahrer die Leppestraße in Richtung Himmerkusen befuhr. Er merkte sich das Kennzeichen. Gleichzeitig rief ihm eine Frau zu, dass ein Person verletzt auf der Fahrbahn liege. Polizeibeamte und eine Krankenschwester nahmen sich sofort der Verletzten an.

Währenddessen erfolgte eine Halterfeststellung, die zu einem jungen Mann führte, der einem der vor Ort tätigen Polizisten persönlich bekannt war. Wenig später erschien der Halter, in Begleitung eines 51-jährigen Mannes, sogar wieder an der Unfallstelle. Die beiden Männer schauten sich um und gingen dann wieder davon. Sie wurden jedoch erkannt und schon nach wenigen Metern Fußweg vorläufig festgenommen.

Der Jüngere gab schließlich an, dass sein 51-jähriger Begleiter das Fahrzeug zum Unfallzeitpunkt gefahren habe. Zur Durchführung weiterer Ermittlungen wurden beide Männer zur Wache gebracht. Zur Spurensuche wurde ein Sachverständiger hinzugezogen und das Fahrzeug sichergestellt.

Nach ersten Feststellungen befuhr der in Marienheide wohnende 51-jährige Mann die Leppestraße aus Richtung Hauptstraße in Richtung der Scharder Straße. Dabei erfasste er die Fußgängerin, die aus dessen Sicht die Leppestraße von links nach rechts überqueren wollte. Er setzte seine Fahrt fort und stellte das Auto an seiner Wohnanschrift ab. Der Fahrer hatte weder Alkohol noch Drogen konsumiert. Am Fahrzeug entstand geringer Sachschaden. Kein Alkohol keine Drogen. (red.-27.02.2009 11:45)




 




Handy klingelt: Hallo Schatz…!



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