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Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 29.11.2009

Schwerverbrecher Heckhoff festgenommen – Michalski weiter auf der Flucht
Lebensretter: Polizist rettet Senior aus der Sieg – Beide erlitten Unterkühlungen


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Schwerverbrecher Heckhoff festgenommen – Michalski weiter auf der Flucht

Köln/Mülheim an der Ruhr - Nach der Festnahme von Michael Heckhoff am Sonntagmorgen (29.11.2009) ist der am 27. November aus der Justizvollzugsanstalt Aachen entkommene Peter Paul Michalski allein weiter auf der Flucht.

Nach den letzten Erkenntnissen ist der 46-Jährige wie folgt unterwegs:

Personenbeschreibung des Peter Paul Michalski:
• bekleidet mit weißem T-Shirt und/oder einem beigen Rollkragenpullover
• einem senkrecht gestreiften Hemd in blau oder schwarz,
• einer blauen Jeans,
• Treckingschuhen
• und einer dickeren grauen Jacke oder
• alternativ mit einem braunen Jackett/Sakko bekleidet.

Weiter wird Michalski beschrieben
• 176 Zentimeter groß
• von schlanker/hagerer Statur
• Halbglatze
• trägt einen ungepflegten „Zehntagebart“
• er führt vermutlich eine Tasche aus schwarzem Popelinestoff oder einen grauen Rucksack mit rotem „Völkl“-Aufdruck mit sich.
• Er könnte sich zur Veränderung seines Aussehens einer Sonnenbrille, einer blauen Mütze mit umgeschlagenem Außenrand oder einer so genannten Schlägermütze bedienen.
• Michalski ist bewaffnet und gilt als äußerst gefährlich.

Die Polizei rät zur besonderen Vorsicht und im Antreffungsfall oder bei Hinweisen zu dem Flüchtigen den Notruf 110 anzurufen. Es ist nicht auszuschließen, dass er auf seiner weiteren Flucht öffentliche Verkehrsmittel benutzt (S-Bahn, U-Bahn, Busse, Bundesbahn).

Bisherige Meldungen

Die Polizei hat am Sonntagmorgen (29. November) in Mülheim an der Ruhr einen der beiden aus der Justizvollzugsanstalt Aachen flüchtigen Gefangenen festgenommen.

Passanten hatten den Fluchtwagen um 10.15 Uhr in einer Seitenstraße in Mülheim aufgefunden und die Polizei alarmiert. Einer der Täter hielt sich in der Nähe auf und wurde um 11.03 Uhr durch ein Spezialeinsatzkommando festgenommen. Es handelt sich um den 50-jährigen Michael Heckhoff. Der 46-jährige Peter Paul Michalski befindet sich weiter auf der Flucht. Weitere Informationen kann die Polizei zum gegenwärtigen Zeitpunkt aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt geben.


Meldung vom 26.11.2009
Aachen - 26.11.2009 - 22:45 - Am heutigen Abend flohen gegen 20.20 Uhr zwei gefährliche Straftäter aus der Aachener Justizvollzugsanstalt. Nach den bisherigen Erkenntnissen überwältigten sie einen Justizvollzugsbeamten und den Pförtner. Die Ausbrecher entkamen zu Fuß in unbekannte Richtung. Die genauen Umstände der Flucht werden zur Zeit ermittelt. Die Polizei geht aktuell davon aus, dass sich beide Verurteilten in den Besitz einer scharfen Waffe gebracht haben. Bei den Flüchtenden handelte es sich um den

Personenbeschreibungen:
1. Michael Heckhoff:
Personenbeschreibung vom 27.11.2009
• Heckhoff ist 50 Jahre alt
• ca. 175 cm groß
• kein Oberlippenbart (zwischenzeitlich entfernt)
• schütteres braunes Haar
• braune Augen
• zuletzt bekleidet mit grauer Regenjacke, hellblaue Jeans und grauen Schuhen
• an der linken Schulter eine vernarbte und ausgeheilte Schussverletzung

2. Peter Paul Michalski:
Personenbeschreibung vom 27.11.2009
• Michalski ist 46 Jahre alt
• 176cm groß und schlank
• Kinn- und Oberlippenbart
• hat eine Halbglatze mit grauem Haarkranz
• zuletzt bekleidet mit Wollmütze und grauer Regenjacke
Die Regenjacken der beiden Flüchtigen sind identisch.

Die Polizei Aachen hat umgehend eine Großfahndung ausgelöst, die sich bis ins benachbarte Ausland erstreckt.

Die Bevölkerung wird ausdrücklich gewarnt, gegen die Ausbrecher vor zu gehen!
Beide saßen wegen schwerwiegendster Straftaten ein, sind bewaffnet und haben sich in der Vergangenheit als brutal und rücksichtslos gezeigt.
Hinweise bitte über die 110 an die Polizei.

Polizei Köln koordiniert Fahndungsmaßnahmen
Das Innenministerium hat am Freitagabend (27. November) die Zuständigkeit für die landesweiten Fahndung nach den flüchtigen Strafgefangenen aus der JVA Aachen auf das Polizeipräsidium Köln übertragen. Das Polizeipräsidium Köln ist eine von insgesamt sechs Polizeibehörden in Nordrhein Westfalen, die strukturell auf die landesweite Koordinierung größerer Einsätze vorbereitet sind.

Die bereits mit dem Fall befassten Beamtinnen und Beamten anderer Behörden werden in die Kölner Einsatzstrukturen integriert. (red.-29.11.2009 20:35)




Lebensretter: Polizist rettet Senior aus der Sieg – Beide erlitten Unterkühlungen

Siegburg - Eine Frau und ein Mann beobachteten, wie ein ihnen unbekannter Mann in Höhe des Kinderspielplatzes am Siegdamm im Wasser der Sieg trieb. Den Mann hatte die Frau schon ein paar Minuten zuvor wahrgenommen als er sich noch an der Straße "Siegdamm" aufgehalten hatte. Sie beobachtete wie er von dort über den Spielplatz zum Siegufer ging. Er machte auf sie den Eindruck, als ob er am Ufer der Sieg etwas suche. Die Zeugin war zu diesem Zeitpunkt mit ihrem Hund dort unterwegs. Da der Mann ansonsten unauffällig war, maß sie seinem Verhalten keine weitere Bedeutung zu - bis sie ihn wenige Minuten das nächste Mal sah und er sich schon im Wasser der Sieg befand.

Der weitere Zeuge hielt sich in diesem Moment auf Höhe des genannten Spielplatzes auf, jedoch am Sankt Augustiner Ufer. Er war mit dem Fahrrad unterwegs und wurde durch die Frau aufgefordert, die Polizei zu verständigen. Als der erste eintreffende Polizeiwagen der Polizeiwache Sankt Augustin dort erschien, wurde er von einem auf der gegenüberliegenden Seite laufenden Zeugen auf die im Wasser treibende Person aufmerksam gemacht.

Die Sieg führte viel Wasser, floss sehr schnell und war entsprechend der Witterung sehr kalt.
Ein 45-jähriger Beamter der zuerst entreffenden Streifenwagenbesatzung entledigte sich seiner schweren Sachen und sprang mit T-Shirt und Hose bekleidet in die Sieg. Er konnte die treibende Person erreichen und etwa 300-400m weiter um 10:37 Uhr das Siegufer auf der Siegburger Seite erreichen. Dies wurde durch einen Strudel, der sie in Richtung Ufer ableitete, begünstigt.

Die Böschung dort war sehr steil. Deswegen konnten der Beamte und der Zeuge die Person zwar am Ufer sichern aber nicht aus dem Wasser ziehen. Der Zeuge hatte zuvor eine weite Strecke fußläufig am wildwüchsigen Siegufer zurückgelegt.

Die Kollegin des rettenden Beamten stellte nun den Streifenwagen mit Blaulicht am linken Siegufer (Sankt Augustin) in Höhe der Bergungsstelle als Orientierungshilfe ab.
Ein paar Minuten später landete der Rettungshubschrauber. Die Crew half beim Bergen der älteren Mannes. Eine Anfahrt der Örtlichkeit mit Fahrzeugen ist dort unmöglich.
Die gerettete Person und der Polizeibeamte wurden mit dem Hubschrauber zu einem nahegelegenem Wiesengelänge geflogen, wo sie dann von einem Rettungswagen aufgenommen wurden.

Durch den längeren Aufenthalt der Personen im Wasser waren beide stark unterkühlt, bei dem älteren Mann bestand zunächst Lebensgefahr. Sein Zustand hat sich stabilisiert, er wird derzeit auf der Intensivstation noch versorgt. Auch der Polizeibeamte wird im Augenblick noch behandelt, er wird vermutlich jedoch noch im Laufe des Tages das Krankernhaus verlassen können.

Zu den Gründen warum der Mann ins Wasser gegangen ist, liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Er führte auch keinerlei Personalpapiere mit sich, die Identität ist also noch ungeklärt. (red.-29.11.2009 21:38)




 




Handy klingelt: Hallo Schatz…!



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