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Blaulicht
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| Fotos: Polizei Neuss |
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Oberberg/Neuss - Der Gummersbacher Serien-Bankräuber, der bei seinen Überfällen zwischen 2000 und 2005 stets bewaffnet war und sich durch einen aufgespannten Regenschirm vor den Überwachungskameras schützte, läuft noch immer frei herum. Aber seine Masche ist scheinbar wieder brandaktuell.
Am 11. Februar 2000 um 12 Uhr überfällt ein ungewöhnlicher Bankräuber das erste Mal eine Sparkassen-Filiale im Raum Gummersbach. Neben einer Pistole verwendet der Täter auch einen aufgespannten Regenschirm, um sich vor den Überwachungskameras "abzuschirmen". Mit einer Beute von über 487.000 DM flüchtet der Täter schließlich in einem VW-Golf. Den Regenschirm lässt er auf der Straße zurück. Kurze Zeit später entdeckt die Polizei das Fluchtfahrzeug und wundert sich, denn der Täter hat nicht nur seinen Trenchcoat in unmittelbarer Nähe liegen lassen, sondern auch einen beträchtlichen Teil der Beute: rund 107.000 DM.
Insgesamt schlägt der Bankräuber in den folgenden fünf Jahren noch drei Mal zu, in regelmäßigen Abständen - immer zwischen Mitte Januar und Mitte Februar.
Fahndung nach Gummersbacher Bankräuber im Aktenzeichen XY
Jetzt hat seine Masche offenbar Nachahmer gefunden.
Neuss-Grefrath - Gegen 14.50 Uhr betraten am Mittwoch (29.12.09) zwei Männer die Geschäftsräume der Sparkasse Neuss, Zweigstelle Grefrath, auf der Lüttenglehner Straße. Die Bankangestellte wurden mit Schusswaffen bedroht; die Täter erpressten die Herausgabe von Bargeld. Anschließend flüchteten die Bankräuber zu Fuß in die gegenüber der Bankfiliale liegende Gasse.
Jetzt liegen detaillierte Personenbeschreibungen, sowie Fotos der beiden Täter vor.
Die beiden Männer sind etwa 25 bis 30 Jahre alt, ungefähr 180 Zentimeter groß und schlank. Sie trugen beim Überfall helle Gesichtsmasken.
Bekleidet waren sie mit dunklen Jacken, darunter braune/dunkle Kapuzenjacken, Jeanshose und braune Schuhe. Beide Personen führten jeweils einen schwarzen Schirm mit, den sie auf der Flucht aufspannten. Einer der Täter hatte eine schwarze Umhängetasche über der Schulter.
Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters und / oder zur Wiederbeschaffung des geraubten Geldes führen, hat das geschädigte Geldinstitut unter Ausschluss des Rechtsweges eine Belohnung in Höhe von 2.000 Euro (in Worten: zweitausend) ausgelobt.
Die Ermittler suchen immer noch nach dem Fahrer eines schwarzen Porsche Cayenne, der kurz nach der Tat einer fahndenden Streifenwagenbesatzung einen Hinweis auf einen verdächtigen schwarzen Porsche 911 mit roten Kennzeichen gegeben hatte. Dieser Zeuge wird, wie alle anderen Hinweisgeber, gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 02131/3000 in Verbindung zu setzen.
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 21 in Neuss, Telefon 02131 - 3000 entgegen. (red.-30.12.2009 20:22)
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| Foto: Polizei OBK |
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Hückeswagen - Mittwochfrüh befuhr ein 47-jähriger Lkw-Fahrer aus Dormagen um 04:55 Uhr die B 237 in Richtung Hückeswagen. In Höhe Kammerforsterhöhe verlor er in einer lang gezogenen Rechtskurve Teile seiner Ladung. Durch die herab fallenden Leergutkisten wurden zwei entgegenkommende Pkw beschädigt.
Die B 237 musste von 5 Uhr bis 6 Uhr gesperrt werden. Es entstand hoher Sachschaden. Verletzt wurde niemand. (red.-30.12.2009 18:14)
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| Handy klingelt: Hallo Schatz…! | 
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