|
|
|
Blaulicht
Gummersbach - Die Kriminalpolizei warnt erneut vor Betrügern, die im Laufe der Woche im Oberbergischen mit dem Versprechen eines vermeintlichen Geldgewinnes aufgetreten sind. Die Betrugsopfer werden telefonisch über imaginäre Gewinnsummen bis etwa 150.000 Euro informiert und aufgefordert, zuvor eine "Bearbeitungsgebühr" von mehreren hundert Euro zu entrichten.
Diese "Bearbeitungsgebühr" soll von den Opfern über das Bezahlsystem Western Union an die Betrüger entrichtet werden.
Seit Wochenbeginn haben sich derzeit drei Geschädigte aus Gummersbach, Reichshof und Engelsirchen gemeldet, die jedoch nicht auf den Betrug herein gefallen sind.
Insbesondere ältere Mitmenschen rücken bei dieser Gewinn-Masche in den Fokus der Täter. Die Polizei weist nochmals ausdrücklich auf die betrügerischen Absichten einer solchen Vorgehensweise hin und erbittet Hinweise unter Tel. 02261/8199-0. (red.-16.11.2011 15:35)
NRW - Ein getöteter Straßenwärter und 14 überwiegend schwer verletzte Kollegen bei elf fremd verschuldeten Unfällen sind die bisherige traurige Statistik des Jahres 2011 beim Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen. Seit 1993 kamen 17 Beschäftige des Straßenunterhaltungsdienstes in NRW ums Leben.
Heute gedachten Mitarbeiter von Straßen.NRW und Vertreter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen den verunglückten Mitarbeitern bei der traditionellen Kranzniederlegung an Buß- und Bettag an der Autobahnkapelle in Tungerloh-Capellen an der A31
"Damit wird leider wieder das 13-fach höhere Risiko der Straßenwärter untermauert, im Job ums Leben zu kommen", stellte Michael Heinze aus dem
NRW-Verkehrsministerium fest. Die rund 2.000 Straßenwärter von Straßen.NRW arbeiteten in ständiger Gefahr bei ihrer täglichen Aufgabe, für verkehrssichere Straßen zu sorgen. "Ich kann nur an alle Autofahrer appellieren, besonders in Baustellen vorsichtig zu fahren, sich an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten zu halten und nicht durch Handys oder Navigationsgeräte von der Konzentration auf die Menschen, die auf der Straße arbeiten, abhalten zu lassen", betonte Heinze.
"Wir werden weiter nicht nachlassen, unsere Straßenwärter in Schulungen für die gefährlichen Situationen zu sensibilisieren und ihnen eine optimale Ausrüstung zur Verfügung zu stellen", hob Winfried Pudenz, Hauptgeschäftsführer von Straßen.NRW, hervor. "Und trotzdem sind uns leider häufig die Hände gebunden, wenn Verkehrsteilnehmer sich nicht angepasst verhalten, keine Rücksicht nehmen und unsere Mitarbeiter in höchstem Maße gefährden."
Die 2.000 Straßenwärterinnen und Straßenwärter bei Straßen.NRW gewährleisten den sicheren Betrieb auf mehr als 20.000 Kilometern überörtlichen Straßen. Sie holen Hindernisse von der Fahrbahn, richten Baustellen ein, reparieren Schutzplanken, warten und reinigen Verkehrsanlagen und räumen im Winter die Fahrbahnen. Insgesamt registrierte die Abteilung Arbeitssicherheit bei Straßen.NRW seit 1993 rund 450 fremd verschuldete Unfälle mit Personenschaden. Noch einmal so viele Unfälle verliefen mit Sachschäden. Die schwersten Unfälle werden auf Autobahnen durch unaufmerksame Fahrer verursacht.
Hinzu kommen Arbeitsunfälle, die nicht durch fremdes Einwirken verschuldet wurden. Die meisten dieser Unfälle passieren im Bereich der Grünpflege am Rand der Straßen. Dabei arbeiten die Beschäftigten häufig in unwegsamen Bereichen mit gefährlichen Geräten wie Kettensägen. Die Mitarbeiter stürzten bei der Arbeit oder knickten um, schleudernde Äste führten trotz Sicherheitsausrüstung zu Verletzungen.
Um die Unfallzahlen zu reduzieren, steht Arbeitsschutz bei Straßen.NRW ganz oben auf der Agenda. Tagesbaustellen werden seit einigen Jahren durch Warnschwellen und durch den Einsatz von CB-Funk-Warnern zusätzlich abgesichert. Eine wichtige Aufgabe der Arbeitssicherheit bei Straßen.NRW ist auch die Weiterentwicklung der persönlichen Schutzausrüstung sowie die Schulung der Straßenwärter, damit auch bei Routinearbeiten Gefährdungen noch wahrgenommen werden. (red.-16.11.2011 13:49)
Nümbrecht - Nach einer Verkehrsunfallflucht in Nümbrecht sucht die Polizei nach einem Pkw Mazda Demo, der im Frontbereich Beschädigungen aufweisen muss. Der Vorfall ereignete sich zwischen Mittwoch (02.11.) 16:30 Uhr und Donnerstag (03.11.) 07:30 Uhr auf dem Gelände der Grundschule in der Mateh-Yehuda-Straße in Nümbrecht. Nach Ermittlungen an der Unfallstelle war ein Auto auf einem Weg in Richtung Schulhof von der Fahrbahn gerutscht und gegen einen Laternenmast geprallt. Die an der Unfallstelle aufgefundenen Fahrzeugteile konnten einem Mazda Demo zugeordnet werden. Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat Süd unter Tel. 02261/8199-0 entgegen. (red.-16.11.2011 13:40)
Gummersbach - Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden ist für die meisten Betroffenen mit einem großen Schock verbunden. Die Verletzung der Privatsphäre und das verloren gegangene Sicherheitsgefühl mit den damit verbundenen psychischen Folgen wiegen dabei meist deutlich stärker, als der rein materielle Schaden. Viele Bürgerinnen und Bürger unterschätzen trotz der regelmäßigen Berichterstattung das Risiko, selbst Opfer eines Einbruchs zu werden, berichtet die Polizei.
Sie lassen sich von falschen Vorstellungen leiten, wie zum Beispiel:
„Bei mir ist sowieso nichts zu holen.“
Irrtum! Einbrecher nutzen günstige Gelegenheiten rigoros aus.
„Einbrecher kommen nachts.“
Falsch! Sie kommen meist tagsüber, wenn üblicherweise niemand zu Hause ist.
„Ich bin ja versichert.“
Sich auf seinen Versicherungsschutz zu verlassen, kann verhängnisvoll sein. Was ist, wenn Sie unterversichert sind.
Warten Sie also nicht, bis Sie sich möglicherweise eines Besseren belehren lassen müssen. Nutzen Sie die Informationen Ihrer Polizei, um Ihr Eigentum und Ihre Privatsphäre rechtzeitig wirkungsvoll zu schützen!
Das Kommissariat Kriminalitätsvorbeugung der Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis referiert am 24. und 30. November 2011 jeweils ab 19:00 Uhr in Gummersbach, Hindenburgstraße 40 über Daten und Fakten zum Wohnungseinbruch. Die Schwachstellen eines Hauses sowie wirkungsvolle Sicherungsempfehlungen sind weitere Schwerpunkte des Vortrages. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die in der Beratungsstelle ausgestellten Sicherheitsexponate näher zu betrachten und an einem Aufbruchversuch teilzunehmen.
Eine verbindliche telefonische Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Platzzahl erforderlich! Sie erreichen uns unter der Tel. Nr. 02261 8199-882 oder -885. (red.-16.11.2011 07:41)
Wipperfürth - Von vier Kettensägen, die Polizeibeamte am Dienstag (15.11.) im Rahmen einer Fahrzeugkontrolle im Kofferraum eines litauischen Pkw entdeckten, blieb den beiden Fahrzeuginsassen am Ende nur Eine. Die beiden 26 und 31 Jahre alten Männer waren gegen Nachmittag auf der Lüdenscheider Straße in Wipperfürth angehalten worden. Eine Überprüfung der Kettensägen ergab, dass drei der Geräte aus Diebstählen in Paderborn, Baden-Württenberg und Bayern stammten. Die Beamten nahmen die zwei Männer vorläufig fest. Auf der Polizeiwache wurden sie vernommen und auf Weisung der Staatsanwaltschaft im Anschluss wieder entlassen. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren ein und stellten die drei Kettensägen sicher. (red.-16.11.2011 13:53)
|
|
|
| Handy klingelt: Hallo Schatz…! | 
|
|