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Blaulicht
Radevormwald - Die Polizei sucht im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung einen unbekannten Täter, der im Oktober und im Dezember des vergangenen Jahres in Radevormwald zwei Autos beschädigt hat und dabei von einer Kamera aufgezeichnet wurde.
Der Mann steht im Verdacht, in der Nacht vom 09.10 auf den 10.10.2011 und am 22.12.2011 in der Straße Kräwinkel in Radevormwald-Heide zwei Autos massiv zerkratzt zu haben. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro. Die Kriminalpolizei Wipperfürth bittet um Hinweise auf die Identität der abgebildeten Person unter Tel. 02261/8199-0. (red.-17.02.2012 14:21)
Fotos: Polizei OBK
Oberberg - Die Polizei zieht aus den diesjährigen Veranstaltungen zu Weiberfastnacht ein durchwachsenes Fazit. Während sich die Einsatzlage in den Gemeinden Engelskirchen, Lindlar, Radevormwald, Gummersbach, Reichshof und Morsbach eher unauffällig zeigte, bildete Wipperfürth den Schwerpunkt polizeilicher Einsätze.
Hier nahmen die Beamten insgesamt neun Personen in Gewahrsam und sprachen 15 Platzverweise aus.
Die Maßnahmen richteten sich nahezu in allen Fällen gegen junge Erwachsene, die durch Schlägereien und Pöbeleien auf sich aufmerksam gemacht hatten oder den Anweisungen der Einsatzkräfte nicht Folge leisteten. Ein 19-jähriger Mann aus Hückeswagen leistete im Rahmen seiner Festnahme Widerstand gegen die eingesetzten Beamten.
Die Polizei nahm in Wipperfürth zehn Strafanzeigen wegen Körperverletzung auf. Zudem stoppten die Beamten einen 20-jährigen Mann aus Kierspe, der mit seinem Auto auf der Lenneper Straße unterwegs war. Nach einem Alkotest, der mit über einem Promille deutlich zu hoch ausfiel, nahmen sie den Mann mit zur Wache, wo er eine Atemalkoholmessung durchführte. Ein entsprechendes Verfahren wurde eingeleitet. Im Vergleich zum Vorjahr fanden sich in diesem Jahr erkennbar weniger Feiernde auf dem Marktplatz und dem Surgeres-Platz ein.
Die Lage in Radevormwald zeigte sich völlig unauffällig. Hier mussten die Beamten lediglich zwei Platzverweise aussprechen, um weiteren Problemen vorzubeugen.
Auch in Lindlar liefen die Feierlichkeiten rund um das Festzelt bis auf zwei Ausnahmen friedlich ab. Um 4:45 Uhr kam es in einer Gaststätte in der Hauptstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, bei der auch ein Messer zum Einsatz kam. Nach den bisherigen Ermittlungen verletzte ein 47-jähriger Kölner einen 28-jährigen Mann aus Lindlar mit einem Messer in dem Toilettenraum der Lokalität. Der 28-Jährige erlitt dabei leichte Verletzungen und schlug wiederum auf den Angreifer ein. Beide Männer zogen sich bei der Auseinandersetzung Verletzungen zu und mussten mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Beamten ordneten gegen den 47-Jährigen eine Blutprobe an und leiteten ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.
Um 23:30 Uhr ereignete sich am Festzelt eine körperliche Auseinandersetzung, in deren Verlauf ein 20-jähriger Mann aus Lindlar zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen wurde. Sein Begleiter, ein 18-jähriger Lindlarer, zeigte sich damit nicht einverstanden und randalierte in der Folge in Anwesenheit der Beamten. Als er einem Platzverweis nicht befolgte, nahmen die Beamten auch ihn in Gewahrsam. Beide wurden ins Polizeigewahrsam nach Gummersbach gebracht.
In Engelskirchen, Reichshof und Gummersbach gab es für die Polizei wenig zu tun. Die Beamten nahmen insgesamt drei Anzeigen wegen Körperverletzung auf. Ein 18-jähriger Gummersbacher schlug kostümiert und erheblich alkoholisiert auf dem Bergweg in Engelskirchen-Miebach die Scheibe eines Autos ein. In der Folge setzte er sich auf den Beifahrersitz und löste die Handbremse in dem fremden Fahrzeug. Mit dem rollte er dann rückwärts in eine Hecke. Auch wenn es weder am Pkw noch an der Hecke zu Beschädigungen kam, stellte sich das Verhalten des 18-Jährigen neben einer Sachbeschädigung auch als Trunkenheit im Straßenverkehr dar. Die Folge war die Entnahme einer Blutprobe. Auch den Führerschein, den der 18-Jährige seit erst gut drei Monaten sein Eigen nennt, musste er bei der Polizei abgeben.
Mit 0,8 Promille war laut Alkotest eine 23-jährige Frau aus Marienheide in Gummersbach unterwegs. Beamte der Wache Gummersbach stoppten sie im Kreisverkehr am Steinmüllergelände und nahmen sie mit zur Polizeiwache. Nach der Atemalkoholmessung wurde ihr die Weiterfahrt untersagt. Die junge Frau blickt nun einem Fahrverbot und einem Bußgeldverfahren entgegen. (red.-17.02.2012 14:07)
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| Handy klingelt: Hallo Schatz…! | 
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