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Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 2.03.2012

Blitz-Sprint – Trotz Ankündigung etliche Fahrer zu schnell
Wieder Einbruch in Tennisheim Lichtenberg – Belohnung ausgesetzt
Angekündigte Geschwindigkeitskontrollen der Polizei
Böse Masche: Spenden für ein Kinderheim


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Schnellster Fahrer auf der L 324 in Reichshof

Blitz-Sprint – Trotz Ankündigung etliche Fahrer zu schnell

Foto: Polizei NRW
Oberberg - Im Rahmen der Kampagne „Brems Dich- Rette Leben!“ führten Polizei und Kreisbußgeldstelle am Freitag zwischen 15 Uhr und 18 Uhr an verschiedenen Stellen Geschwindigkeitsmessungen durch. 166 Fahrer wurden bei der Aktion „Blitz-Sprint“ geblitzt Drei Fahrer/innen müssen ihren Führerschein abgeben. Aber es wurden auch andere „Verkehrssünder“ erwischt.

Die Polizei, die ausschließlich mit Lasermessgeräten unterwegs war, stellte in den drei Stunden 46 Geschwindigkeitsverstöße fest, davon sieben Ordnungswidrigkeitenanzeigen und 39 Verwarngelder.

Die Bußgeldstelle ertappte mit ihren Radarwagen im gleichen Zeitraum 120 Verkehrssünder. 115 Fahrerinnen und Fahrer müssen demnächst ein Verwarngeld entrichten, fünf Fahrer/innen erhalten eine Ordungswidrigkeitenanzeige. Von den schnellen Fahrerinnen/Fahrern werden drei demnächst eine zeitlang auf ihren Führerschein verzichten müssen.

Der Tagesschnellste war auf der L 324 in Reichshof-Odenspiel unterwegs. Der Fahrer fuhr anstatt der vorgeschrieben 50 km/h 87 Stundenkilometer schnell. Neben den Geschwindigkeitsverstößen ahndete die Polizei noch 14 weitere Ordnungswidrigkeiten, wie das Telefonieren mit dem Handy am Steuer, dem Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes, der Überschreitung des TÜV, sowie der nicht vorschriftsmäßigen Ladungssicherung.

„Für uns ist es wichtig, dass wir gesehen werden. Bereits dadurch erreichen wir eine Geschwindigkeitsreduzierung,“ fasste der Einsatzleiter Erster Polizeihauptkommissar Henning Setzer das Ziel der Aktion zusammen.

Der Blitz-Sprint im Oberbergischen Kreis wird neben dem landesweiten Blitz-Marathon in unregelmäßigen Abständen wiederholt. (red.-02.03.2012 20:19)




Kripo sichert Spuren

Wieder Einbruch in Tennisheim Lichtenberg – Belohnung ausgesetzt

Morsbach - Im Tatzeitraum von Sonntag, 14:30 Uhr bis Mittwoch (28.02.), 14:00 Uhr, brachen unbekannte Täter in das Tennisheim des FTC Lichtenberg, in der Straße Am Sonnenhang in Morsbach-Lichtenberg ein. Das Heim war in der Vergangenheit bereits des Öfteren das Ziel von Einbrechern. Der Erkennungsdienst der Kriminalpolizei sicherte die von den Einbrechern hinterlassenen Spuren.

Die noch unbekannten Einbrecher hatten die Zugangstür zu dem Vereinsheim mit einem größeren Hebelwerkzeug aufgehebelt. Im Objekt angekommen, durchsuchten sie Räume und Möbelstücke. Aufgrund der vorgefundenen Spuren geht die Polizei davon aus, dass die Täter an der Theke alkoholische Getränke konsumiert haben.

Für Hinweise die zur Ergreifung der Täter führen, setzt der Tennisverein eine Belohnung in Höhe von 300 Euro aus.

Hinweise auf verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Kennzeichen bitte an die Polizei unter dem kostenfreien Notruf 110. (red.-02.03.2012 19:55)




Angekündigte Geschwindigkeitskontrollen der Polizei

Montag, 05.03. Morsbach-Wallerhausen, L94

Dienstag, 06.03. Marienheide-Holzwipper, L306

Mittwoch, 07.03. Reichshof-Denklingen, L344

Donnerstag, 08.03. Wiehl, L336

Freitag, 09.03 Gummersbach-Dieringhausen, B55

Auch an anderen Stellen müssen die Verkehrsteilnehmer mit Geschwindigkeitsmessungen rechnen.




Trickdiebe im Oberbergischen Kreis unterwegs

Böse Masche: Spenden für ein Kinderheim

Oberberg - In mehreren Gemeinden des Kreises sind gestern vermeintliche Spendensammlerinnen unterwegs gewesen, die mit einer üblen Methode mehrere Trickdiebstähle verübt haben. Erhalten die Frauen die geforderte Spende, bedanken sie sich überschwänglich durch Küsse und Umarmung und greifen dabei ihrem Opfer tief in die Tasche.

Die dubiosen Spendensammlerinnen traten am frühen Nachmittag in Engelskirchen, Lindlar und Wipperfürth auf. Zudem wurden am gleichen Tag ähnliche Taten in Wermelskirchen und Mettmann verübt.

Die Diebstähle laufen dabei immer nach dem gleichen Motto ab: Die Täterinnen betteln meist auf Parkplätzen oder vor Geschäften mit selbstgemalten Handzetteln um Spenden für ein Kinderheim in Rumänien. Wer darauf hin Geld spendet, wird mit überschwänglichem Dank in Form von Umarmungen und Küssen belohnt. Diese Situationen, in denen der plötzliche enge Körperkontakt stattfindet, wird von den Täterinnen dazu ausgenutzt, um Bargeld oder andere Wertsachen zu entwenden.

In der Corneliusstraße in Frielingsdorf erbeuteten die Täterinnen auf diese Weise 600 Euro von einem 56-jährigen Passanten, vor einem Lebensmittelgeschäft am Kreisverkehr Kirschbäumchen waren es 250 Euro, die einem 62-jährigen entwendet wurden.

In Wipperfürth konnten um kurz vor 14 Uhr zwei junge Männer und zwei Mädchen im Alter zwischen 14 und 19 Jahren aus Rumänien in einem Auto angetroffen und vorläufig festgenommen werden, nachdem sie zuvor mit der gleichen Masche auf der Bahnstraße auffällig geworden waren. Da ihnen trotz intensiver Ermittlungen, in die auch die Vorfälle in Wermelskirchen und Mettmann einflossen, nicht nachgewiesen werden konnten, mussten sie nach erfolgter Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Aufgrund unterschiedlicher Personenbeschreibungen ist davon auszugehen, dass es sich um eine Tätergruppe handelt, die in gewissen Regionen auftreten bzw. dort auf „Spendenjagd“ gehen. Hinweise auf verdächtige Spendenaktionen und Personen werden unter dem Polizeinotruf 110 erbeten.

Neben diesem dreisten Trick warnt die Polizei vor weiteren Maschen der Taschendiebe.

Augen auf und Tasche zu!

Zumeist gehen Taschendiebe in Teams von mehreren Tätern arbeitsteilig vor. Dabei nutzen sie Tricks oder schlagen nach einem selbst verursachten Gedränge zu. Die Opfer sind überwiegend Frauen. Das Repertoire der Taschendiebe ist äußert umfangreich, fast täglich werden neue Finessen bekannt:

Der Rempel-Trick: Das Opfer wird im Gedränge angerempelt oder "in die Zange" genommen; beim Einsteigen stolpert der Vordermann, er bückt sich oder bleibt plötzlich stehen. Während das Opfer aufläuft und abgelenkt ist, greift ein Komplize in die Tasche.

Der Drängel-Trick: In vollen Bussen oder Bahnen rückt ein Dieb unangenehm dicht an das Opfer heran, das ihm den Rücken zuwendet und so die Tasche "griffbereit" anbietet.

Der Stadtplan-Trick: Fremde fragen das Opfer nach dem Weg und halten ihm einen Stadtplan vor oder bitten es - etwa auf Bahnhöfen - an einen ausgehängten Plan. Während sich das Opfer orientiert und abgelenkt ist, plündern andere Täter die Hand- oder Umhängetasche.

Der Geldwechsel-Trick: Fremde bitten das Opfer, eine Münze zu wechseln. Wenn das Opfer die Geldbörse zieht und das Münzfach öffnet, wird es vom Täter abgelenkt. Während der beispielsweise seine Münze in die Börse wirft, nimmt er Banknoten heraus.

Der Beschmutzer-Trick: Insbesondere nach einem Bankbesuch wird das Opfer "versehentlich" mit Ketchup, Eis oder einer Flüssigkeit bekleckert. Beim wortreichen Reinigungsversuch verschwindet das gerade abgehobene Geld aus der Bekleidungstasche.

Der Supermarkt-Trick: Im Supermarkt fragen Fremde das Opfer nach einer bestimmten Ware. Während es danach sucht, wird die Tasche am Einkaufswagen ausgeräumt.

Der Hochhebe-Trick: In einer Gaststätte behauptet jemand, das Gewicht des Opfers schätzen zu können. Beim Hochheben "zieht" er oder ein Komplize die Geldbörse.

Der Bettel-Trick: Kinder halten dem Opfer im Lokal ein Blatt Papier vor mit der Bitte um eine Spende. Oder sie tollen auf der Straße um das Opfer herum und betteln es an. Dabei nutzt einer die Ablenkung für den raschen Griff nach der Geldbörse oder in die Handtasche.

Der Blumen-Trick: Ein Fremder begrüßt das Opfer freundschaftlich, umarmt es oder steckt ihm eine Blume an. Während das Opfer verdutzt ist, verschwindet die Brieftasche.

Der Taschenträger-Trick: "Taschenträger" oder "-trägerinnen" spähen ältere Frauen beim Einkaufen aus und bieten ihnen scheinbar hilfsbereit an, den Einkauf nach Hause zu tragen. Dort eilen sie mit der Tasche die Treppe hinauf, während der ältere Mensch nicht so schnell hinterherkommt. Unterwegs nehmen sie die Geldbörse heraus, stellen die Tasche vor die Tür und kommen dem Opfer grüßend entgegen. Der Verlust wird erst später bemerkt.

(red.-02.03.2012 13:08)






 




Handy klingelt: Hallo Schatz…!



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