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Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 28.09.2018

Schwerer Verkehrsunfall mit Schwerverletzten und 50.00 Euro Sachschaden
Polizei warnt vor Wildunfällen
Fahrer leistet erheblichen Widerstand


Weitere Meldungen:   26.09.2018  23.09.2018  21.09.2018  20.09.2018  19.09.2018  

Schwerer Verkehrsunfall mit Schwerverletzten und 50.00 Euro Sachschaden

Wiehl - Am Nachmittag des 28.09.18, gegen 16:35 Uhr kam es auf der L 302 (Forster Straße) an der Einmündung zur Ortsstraße in Forst zu einem Verkehrsunfall. Nach bisherigen Ermittlungen befuhr ein 38-jähriger Gummersbacher mit seinem PKW die L 302 von Weierhagen in Richtung Drabenderhöhe. An der Einmündung Ortsstraße wollte er nach links in den Ort abbiegen. Dabei übersah er offensichtlich einen 65-jährigen Mann aus Engelskirchen, der ihm aus Richtung auf der L 302, ebenfalls mit einem PKW, entgegenkam. Es kam zu einem heftigen Zusammenstoß, bei dem beide PKW total beschädigt wurden. Nach dem Aufprall überschlug sich der PKW des 65-jährigen. Der Fahrer musste von der Feuerwehr mit technischen Hilfsmitteln aus dem Fahrzeug befreit werden. Beide Fahrer wurden schwer verletzt in das nächste Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Schaden von ca. 50.000 Euro. Die L 302 war während der Rettungsmaßnahmen und zur Bergung der Fahrzeuge über mehrere Stunden gesperrt. (red.-28.09.2018 21:20)

Anerkennung für die Feuerwehr
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Außerordentlich hohe Anzahl schon seit Januar

Polizei warnt vor Wildunfällen

Freie Sicht auf Landstraßen hat man nur bei Tageslicht. In Waldgebieten gilt zu jeder Zeit besondere Vorsicht.
Oberberg - In den Monaten Juli und August dieses Jahres ereigneten sich auf den ländlichen Straßen im Oberbergischer Kreis insgesamt 212 Wildunfälle. Dies bedeutet für diese Sommermonate im Vergleich zu den vergangenen Jahren eine außerordentlich hohe Anzahl.

Anzahl der Wildunfälle in den vergangenen drei Jahren im OBK

Alleine im Zeitraum von Januar bis August 2018 ereigneten sich insgesamt 727 Wildunfälle, fünf davon mit Verletzten und hohem Sachschaden. Im Monatsdurchschnitt sind somit schon 91 Wildunfälle zu verzeichnen. Im gesamten vergangenen Jahr waren es 1191 Wildunfälle, in 2016 waren es 84 im ganzen Jahr.

Gefährliche Monate

Die meisten Wildunfälle in den vergangenen Jahren passierten in den Monaten Oktober und November sowie im April und im Mai. Hierbei sind besonders die ländlichen Kommunen betroffen.

Der Herbst erfordert wieder besondere Aufmerksamkeit im Straßenverkehr. Aus diesem Grund warnt die Polizei aktuell vor den Gefahren von Wildunfällen.

Vor allem in den Morgen- und Abendstunden sollten Autofahrer zurzeit besonders vorsichtig sein. Denn dann ist die Gefahr besonders hoch, dass Wildtiere wie Reh, Wildschwein und Hase die Straße kreuzen. Wildtiere kennen keine Regeln, sie müssen über Straßen wandern, um zu fressen oder Partner zu finden.

Tipps der Polizei

Joachim Höller, Leiter der Verkehrsdirektion der Kreispolizeibehörde, gibt den Verkehrsteilnehmern folgende Tipps für das richtige Verhalten, um Wildunfälle zu vermeiden oder im Unglücksfall richtig zu reagieren.

„Fahren Sie in den ländlichen und waldreichen Gegenden in den kommenden Wochen besonders vorsichtig. Ist ein Verkehrszeichen Wildwechsel aufgestellt ist die Gefahr besonders hoch. Die Hinweisschilder werden an gefährdeten Stellen mit häufigem Wildwechsel aufgestellt und sollten ernst genommen werden. Wenn dann plötzlich ein Tier auf der Straße auftaucht, nicht ausweichen sondern kontrolliert abbremsen und notfalls einen Zusammenstoß in Kauf nehmen. Rechnen Sie bei Wildwechsel immer mit Nachzüglern - ein Tier kommt selten alleine.“

Ist es jedoch zu einem unvermeidlichen Zusammenstoß gekommen, ist die Unfallstelle sofort und richtig abzusichern. Ziehen Sie ihre Warnweste an, schalten Sie die Warnblinkanlage ein und stellen Sie deutlich sichtbar ein Warndreieck auf. Nach einem Unfall sollten Sie in jedem Fall die Polizei über Notruf (110) verständigen.
Der beste Schutz gegen Wildunfälle sind angepasste Geschwindigkeit und ein vorausschauendes Fahren. Wer Tempo 80 statt 100 fährt, reduziert seinen Bremsweg um 25 Meter. (red.-28.09.2018 13:44)



Verdacht der Trunkenheitsfahrt

Fahrer leistet erheblichen Widerstand

Wiehl / Lindlar - Ein Zeuge hatte der Polizei am Donnerstag um 14:20 Uhr einen Autofahrer gemeldet, der in Schlangenlinien die L302 in Wiehl-Weiershagen befuhr und dabei mehrfach auf die Gegenfahrspur geraten war. Der Zeuge beschrieb das Fahrzeug und nannte der Polizei das Kennzeichen. Den beschriebenen Wagen fand die Polizei gegen 15 Uhr in Lindlar, an der Wohnanschrift des Halters. Der Motor war noch warm. Auf dem Fahrersitz saß der 30-Jährige. Er war angeschnallt und schien zu schlafen. Aus dem Wagen war deutlich Alkoholgeruch wahrzunehmen. Erst auf mehrfache Ansprache und Klopfen zeigte er erste Reaktionen. Er weigerte sich auszuweisen.

Mehrfach schrie er die Polizisten an, diese sollten sich entfernen und ihn in Ruhe lassen. Plötzlich stieg er aus dem Wagen aus, ging schwankend zu seiner Garage und versuchte das Garagentor von innen zu verschließen. Da der Verdacht bestand, dass sich der 30-Jährige der polizeilichen Maßnahme entziehen wollte, brachten ihn die Polizisten zu Boden und fesselten ihn. Dabei wehrte sich der 30-Jährige erheblich. Mit Unterstützungskräften brachten ihn die Beamten schließlich zur Polizeiwache. Der Lindlarer wurde durchsucht und anhand der aufgefundenen Ausweisdokumente schließlich identifiziert. Er verweigerte einen Atemalkoholtest, woraufhin die Beamten eine Blutprobe anordneten. Auf den 30-Jährigen wartet nun ein Verfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr und Widerstand gegen Polizeibeamte. (red.-28.09.2018 11:57)




 




Handy klingelt: Hallo Schatz…!



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