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Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 7.03.2019

25-jähriger Autofahrer flüchtet vor Polizei
Notsituation vorgetäuscht - Warnung vor Betrugsmasche


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Keine Chance

25-jähriger Autofahrer flüchtet vor Polizei

Reichshof - Um sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen, flüchtete ein 25-jähriger Bergneustädter am Mittwochvormittag mit seinem PKW über Wald- und Feldwege. Kurz vor 10 Uhr hatte eine Streifenwagenbesatzung den Fahrer eines VW in Reichshof-Hunsheim anhalten wollen. Auf die Anhaltezeichen hin gab der Fahrer jedoch Gas und flüchtete von der Straße "An der Sommerlade" in den angrenzenden Wald.

Trotz eingeschaltetem Martinshorn und Blaulicht sowie wiederholten Aufforderungen stehen zu bleiben, setzte der Mann seine Fahrt fort. Während der Fahrt durch den Wald mussten sich Spaziergänger in Sicherheit bringen, um nicht von dem Fahrzeug des Flüchtenden erfasst zu werden. Nachdem der Bergneustädter vom Waldgebiet aus wieder auf die Hunsheimer Straße gelangt war, flüchtete er in Richtung Dorn, wo er mehrere abgestellte Mülltonnen umfuhr und dabei den rechten Außenspiegel seines Fahrzeuges verlor. Die Polizei brach die Verfolgung kurze Zeit später ab, als der Wagen im Bereich Freckhausen erneut in ein Waldgebiet flüchtete.

Doch wirklich entkommen konnte der junge Mann dem Zugriff der Polizei nicht. Im Rahmen der Fahndung konnte er etwa vier Stunden später in einem Waldgebiet im Bereich Drespe an seinem nicht mehr fahrbereiten Fahrzeug angetroffen und eindeutig wiedererkannt werden. Da er augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, erfolgte eine Blutprobenentnahme. Einen Führerschein konnte der Bergneustädter im Übrigen nicht vorweisen. Diesen hatte die Polizei bereits zwei Tage zuvor sichergestellt, nachdem der 25-Jährige unter Drogeneinwirkung in einem unfallbeschädigten Auto im Bereich Gummersbach angetroffen worden war. (red.-07.03.2019 16:32)



Notsituation vorgetäuscht - Warnung vor Betrugsmasche

Wiehl - Weil sie in einer Notsituation helfen wollte, ist eine 61-jährige Wiehlerin nun Opfer einer Betrugsmasche geworden.

Am Dienstagnachmittag (3. März) fuhr die Wiehlerin zusammen mit ihrer Tochter auf der Autobahn von Bielstein kommend in Richtung Köln. In Höhe des Zubringers stand ein VW Passat mit Bonner Kennzeichen auf dem rechten Seitenstreifen. Ein Mann stand daneben und gestikulierte wild, so dass die 61-Jährige davon ausging, dass der Mann dringend Hilfe benötigte. Nachdem die Wiehlerin angehalten hatte, kam der Mann zu ihr. Er gab an, in Not geraten zu sein. Er habe kein Geld und sein tank sei leer. Außerdem hätte er zwei Kinder und eine Frau im Auto und müsste dringend nach Frankfurt. Er bat die Wiehlerin um 50 Euro. So viel Geld hatten die beiden Frauen jedoch nicht dabei; sie gaben ihm 35 Euro. Der Unbekannte gab den Frauen seine Handynummer und seinen Namen. Am nächsten Tag sollte die Wiehlerin ihre Kontodaten per SMS an die Handynummer schicken, damit das Geld an sie überwiesen werden könnte. Im Nachhinein kam den Frauen der Vorfall merkwürdig vor. Sie recherchierten und stellten fest, dass sie auf Betrüger hereingefallen sind. Ihre Bankdaten hat die 61-Jährige selbstverständlich nicht weitergegeben.

Personenbeschreibung: etwa 170 cm groß, 40 Jahre alt, normale Statur, dunkle kurze Haare, bekleidet mit einem grauen Sweatshirt und einer dunklen Hose
Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat Gummersbach unter 02261 81990. (red.-07.03.2019 15:29)





 




Handy klingelt: Hallo Schatz…!



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