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Personen gerettet, Feuer gelöscht

Gebäudebrand mitten auf der Kaiserstraße

Gummersbach - Viele erstaunte Gesichter sah man gestern bei den Gästen einer Eisdiele an der Kaiserstraße als Löschfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn neben den Tischen anhielten, die Feuerwehrleute mit schweren Atemschutzgeräten ausstiegen und mit Schläuchen in das verqualmte Haus nebenan liefen. Doch die Gäste konnten rasch aufatmen. Es war nur eine Übung.

Der Löschzug Gummersbach und die Löschgruppen Bernberg und Windhagen übten für den Ernstfall

Um 18:15 Uhr löste Übungsleiter Lars Hohmuth den Übungseinsatz aus. Vorher hatte er das auserwählte Gebäude an der Kaiserstraße mitten in Gummersbach stark vernebelt, um eine realistische Lage in einem verqualmten Gebäude zu simulieren. Als die ersten Kräfte eintrafen gingen sofort mehrere Trupps unter Atemschutz zur Personenrettung in das Gebäude vor. Ziel der Übung war es, unter anderem drei vermisste Personen zu finden und aus dem Gebäude zu bringen. Da das Gebäude in Kürze abgerissen werden soll, konnten die Wehrmänner den vermeintlichen Brand auch unter Einsatz von Wasser bekämpfen. Auch verschlossene Türen im Inneren des Gebäudes konnten gewaltsam geöffnet werden. Diese Möglichkeiten bestehen in der Regel bei Übungen nicht.

Auf der Kaiserstraße wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um den Rettungskräften, die sich im Gebäude befanden einen zweiten Rettungsweg zu garantieren. Nachdem alle Personen aus dem Gebäude gerettet waren, wurde das Gebäude belüftet und verschlossen. Übungsleiter Lars Hohmuth zog eine positive Bilanz der Übung. „Es gibt immer etwas zu verbessern, aber es hat alles funktioniert, alle vermissten Personen wurden gerettet und das Feuer ist gelöscht“ so Hohmuth. (dbl-04.06.2011 08:24)

















 


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