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Finanzielle Unterstützung für rheinisches Kulturleben in Höhe von knapp 4,5 Millionen Euro

Über 1,25 Millionen Gäste besuchten LVR-Museen

Rheinland/Oberberg - Im vergangenen Jahr haben über 1,25 Millionen Menschen die zwölf Museen des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) besucht und damit fast genauso viele wie im Vorjahr (2014: 1,28 Millionen). „Trotz stetiger Konsolidierungsmaßnahmen haben wir es in den vergangenen Jahren geschafft, dass sich der Besucherzuspruch in dieser Größenordnung bewegt. Wir bleiben auch zukünftig in unseren Museen weiter auf dem Kurs, der für ein Kulturerlebnis auf hohem Niveau steht: Dazu gehören moderne Formen der musealen Vermittlung, besondere Angebote für Menschen mit Behinderung sowie die Berücksichtigung der Interessen von Kindern und Jugendlichen“, erklärt Milena Karabaic, LVR-Dezernentin Kultur und Landschaftliche Kulturpflege.

War es 2014 das einzigartige Verbundprojekt „1914 - Mitten in Europa“, erzielte im vergangenen Jahr das Max Ernst Museum Brühl des LVR einen besonders herausragenden Erfolg: Für einen Hauch von Hollywood sorgte die Ausstellung „The world of Tim Burton“. Von den insgesamt knapp 110.000 Menschen im gesamten Jahr (2014: 41.500) interessierten sich allein 96.000 für diesen „Blockbuster“, darunter vor allem viele junge Leute - jeder zweite war unter 30 Jahren alt. Sie ließen sich von den über 500 Zeichnungen, Gemälde, Filmpuppen, Storyboards oder persönlichen Dokumenten des multimedial veranlagten Ausnahmekünstlers begeistern.

Blick ins Jahr 2016

Auch in diesem Jahr können sich Interessierte auf attraktive Angebote freuen: Mit einem besonderen Seherlebnis wartet das Max Ernst Museum ab dem 21. Februar auf. Rund 100 Werke des niederländischen Grafikers M.C. Escher bieten einen Blick in rätselhaft-magische Welten. Noch bis zum 3. April zeigt die Archäologische Landesausstellung NRW im LVR-LandesMuseum Bonn „Revolution jungSteinzeit“ und damit eine der faszinierendsten Epochen der Menschheitsgeschichte. Funkeln und Glitzern verspricht „Eva‘s Beauty Case - Schmuck und Styling im Spiegel der Zeiten“ ab dem 9. Juni. Einzigartige und kostbare Funde stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, die sich mit der Kulturgeschichte des Schmucks und der Schönheit beschäftigt.

Vielfältige Kultur-Angebote anderer LVR-Museen reichen zum Beispiel von einer Schau zum Thema „Mobilität im Rheinland“ im Sommer im LVR-Freilichtmuseum Lindlar oder die bei Groß und Klein beliebte Veranstaltung „Schwerter, Brot und Spiele“ im LVR-Archäologischen Park Xanten am 25. und 26. Juni. Elektromobilität zwischen Wunsch und Wirklichkeit steht ab dem 17. Februar bei der Ausstellung „Aufgeladen“ im LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg in Oberhausen im Mittelpunkt. Nach draußen geht es bei der Ausstellung „Stadt - Land - Garten. Zur Kulturgeschichte des Nutzgartens“ ab dem 8. Mai im LVR-Industriemuseum Tuchfabrik Müller in Euskirchen. Mit „Alt und Jung. Vom Älterwerden in Geschichte und Zukunft.“ beschäftigt sich eine Ausstellung im LVR-Freilichtmuseum Kommern.

Musealen Zuwachs erhält der LVR im Laufe der zweiten Jahreshälfte: Dann wird der LVR die offizielle Trägerschaft des Preußen-Museums Wesel übernehmen. Als Auftakt präsentiert das Museum die Ausstellung „Vom „Gastlichen Wesel“ und vom Unteren Niederrhein. Schätze, die Geschichte(n) erzählen“.

Als zuverlässiger Partner in der kommunalen Familie hat sich der LVR auch im zurückliegenden Jahr erwiesen: Neben der fachlichen Beratung, der Aufbereitung und dem Austausch von Informationen sowie Angeboten zur Öffentlichkeitsarbeit unterstützte der LVR vor allem finanziell in Höhe von insgesamt rund 4,3 Millionen Euro. Durch seine regionale Kulturförderung unterstützt der LVR unterschiedlichste Kulturprojekte der rheinischen Städte und Kreise. Insbesondere für kleinere Aktivitäten und Museen ist diese Förderung existenziell wichtig. Sie bereichert darüber hinaus das kulturelle Leben im Rheinland. Weitere Infos unter www.kultur.lvr.de (red.-15.01.2016 17:14)


 


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