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Nachgeholter Karnevalszug lockte Tausende in die "Republik"

Kamelleregen und Pappnasen zur "Unzeit"

Prinzessin Sigrid I. freute sich über die große Narrenschar, die ihr beim nachgeholten Karnevalszug in der "Republik" im und am Zug zujubelte.
Morsbach - Die Wetterfrösche hätten einen Mottowagen mit einer Glaskugel verdient gehabt. Denn statt des für Rosenmontag vorhergesagten stürmischen "Sauwetters" schien die Sonne. Aber wenn es auf dem Einmachglas unkt, steht Sicherheit an erster Stelle, und so war der Rosenmontagszug auch in Morsbach abgesagt worden. Am Sonntag nun wurde das närrische Spektakel mit tausenden "Jecken" nachgeholt. Und zwar mit einem Riesenerfolg.

Wer gegen 12:30 Uhr in Erwartung des Karnevalszugs durch den Ortskern schlenderte, ahnte Böses. Die Straßen waren nahezu leergefegt. Kein Wunder: wieder hatten die Meteorologen schlechtes Wetter prognostiziert. Diesmal sollte den Narren zwar kein Sturmtief die Stimmung vermiesen, sondern vielmehr ein verhangener Himmel, Regen und Schnee. Und ein Karnevalszug, vier Tagen nach Aschermittwoch, zudem am Valentinstag, war vielleicht auch nicht jedermanns Sache. Von wegen!

Bis zum Zugbeginn um 13:11 Uhr hatte sich die "City" beachtlich mit Publikum gefüllt. Was schert den echten Narren schon das Wetter, wenn er die einmalige Gelegenheit bekommt, die Session um vier Tage zu verlängern und noch einmal richtig loszulegen. Über 4.000 Jecken säumten die Straßen und zeigten sich trotz kurzer Nieselschauer bei ungetrübter Fastelovendstimmung. Sie wurden nicht enttäuscht. Auch wenn der Zug ein wenig abgespeckt war, so fanden sich doch immerhin noch vier Musikkapellen, 21 Wagen und 33 Fußgruppen ein, und nicht nur eine strahlende Prinzessin Sigrid I. machte Stimmung und warf Kamelle was das Zeug hielt. (Gina Barth-Muth-15.02.2016 07:30)







 


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