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Beteiligung an einer Solarenergie-Freiflächenanlage in Schönefeld/Brandenburg

NOVE weiterhin von Photovoltaik überzeugt

Solarmodule (Fotos: Privat)
Oberberg - NOVE plant und betreibt seit 1996 im Oberbergischen Photovoltaikanlagen und sieht sich als Vorreiter der Energiewende. Heute betreibt NOVE Solaranlagen zur Stromerzeugung in Bergneustadt, Eckenhagen, Gummersbach und Wiehl mit einer Nennleistung von zusammen 40 kW auf Schulen und öffentlichen Gebäuden, aus denen pro Jahr durchschnittlich 34.000 - 36.000 kWh erzeugt werden.

Und NOVE ist auch weiterhin von Photovoltaik überzeugt. Nicht nur als zukunftsweisende erneuerbare Energiequelle, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht! Nur fand sich im Oberbergischen, dem Vereinsgebiet, seit Jahr und Tag kein geeignetes Objekt für eine Neu-Investition. Bauträger und Eigentümer von an sich gut geeigneten Immobilien scheuen offenbar vor Solarstrom zurück, obwohl Solarstrom auch heute noch wirtschaftlich attraktiv ist.

NOVE beteiligte sich daher an einer 31.200 kWp großen Freiflächen-Solaranlage im brandenburgischen Schönefeld. An einem Zehntel, also 31,2 kW, der Gesamt-Nennleistung, ist nun NOVE e.V. stolzer Besitzer.

Die Gesamtanlage wurde auf einer Konversionsfläche errichtet. Auf dieser Fläche war zuvor ein Holz verarbeitender Betrieb angesiedelt. Verbaut wurden für diesen Teil 120 Solarmodule der Firma Solarworld und Wechselrichter der Firma Huawei SUN.

Jährlich werden mit dem NOVE-Anteil rund 31.500 kWh Strom erzeugt, welche der Umwelt circa 18,7 Tonnen CO2 ersparen. Die Einspeisevergütung liegt bei nur 8,7 Cent/kWh. Das ist weit weniger, als der Strompreis aus einem neuen Kohlekraftwerk!

Manfred Blumberg, Vorsitzender des Verein NOVE nahm den entsprechenden Anlagenteil am 20.Februar 2016 in Schönefeld vom Generalunternehmer 'GreenInvest3000' ab: „Hier wird eine wirtschaftliche und zukunftsweisende Energieerzeugung präsentiert. Das bräuchten wir auch bei uns zuhause!“

Mit den Anlagen in Oberberg und der Anlage in Schönefeld mit einer 70 kW Solarstrom-Nennleistung deckt NOVE - unter der Vorrausetzung dass ein Mitglied im statistischen Mittel etwa 1000kWh/a verbraucht - rechnerisch die Stromversorgung seiner 60 Mitglieder ab. NOVE sucht aber weiter nach neuen Investitions-Möglichkeiten im Oberbergischen Kreis. (red.-08.03.2016 18:36)



Wechselrichter




 


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