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| Das Verhandlungsteam mit dem Koalitionsvertrag (v.l.) Thorsten Konzelmann, Birgit Hillrichs, Thomas Jüngst, Sven Lichtmann, Heidrun Schmeis-Noack, Jürgen Marquardt und Moritz Müller (Foto: Pascal Steinhoff) |
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Oberberg - Die Kreisparteien und Kreistagsfraktionen von CDU und SPD wollen als „Oberberg-Koalition“ die kommenden fünf Jahre gemeinsam Politik für die Menschen im Oberbergischen Kreis gestalten und haben sich auf einen Koalitionsvertrag mit dem Titel „Oberberg: Für einen Kreis, der zusammenhält!“ zur Zusammenarbeit im Oberbergischen Kreistag verständigt. Den Koalitionsvertrag stellten die Verhandlungsteams der beiden Koalitionäre, bestehend aus Thomas Jüngst (Fraktionsvorsitzender), Birgit Hillrichs, Moritz Müller und Jürgen Marquardt für die Union sowie Dr. Sven Lichtmann (Fraktionsvorsitzender), Heidrun Schmeis-Noack und Thorsten Konzelmann fürdie Sozialdemokraten, im Innovation Hub Bergisches RheinLand auf dem Steinmüllergelände in Gummersbach vor.
„Der Titel Oberberg: Für einen Kreis, der zusammenhält ist das Leitmotiv und das Ziel, welches unsere Zusammenarbeit prägen wird“, erklären Jüngst und Dr. Lichtmann gemeinsam. Dafür haben sich die beiden gemeinsam mit ihren Fraktionen viel vorgenommen. So erklärt Jüngst: „Wir wollen Problemlöser und Möglichmacher für ganz Oberberg sein und uns dafür einsetzen, dass die Politik und die Verwaltung den Menschen und Vereinen konkret helfen, statt neue bürokratische Hürden zu schaffen.“
Sein Gegenüber von der SPD, Dr. Lichtmann, ergänzt: „Wir wollen den Oberbergischen Kreis in den kommenden Jahren stärken - vor allem wirtschaftlich und sozial.“ Konkrete Ziele des Koalitionsvertrages sind die Sicherung der Daseinsvorsorge, die Förderung und Stärkung des Wirtschaftsstandortes Oberberg, die Weiterentwicklung des bestehenden Mobilitätskonzeptes, die Sicherung und der Ausbau von bezahlbarem Wohnraum, die Umsetzung der Zentralisierung der Kreisverwaltung und die Entwicklung eines Liegenschaftskonzeptes, ein Bekenntnis zum Willen zu Einsparungen und einer maßvollen Kreisumlage, eine bürgernahe Aufgabenerledigung und der Ausbau der Digitalisierung, ein Ausbau der Jugendhilfe, die Ausweitung der Zusammenarbeit mit Landwirtschaft und Naturschutzverbänden sowie Forst- und Jagdverbänden und die Unterstützung der breiten Oberbergischen Vereinslandschaft in den gesellschaftlichen Bereichen, insbesondere in den Bereichen von Sport und Kultur. (red.-12.12.2025 17:57)
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