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Alle Kirchorte bleiben bestehen

Fusion der Pfarreien in Oberberg Süd zum 1. Januar 2026

Pfarrverweser der Pfarreien St. Antonius (Denklingen), St. Bonifatius (Bielstein), St. Mariä Himmelfahrt (Wiehl), St. Michael (Waldbröl), St. Bonifatius (Wildbergerhütte), St. Gertrud (Morsbach), St. Joseph (Lichtenberg), St. Mariä Heimsuchung (Holpe) und St. Sebastianus (Friesenhagen) in der Pastoralen Einheit Oberberg Süd www.katholisch-oberbergsued.de
Oberberg - Zum 1. Januar 2026 schließen sich die neun Pfarreien der Pastoralen Einheit Oberberg Süd zur neuen Pfarrei St. Michael und St. Gertrud, Oberberg-Süd zusammen. Damit wird die seit Jahren gewachsene Zusammenarbeit der Gemeinden und des Seelsorgeteams in eine einheitliche rechtliche Struktur überführt. Der Beschluss zur Fusion wurde durch die Gremien bereits Ende 2024 gefasst und am 1. Mai 2025 durch die entsprechenden Dekrete des Erzbistums Köln bestätigt.

Die Fusion betrifft die Pfarreien in den beiden Seelsorgebereichen An Bröl und Wiehl sowie Morsbach/Friesenhagen/Wildbergerhütte. Seit dem 1. April 2021 werden beide Seelsorgebereiche bereits von einem gemeinsamen Pfarrer geleitet und teilen sich ein Pastoralteam. Derzeit übernimmt Kaplan Markus Brandt als Pfarrverweser die Leitung, bis ein neuer Pfarrer gefunden ist. Während die Pfarrei St. Michael in Waldbröl bestehen bleibt und künftig den Namen der neuen Gesamtpfarrei trägt, gehen die übrigen acht Pfarreien vollständig in der neuen Einheit auf. Sitz der Pfarrei bleibt Waldbröl; dort wird auch weiterhin das zentrale Pastoralbüro angesiedelt sein. Die bestehenden Standorte in Denklingen, Morsbach und Wiehl bleiben als Kontaktbüros erhalten.

Mit der Fusion wird vor allem die Verwaltung neu geordnet. Aus bislang neun Kirchenvorständen wird ein zentraler Kirchenvorstand gebildet, der im März 2026 gewählt wird und aus Mitgliedern aller bisherigen Pfarreien bestehen soll. Unterstützt wird er künftig von Ortsausschüssen, die die fachliche Expertise an den einzelnen Kirchorten sichern. Auch die Verwaltung wird neu strukturiert: Zwei Verwaltungsleitungen und eine Verwaltungsassistenz sollen den ehrenamtlichen Kirchenvorstand entlasten und für klarere Abläufe sorgen.

Für das Gemeindeleben selbst soll sich durch die Fusion möglichst wenig ändern. Alle Kirchorte bleiben bestehen, die bisherigen Gottesdienstzeiten werden fortgeführt, und das pastorale Team arbeitet weiterhin gemeinsam in den Gemeinden. Durch die Gemeinderäte, die auch künftig vor Ort gewählt werden, bleibt die Verantwortung für die pastorale Arbeit fest in den Gemeinden verankert. Der neue Pfarreirat, der ebenfalls im März 2026 bestimmt wird, übernimmt dabei Aufgaben auf Ebene der Gesamtpfarrei.

Gleichzeitig bringt der Jahreswechsel einige personelle Veränderungen mit sich. Pfarrer Klaus-Peter Jansen tritt nach Vollendung seines 75. Lebensjahres in den Ruhestand, wird der neuen Pfarrei aber weiterhin als Subsidiar zur Verfügung stehen. Zudem scheiden mit Kirchenmusikerin Brigitte Anders und Pastoralreferent Markus Müller zwei langjährige Mitarbeitende aus dem Dienst aus. Trotz intensiver Bemühungen konnten ihre Stellen bislang nicht nachbesetzt werden. Das Pastoralteam wird die Aufgaben im kommenden Jahr interimistisch auffangen.

Den Auftakt der neuen Pfarrei bildet ein gemeinsamer Fusionsgottesdienst unter der Leitung von Weihbischof Ansgar Puff am 1. Januar 2026 um 15 Uhr in der Pfarrkirche St. Michael in Waldbröl. Im Anschluss sind alle Gläubigen und Interessierten zu einem Empfang im Pfarrheim eingeladen (red.-Freitag, 26. Dezember 2025)


 


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