Engelskirchen - Die Notfallambulanz der GFO Klinik Engelskirchen hat ein neues Gesicht: Dr. Sylvia Schacher hat zum 01. Januar die chefärztliche Leitung der Fachabteilung über-nommen. Die Fachärztin für Allgemeinmedizin sowie Innere Medizin absolvierte ihr Medizin-studium an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn, wo sie auch promovierte.
Seit mehr als 30 Jahren ist sie im Beruf tätig, davon seit mehr als zehn Jahren in Führungs- und Leitungspositionen. Sie führt die Zusatzbezeichnungen Klinische Akut- und Notfallmedizin sowie Rettungsmedizin. Zudem ist sie aktiv in Forschung und Lehre mit verschiedenen Publikationen und Vorträgen zu Ersteinschätzung, Übergabe-Schemata in Notfall- und Rettungsmedizin, Geschlechtergleichstellung sowie verschiedenen anderen Themen in nationalen und internationalen Fachzeitschriften. In der modernen Notfallmedizin legt Dr. Sylvia Schacher großen Wert auf eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den anderen Fachabteilungen der Klinik. „Wir freuen uns, dass wir mit Frau Dr. Schacher eine kompetente und erfahrene Medizinerin für unser Haus gewinnen konnten, die das Team unserer Notfallambulanz leitet“ erklärt Bertin Blömer, kaufmännischer Direktor der GFO Klinik Engelskirchen.
Für wen ist die Notfallambulanz Anlaufstelle?
Die Notfallaufnahme ist Anlaufstelle für Patienten, die aufgrund eines akuten Krankheitsgeschehens, einer Verletzung oder einer Verschlechterung eines chronischen Leidens ohne vorherige Terminabsprache in Krankenhaus kommen. In der Ambulanz der GFO Klinik Engelskirchen gibt es insgesamt acht Untersuchungsräume. Außerdem sind ein Schockraum für die Erstversorgung schwerverletzter Patienten sowie ein Gipsraum vorhanden. Patienten mit Verdacht auf eine infektiöse Erkrankung werden vorsorglich isoliert. Die Fachabteilung ist ein zentraler Leistungsbereich des Engelskirchener Krankenhauses. Sämtliche Notfallpatienten werden hier angenommen und erstversorgt.
Wann in die Notfallambulanz und wann zum Hausarzt?
Rettungsdienste und Notaufnahmen sind zuständig für lebensbedrohlich erkrankte Menschen: etwa nach einem schweren Unfall, bei akuten Blutungen, starken Brust- oder Bauchschmerzen, Bewusstlosigkeit, Taubheitsgefühl, Lähmungen, Atemstörungen, Vergiftungen.
Erste Anlaufstelle bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden - etwa Rückenschmerzen, fiebriger Erkältung oder einem Harnwegsinfekt - ist der Hausarzt. Er kennt den/die Patienten und entscheidet, ob eine weitergehende Behandlung in einer Klinik notwendig ist.
Außerhalb der Sprechzeiten des Hausarztes (auch nachts) ist der Ärztliche Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) zuständig. Diesen ist erreichbar unter der Rufnummer 116 117. (red.-14.01.2026 12:04)
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