 |
| Der Oberbergische Kreis, die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Institutionen und Einrichtungen ziehen bei Vorsorgemaßnahmen gegen Auswirkungen des Klimawandels "an einem Strang". (Foto: OBK) |
|
 |
Veranstaltungsformat "Klima.Wandel.Anpassung" gab Einblicke, wie sich die Menschen im Oberbergischen Kreis auf klimatische Veränderungen einstellen können
Oberberg - Vielseitig, informativ und unterhaltsam: unter dieser Maßgabe hat der Oberbergische Kreis zwei Veranstaltungen organisiert, in denen Kreis, Kommunen, Klimafachleute und Bürgerinnen und Bürgern gleichermaßen die Herausforderungen des Klimawandels und mögliche Anpassungsmöglichkeiten vorgestellt haben. Grundlage dafür ist das "Interkommunale Klimawandelanpassungskonzept" (KWAK), das die Kreisverwaltung gemeinsam mit den 13 oberbergischen Kommunen und Fachstellen erarbeitet hat. Es dokumentiert den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel, den Auswirkungen auf den Oberbergischen Kreis und beinhaltet entwickelte Anpassungsmaßnahmen an die unabwendbaren Folgen, z.B. zunehmender Hitzetage oder anhaltende Trockenphasen.
Wie stark das Interesse daran ist, wurde anhand der ausgebuchten und darüber hinaus stark nachgefragten Veranstaltung, mit einem fach-öffentlichen und einem öffentlichen Teil, deutlich, wie Landrat Klaus Grootens bei der Eröffnung der Veranstaltung betonte: "Denn Klimawandelanpassung ist keine rein verwaltungsinterne oder akademische Aufgabe, sondern eine gesellschaftliche Gemeinschaftsaufgabe." Daher sei es wichtig, "dass die Inhalte des Konzeptes verständlich, transparent und zugänglich sind", so Klaus Grootens. "Unser Klimawandelanpassungskonzept verfolgt dabei ein klares Ziel: Lebensqualität erhalten, Risiken mindern und Vorsorge treffen - für heute und für kommende Generationen."
Der Oberbergische Kreis kann dabei nicht alles selbst umsetzen, sondern müsse vor allem koordinieren, informieren, sensibilisieren, Akteure vernetzen und Unterstützung sowie Fördermöglichkeiten organisieren. "Entscheidend ist jedoch, dass Klimawandelanpassung nur dann gelingt, wenn viele mitwirken: Kommunen, Unternehmen, Vereine - und jede und jeder Einzelne.", sagte Landrat Klaus Grootens. (red.-20.01.2026)
Weitere Informationen und Fotos zur Veranstaltung des Oberbergischen Kreises
|