Morsbach - Mit großem Interesse und zahlreichen Rückmeldungen haben die Leser und Leserinnen von Oberberg Heute den Aprilscherz 2026 der Redaktion verfolgt. Doch das Rätsel um die Herkunft der Felsbrocken im Wisserbach bleibt ungelöst, da sie schon seit „ewigen Zeiten“ dort ihren festen Platz haben. Christoph Buchen hält es augenzwinkernd für möglich, dass Rübezahl anno dazumal seine Hand im Spiel hatte und nur Loriots Steinlaus der Brocken Herr werden könnte… so sie denn stören.
An dieser Stelle bedanken wir uns bei Christoph Buchen, dass er bei unserem Aprilscherz 2026 mitgemacht hat.
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Gesteinsforscher bitten um Fotos des Bachlaufs
Felsbrocken in der Wisser sorgen für Verwirrung
Morsbach - Im Bereich des Wanderwegs an der unteren Hardt sind derzeit größere Felsbrocken zu sehen, die nach Abfließen des letzten Wasserhochstands im Winter plötzlich aus dem Bach herausragen. Ein Anschwemmen ist aufgrund des hohen Gewichts ausgeschlossen. Auch ein Zusammenhang mit dem Geröllabbruch unterhalb des ehemaligen „Haus Waldfrieden“ schließen inzwischen involvierte Gesteinsforscher aus. Doch wie kommen diese Felsbrocken in die Wisser?
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| Der Gesteinsrutsch in Höhe des ehemaligen „Haus Waldfrieden“ Mitte Dezember 2025 steht in keinem Zusammenhang mit den Felsbrocken im Wisserbach |
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Auch wenn es seit Beginn der Erforschung zur Herkunft der Steinbrocken immer wieder zur Sprache kommt, haben inzwischen involvierte Geologen völlig ausgeschlossen, dass die Steine durch einen Gesteinsrutsch in Höhe des ehemaligen „Haus Waldfrieden“ Mitte Dezember 2025 in die Wisser gelangt sind. Die damals abgesackten Steine sind viel kleiner und haben eine ganz andere Beschaffenheit. Auch Fremdeinwirkung wird vollends ausgeschlossen. Die Experten stehen vor einem Rätsel.
Selbst der bekannte Morsbacher Heimatkundler, Christoph Buchen, der sich unter anderem auch durch seine jahrzehntelangen Tier- und Naturbeobachtungen einen Namen gemacht hat, steht vor einem Rätsel. „Ich kenne den Bereich des Wisserbaches seit Kindestagen, aber die dicken Brocken sind mir neu.“
Um das mysteriöse Naturereignis genauer erforschen zu können, werden jetzt Fotos des Bachlaufs zwischen der Brücke in Niederdorf und dem Ende des Kurparkgeländes, vor dem Wasserhochstand im Winter 2025, gesucht. Weiterhin sind zweckdienliche Hinweise oder Erfahrungsberichte ähnlich gelagerter Naturschauspiele zur Erforschung des Phänomens im Wisserbach gewünscht. (gbm-01.04.2026 06:39:39) (aktualisiert-01.04.2026 21:06)
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