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| Fotos: Christoph Buchen |
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Morsbach - Bisher waren Kleinkinder der prallen Sonne ausgesetzt, wenn sie auf dem gut frequentiertem Sandspielplatz im Morsbacher Kurpark mit Wasser und Sand matschten. Das fiel auch Marianne Rosenthal vom Heimatverein auf, als sie vergangenes Jahr mit ihren Enkelkindern dort zu Besuch war. Dabei hatte sie kurz vorher noch in den Nachrichten gehört, dass Ärzte vor dem Aufenthalt in der direkten Sonne warnten.
Das muss sich ändern, sagte sich Marianne Rosenthal und schlug ihren Vorstandskollegen vom Heimatverein vor, ein Sonnensegel für den beliebten Spielplatz zu sponsern, das dann den notwendigen Schatten spenden sollte. Die Idee fand auch prompt die Zustimmung des gesamten Vorstandes. Auch die Gemeinde Morsbach als Grundstückseigentümerin erteilte sofort die Genehmigung zur Errichtung eines Segels.
Kürzlich konnten daher der Vorsitzende des Heimatvereins Morsbach, Dirk Fassbender, und Bürgermeister Jan Schumacher sowie weitere Vorstandsmitglieder feierlich das rote Band durchschneiden und das neue Segel seiner Bestimmung übergeben. Fassbender betonte dabei, dass dadurch auch dem Rat der Ärzte gefolgt wird und die jüngste Generation jetzt vor den schädlichen UV-Strahlen geschützt wird.
Bürgermeister Schumacher dankte dem Heimatverein für die tolle Initiative, sind doch die Sommermonate in den letzten Jahren immer heißer geworden. Er glaubt, dass das Sonnensegel außerdem zur Aufenthaltsqualität der Besucher im Kurpark beitragen wird, sowohl bei den Einheimischen als bei Gästen.
Das Sonnensegel ist gelb, dreieckig, hat eine Größe von 11 x 15 x 15 Metern und ist an drei verzinkten Stahlpfosten aufgehängt. Es besteht aus einem wasserdurchlässigen Netzgewebe mit UV-beständigem Garn, das speziell für den Outdoor-Bereich entwickelt wurde. Das Gewebe ist extrem wetterbeständig und somit perfekt für die Verwendung im Außenbereich.
Das Segel wurde ohne das Hinzugeben von schädlichen Materialien produziert. Es ist unter anderem PVC-frei und Baby-sicher, und es sollen daher keine Schadstoffe in die Luft oder ins Wasser gelangen. Das Netzgewebe ist somit unbedenklich für Gesundheit und Umwelt. Mehr als 97 % der schädlichen UV-Strahlung sollen durch den Stoff blockiert werden.
Die Gesamtkosten für das Sonnensegel belaufen sich auf rund 10.000 Euro. Sie wurden durch Mitgliedsbeiträge des Heimatvereins Morsbach, Einnahmen der Theatergruppe und Spenden finanziert. (Christoph Buchen-05.05.2026 17:43)
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| Dirk Fassbender, Vorsitzender (2.v.r.), Bürgermeister Jan Schumacher (Mitte) und weitere Mitglieder des Heimatvereins geben das neue Sonnensegel im Kurpark frei. (Fotos: Christoph Buchen) |
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