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| v. l. n. r. Bürgermeisterin Anne Loth, Senioren-und Pflegeberaterin Alexandra Abel, Initiator Frank Bärhausen, Dr. Jürgen Rembold (Dr. Jürgen Rembold Stiftung), Lebensbaum Geschäftsführer Bernhard Rappenhöner, Beate Schimmelpfennig und Sabine Radder vom Inklusionsbeirat der Hansestadt Wipperfürth (Foto © Lebensbaum GmbH) |
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Wipperfürth - Mit einer kleinen Klingel und einer großen Idee soll Wipperfürth ein Stück barrierefreier werden. Gemeinsam mit der Hansestadt Wipperfürth hat die Lebensbaum GmbH am Montag (13. Juli) das Projekt „Drück mich - und wir helfen dir“ offiziell vorgestellt. Ziel der Initiative ist es, Menschen den Zugang zu Geschäften, Arztpraxen und öffentlichen Einrichtungen zu erleichtern, wenn Treppen, Stufen oder andere Hindernisse den Weg versperren.
Zur Auftaktveranstaltung vor den Räumlichkeiten der Ambulanten Pflege der Lebensbaum GmbH in der Hochstraße 56 begrüßte Geschäftsführer Bernhard Rappenhöner zahlreiche Gäste. Bürgermeisterin Anne Loth, Dr. Jürgen Rembold von der Rembold Stiftung und Frank Bärhausen, Initiator der „Drück mich“-Klingel, richteten anschließend Grußworte an die Anwesenden. Bärhausen war eigens aus Köln angereist, um den Projektstart persönlich zu begleiten.
Ebenfalls anwesend waren Alexandra Abel, Senioren- und Pflegeberaterin der Hansestadt Wipperfürth, sowie Vertreterinnen des Inklusionsbeirates. Die Idee hinter der „Drück mich“-Klingel ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Ein gut sichtbares Schild mit einer Funkklingel wird im Eingangsbereich eines Geschäfts oder einer Einrichtung angebracht. Ist der Zugang beispielsweise durch Stufen oder eine schwer zu öffnende Tür erschwert, können Menschen per Knopfdruck auf sich aufmerksam machen. Im Inneren signalisiert ein Funkempfänger, dass Unterstützung benötigt wird. Mitarbeitende können
anschließend hinausgehen und beim Betreten der Räumlichkeiten helfen. Das Angebot richtet sich nicht nur an Menschen im Rollstuhl, sondern ebenso an ältere Menschen mit Rollator, Eltern mit Kinderwagen oder Personen, die vorübergehend in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. „Oft braucht es keine aufwendigen Umbaumaßnahmen, um Barrieren abzubauen. Manchmal genügt eine einfache Idee und die Bereitschaft, einem Menschen zu helfen. Mit der ‚Drück mich‘-Klingel schaffen wir genau diese Möglichkeit und ermöglichen vielen Menschen den Zugang zu Orten, die ihnen sonst verschlossen bleiben würden“, sagte Bernhard Rappenhöner.
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| Anbringung der ersten „Drück mich“-Klingel am Ladenlokal der Nähwerkstatt „Fadenspiel“. Vorne neben Frank Bärhausen Inhaberin Claudia Stawiarski (Foto © Lebensbaum GmbH) |
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Die Lebensbaum GmbH engagiert sich bereits seit mehreren Jahren für das Projekt und hat die Umsetzung unter anderem in Rösrath, Engelskirchen und Radevormwald begleitet. Als Unternehmen mit mehreren Einrichtungen in Wipperfürth möchte Lebensbaum auch hier Verantwortung für die Region übernehmen. Die gesamte Organisation des Projekts liegt in den Händen des Unternehmens, das dabei eng mit der Hansestadt Wipperfürth zusammenarbeitet.
13. Juli 2026 Im Anschluss an die Vorstellung wurde die erste „Drück mich“-Klingel in Wipperfürth offiziell angebracht. Das „Fadenspiel - Die Nähwerkstatt“ der Inhaberinnen Claudia Stawiarski und Bettina Egger macht den Anfang. Drei Stufen erschweren dort bislang den Zugang zum Geschäft. Künftig genügt ein Knopfdruck, damit Kundinnen und Kunden Unterstützung erhalten.
Finanziell ermöglicht wird das Projekt durch die Rembold Stiftung, die die Anschaffung der Klingeln und Hinweisschilder unterstützt. Zum Projektstart stehen zunächst 50 Klingeln zur Verfügung. Diese können von interessierten Geschäften, Arztpraxen und weiteren Einrichtungen kostenfrei über Alexandra Abel bei der Hansestadt Wipperfürth oder über die Lebensbaum GmbH angefragt werden.
Die Verantwortlichen hoffen nun auf viele weitere Teilnehmer. Denn jede zusätzlich installierte Klingel bedeutet ein Stück mehr Teilhabe und macht Wipperfürth für alle Menschen ein Stück zugänglicher. (red.-14.07.2026 11:31)
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