Schloss-Stadt erhält erneut Fördermittel aus dem Städtebauförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen
Hückeswagen - Gute Nachrichten für die Stadtentwicklung in Hückeswagen: Die Schloss-Stadt ist auch 2026 im Städtebauförderprogramm Nordrhein-Westfalen vertreten. Für die weitere Umsetzung des Stadterneuerungsgebiets Hückeswagen sind Fördermittel von Bund und Land in Höhe von 2,876 Millionen Euro vorgesehen.
Mit diesen Fördermitteln können wichtige Maßnahmen aus dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept fortgeführt werden. Dazu gehört der erste Bauabschnitt zur Umgestaltung der Islandstraße. Dieser umfasst den Eingangsbereich der Islandstraße auf Höhe des Wilhelmsplatzes, der sich bereits im Umbau befindet. Der vorzeitige Beginn ist zuvor mit der Bezirksregierung abgestimmt worden, um einen sinnvollen und reibungslosen Bauablauf zu gewährleisten. Mit der Aufnahme in das Städtebauförderprogramm ist die Förderung dieses Bauabschnitts nun auch offiziell bestätigt.
Ebenfalls vorgesehen sind der fuß- und fahrradfreundliche Ausbau der Bahnhofstraße einschließlich des Kreuzungsbereichs Peterstraße/Goethestraße. Mit dieser seit Langem angestrebten Maßnahme soll die Bundesstraße in enger Abstimmung mit Straßen.NRW von einer trennenden Verkehrsachse zu einem verbindenden Element zwischen der Altstadt, dem Etapler Platz und dem Bahnhofsplatz weiterentwickelt werden. Fahrbahnverengungen und Verschwenkungen sollen den Verkehr beruhigen und zugleich das sichere Überqueren der Straße erleichtern. Breitere Gehwege und eine ansprechende Gestaltung erhöhen die Aufenthaltsqualität für Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrende. Die Wege zum Schloss und zur Islandstraße werden dabei als repräsentative Eingänge in die historische Altstadt hervorgehoben.
Ein zentraler Bestandteil der Planung ist zudem die Umsetzung des Schwammstadtprinzips. Regenwasser soll möglichst vor Ort zurückgehalten, gespeichert, versickert und verdunstet werden. Dadurch werden die ökologische Qualität des Straßenraums verbessert und seine Widerstandsfähigkeit gegenüber den Folgen des Klimawandels erhöht. Der Baubeginn ist für das Jahr 2027 vorgesehen. Rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten wird die Stadt über die konkrete Planung, den Bauablauf und die damit verbundenen Auswirkungen informieren.
Außerdem werden die Fortführung des Citymanagements und die Weiterführung des Hof- und Fassadenprogramms gefördert. Letzteres wird aufgrund der hohen Nachfrage um zwei Jahre verlängert bis 2029 und mit zusätzlichen Mitteln ausgestattet wird.
Die erneute Förderung unterstützt zugleich das Hückeswagener Projekt im Rahmen der REGIONALE 2025 Bergisches Rheinland. Die REGIONALE ist ein gemeinsamer Entwicklungsprozess des Landes und der Region, mit dem wichtige Zukunftsprojekte unterstützt und vorangebracht werden. In Hückeswagen verbindet das Projekt „Transformation Hückeswagen - Perspektiven für Schloss und Altstadt“ den derzeit laufenden Umbau des Schlosses mit der weiteren Aufwertung der Altstadt und ihrer Verbindungen zur Innenstadt.
„Die erneute Aufnahme Hückeswagens in das Städtebauförderprogramm ist eine sehr gute Nachricht für unsere Stadt und eine starke Bestätigung für den eingeschlagenen Weg. Parallel zum Umbau unseres Schlosses können wir nun weitere zentrale Bereiche der Innenstadt aufwerten, wichtige Verbindungen in die Altstadt verbessern und auch private Eigentümerinnen und Eigentümer bei Investitionen in ihre Gebäude unterstützen. So führen wir die Entwicklung von Schloss und Altstadt konsequent fort“, erklärt Bürgermeister Mario Moritz.
Informationen zu den laufenden und geplanten Maßnahmen im Rahmen des ISEKs erhalten Sie unter: www.zukunfthueckeswagen.de sowie im Altstadtbüro. (red.-Mittwoch, 5. August 2026)
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