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| Floh im neuen Gatter (Foto: Martina Müsch) |
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Wiehl - Zwei Jahre stand das Flaschenkalb Floh stets an der Seite der Wildpark Mitarbeiter. Ob beim Einlagern von Kastanien, bei Zaunreparaturen oder einfach beim Füttern. Letztes Jahr hat er die Brunftzeit als sogenannter Spießer schadlos überstanden. In diesem Jahr schob er sein zweites Geweih und hat ordentlich an Selbstbewusstsein zugelegt. Da sich die Brunft des Rotwildes bereits mit zaghaftem Röhren des Platzhirschen Max ankündigte und dieser keinen Beihirsch duldet, sorgten sich die Verantwortlichen, dass auf Flohs Schutzengel dieses Mal kein Verlass sein könnte.
Durch die Veröffentlichung eines Beitrags des WDR am 17. September ( www.ardmediathek.de/video/lokalzeit-bergisches-land/wdr-lokalzeit-bergisches-land ) ergab es sich, dass der Fortbestand von Floh gesichert werden konnte.
Durch den unermüdlichen Einsatz der Tierretterin Martina Müsch aus Dormagen wurde an nur einem Tag ein neues zu Hause für Floh in Wipperfürth gefunden. Nur zwei Tage nach der Sendung konnte er und ein weiteres weibliches Rotwild im Park betäubt werden, um dann die Reise in den Oberbergischen Norden anzutreten. Dort leben sie nun zunächst mit einem großen Damwild Rudel zusammen, bis sie mit weiterem eingegliedertem Rotwild - mit Floh als Platzhirsch - ein neues Rudel aufbauen.
Ranger Michael Schweers dankte allen, die bei der Aktion mitgewirkt haben. So war es auch für alle Beteiligten selbstverständlich, sich bei einem Besuch in Wipperfürth davon zu überzeugen, dass es ihrem Schützling Floh dort gut geht. (red.-29. September 2026)
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