Bielstein - Seine köstliche Fracht wollte heute ein LKW-Fahrer über eine Abkürzung auf die Autobahn bringen. Auf der steilen Straße geriet der Laster in einer scharfen Kurwe jedoch ins Rutschen, rollte zurück, fraß sich in den Teer und zu allem Unglück platze noch ein Reifen…
Der Fahrer eines Spediteurs aus Wesel war heute Vormittag die kurvenreiche und steile Dreibholzer Straße hinauf gefahren, um über diese Abkürzung auf die Autobahn zu gelangen. Doch dem Sattelschlepper war diese Kletterpartie - wie einigen LKW zuvor - offenbar zuviel. Der Laster steckte fest. Bei dem Versuch, sich durch Rangieren selbst zu befreien, platzte ein Reifen. Nichts ging mehr.
Durch den lauten Knall wurden die Anwohner auf den Plan gerufen, die sch die Bergung nicht entgehen ließen und bei dem schönen Wetter auf Campingstühlen der Dinge harrten.
Die „Dinge“, die kamen und das verunglückte Fuhrwerk wieder auf die Beine stellten, war Ley-Krane und Helfer, die das köstliche Gut abluden - ohne daran zu nippen. Erfrischung lieferte eine Anwohnerin, die mit einer Kiste Wasser für neue Kraft sorgte.
Die Bierkästen wurden schließlich von Hand abgeladen, der Laster durch Bohlen und ähnliche Hilfsstege gesichert, der LKW per Kran auf die Straße gestellt und wieder auf Tour gebracht. Während der Bergung war die Dreibholzer Straße über mehrere Stunden voll gesperrt. (soh-20.04.2006 20:00)
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