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Viele Fackeln wurden wieder eingepackt

Kaum lokales Interesse am Fackelzug

Rainer Gaertner im Zwiespalt mit der Polizei?
Wiehl - Mit vielen tausend Teilnehmern hatten die Initiatoren des Fackelzugs alleine aus dem Oberbergischen gerechnet. Doch die Oberberger zeigten sich eher zurückhaltend. Die Polizei hatte zuvor erklärt, dass ein Hundemord durch äußere Gewalteinwirkung auszuschließen sei.

Im Haus des Fotografen Rainer Gaertner war am 27. Dezember 2008 durch Brandstiftung hoher Schaden entstanden. Bei dem Brandgeschehen waren auch drei Schäferhunde verendet. Daraufhin wurde aus dem Unfeld des Geschädigten bundesweit zu Spenden auf Konten „Rainer Gaertner“ aufgerufen. Weiterhin wurde an Tierfreunde appelliert, Rainer Gaertner auf einem so genannten Solidaritätsmarsch mit Fackeln zum Brandort zu begleiten, Nachbarn und Freunde mitzubringen. Hierzu wurde im Internet auch die kostenlose Anreise per Bus aus dem Ruhrgebiet angeboten; unzählige Handzettel und Plakate wurden verteilt. Etliche Tierschutzvereine und Tierrechtsgruppen wurden eingeladen. Letztere hatten sich auch wegen der angekündigten Ansprache des Tierrechtlers Haferbeck auf den Weg nach Wiehl gemacht.

Den Teilnehmern am Solidaritätsmarsch für Rainer Gaertner standen rund 1.500 Fackeln zur freien Verfügung. Aber die meisten wurden wieder eingepackt. Nicht tausende, sondern rund 250 Teilnehmer marschierten am Samstag vom Sammelplatz in Wiehl in Richtung Mühlhausen.

Die Nachricht der Polizei, dass es sich - entgegen Gaertners Behauptungen - nicht um einen brutalen Hundemord handelt, die Tiere nicht durch äußere Gewalteinwirkung umgekommen seien, war kurz zuvor in den Medien erschienen. (oh-01.02.2009 22:00)

Iris Trespe traf Polizeisprecher Ernst Seeberger auf dem Fackelzug in Wiehl




















 


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