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Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 7.09.2022

Verkehrsunsichere Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen
Betrug mit verfälschten Rechnungen
Polizei kontrolliert 160 Fahrzeuge


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Erhebliche Mängel

Verkehrsunsichere Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen

Foto: Polizei OBK
Bergneustadt - Beamte des Verkehrsdienstes haben in Bergneustadt gleich zwei Fahrzeuge wegen erheblicher technischer Mängel aus dem Verkehr gezogen. Die erste Kontrolle fand am Freitagvormittag auf der Kölner Straße statt. Die Polizisten kontrollierten einen 55-jährigen Fahrer und dessen Kleintransporter. Dabei fiel sofort der desolate Zustand des Fahrzeugs ins Auge, denn der Transporter wies diverse Beschädigungen und Korrosionen an der Karosserie auf.

Als die Beamten einen Blick unter das Fahrzeug warfen, waren die durch Korrosion angegriffenen Bremsleitungen zu erkennen. An einer Stelle trat bereits Bremsflüssigkeit aus. Bei längerer Standzeit bildeten sich bereits Pfützen. Eine technische Untersuchung bei einer Prüforganisation in Bergneustadt war somit unumgänglich. Hier konnte festgestellt werden, dass das Fahrzeug kaum noch Bremswirkung aufwies.

Durch den Prüfingenieur konnte dann noch ein durchgerosteter Längsträger festgestellt werden. Aufgrund dessen wurde das Fahrzeug als verkehrsunsicher eingestuft. Die Kennzeichen und der Fahrzeugschein wurden sichergestellt. Da der 55-jährige Fahrer aus Lettland kam und nicht über einen festen Wohnsitz in Deutschland verfügte, musste er eine Sicherheitsleistung abgeben.

Während der Kontrolle des Transporters geriet ein weiteres Fahrzeug ins Visier der Beamten. Im Rahmen der Überprüfung genügte auch hier ein kurzer Blick unter das Fahrzeug, um defekte und gelöste Halterungen der hinteren Achse zu offenbaren. Auch dieses Fahrzeug wurde bei der Prüforganisation vorgeführt, wo sich herausstellte, dass die zweite Achse nicht mehr befestigt war. Die Federbriden waren in sich verschoben und schabten an den Federkonsolen. Im Ergebnis war auch dieses Fahrzeug als verkehrsunsicher einzustufen. Die Polizisten stellten die Kennzeichen und den Fahrzeugschein sicher. Für den 26-jährigen Fahrer, ein Mann aus Hagen, endete seine Fahrt somit in Bergneustadt. Auf ihn und den Halter wartet nun ein Bußgeldverfahren. (red.-07.09.2022 15:43)



Hoher Aufwand - Hohe Schadenssumme

Betrug mit verfälschten Rechnungen

Nümbrecht - Einen hohen Schaden haben Kriminelle bei einer Firma aus Nümbrecht verursacht, indem sie mit verfälschten Rechnungen Gelder auf ihre Konten umgeleitet haben. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen hatten die Täter auf elektronischem Weg versandte Rechnungen einer französischen Zulieferfirma abgefangen und mit einer veränderten Kontoverbindung versehen. Der Betrug fiel erst auf, als die Zulieferfirma auf die noch ausstehende Zahlungen aufmerksam machte.

Der Aufwand für die Betrüger ist in solchen Fällen recht hoch - ebenso wie die Schadenssummen. Voraussetzung ist, dass es den Kriminellen gelingt, auf das Netzwerk oder den E-Mail-Verkehr einer Firma zuzugreifen. Mit den dabei gestohlenen Daten können sie anschließend auf Beutezug gehen.

Als Schutz vor diesen Taten sollte man immer dann, wenn sich eine Kontoverbindung ändert, besonders vorsichtig agieren und mit dem Geschäftspartner Rücksprache halten. Daneben ist die sichere Abschirmung vor möglichen Fremdzugriffen auf Daten oder E-Mails eine Grundvoraussetzung, damit Kriminelle gar nicht erst an die erforderlichen Daten gelangen können. (red.-07.09.2022 14:06)



64 Verstöße festgestellt

Polizei kontrolliert 160 Fahrzeuge

Waldbröl / Morsbach - Etwa 160 Fahrzeuge hat die Waldbröler Polizei am Dienstag (6. September) in Morsbach und Waldbröl im Rahmen einer Sonderkontrolle überprüft. Vornehmlich achteten die Polizisten dabei auf Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie Beeinflussung der Verkehrstüchtigkeit durch Alkohol- oder Drogenkonsum. Erfreulicherweise konnten im letzten Punkt keine Verstöße festgestellt werden.

Ein Autofahrer entging aber knapp einer Anzeige, weil das Testgerät mit 0,48 Promille einen Wert knapp unterhalb der 0,5 Promillegrenze ermittelte. Zwei Fahrzeugführer wurden hingegen ohne gültige Fahrerlaubnis angetroffen. In Morsbach traf es einen 29-jährigen Nümbrechter, der gegen 14 Uhr auf dem Alzener Weg mit einem Kleinkraftrad gefahren war. Im anderen Fall hielt die Polizei um 18.10 Uhr in einer Kontrollstelle an der Friedrich-Engels-Straße in Waldbröl einen 57-jährigen Autofahrer an, der den Beamten einen amerikanischen Führerschein vorlegte. Weil der Nümbrechter aber schon seit Jahren in Deutschland lebt, hat dieser keine Gültigkeit, so dass eine Strafanzeige die Folge war. Insgesamt stellten die Beamten 64 Verstöße fest, die mit einem Verwarngeld geahndet wurden. Drei Fahrzeugführer wurden zudem mit einem Handy in der Hand erwischt; sie erwartet nun ein Bußgeldverfahren. (red.-07.09.2022 14:06)




 




Handy klingelt: Hallo Schatz…!



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