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Randalierer machten mühevolle Arbeit zunichte

Drei Jugendliche schlugen alles kurz und klein

Gummersbach-Dümmlinghausen - Die totale Zerstörung war offenbar das Motto einer Gruppe Jugendlicher, die in der Nacht von Freitag auf Samstag im Bereich „Alte Mühle“ randalierten. Die in mühevoller Arbeit von der Dorfgemeinschaft und dem Gartenbauverein ehrenamtlich hergerichteten Umlagen glichen einem Trümmerfeld.

Mit Wodka „voll gedröhnt“ Zerstörungswut ausgelebt

Vor den offenbar durch Wodka enthemmten Jungs im Alter von 16 bis 17 Jahren war nichts mehr sicher. Sie rissen schwere hölzerne Sitz-Pilze, die einbetoniert waren, aus ihren Verankerungen und warfen sie in Mühlenbach und Agger. Im Kreisverkehr waren die Verkehrsschilder herumgedreht. Die Agger-Schilder waren mitsamt ihrem Betonfundament herausgerissen und auf die Brücke geworfen worden. Die Halterungen am Brückengeländer wurden verbogen, Blumenkübel lagen zerschlagen im Wassergraben. Blumen und Sträucher vom Kriegerdenkmal lagen an den Gehwegen, zerschlagene Wodka-Flaschen landeten auf der Straße und in den Anlagen. In der Agger schwamm reichlich Müll.

Polizei macht dem Spektakel ein Ende

Kurz nach Mitternacht ging den Randalierern offenbar der „Sprit“ aus. Sie schellten bei einer Anwohnerin und forderten Zigaretten und Bier. Die Frau verständigte umgehend die Polizei. Zwei junge Randalierer wurden nach Hause geschickt, der Dritte musste mit auf die Wache und verbrachte die Nacht in der Ausnüchterungszelle. Gegen die Randalierer wurde Anzeige erstattet. Die Ermittlungen dauern an. (soh-18.4.2004 14:10)





 


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