Suche:
 Inhalt

Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 28.06.2008

Ermittlungskommission „Heavy Metal“ erfolgreich


Weitere Meldungen:   27.06.2008  26.06.2008  25.06.2008  24.06.2008  23.06.2008  

Polizei nimmt Metalldiebe fest

Ermittlungskommission „Heavy Metal“ erfolgreich

Engelskirchen, Lindllar und Radevormwald - Auf rund eine halbe Million Euro schätzt die Polizei den Wert der Beute, die Metalldiebe seit 2005 bei Einbrüchen gemacht hat. Nach umfangreichen Ermittlungen schnappte jetzt die Falle zu.

EK „Heavy Metal“ deckt 35 Einbrüche auf

Seit 2005 registrierte die Polizei zahlreiche Einbrüche in Metall verarbeitenden Betrieben. Die Tatorte lagen in Engelskirchen, Lindlar, Radevormwald, Bochum, Coesfeld, Krefeld Oberhausen, Moers, etc.. Die Vorgehensweise der Einbrecher war an allen Tatorten nahezu identisch.

Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Täter aus Oberhausen stammten und auch von dort aus agierten. Anfang 2008 wurde beim Polizeipräsidium Oberhausen die Ermittlungskommission „Heavy Metal“ eingerichtet.

Mit akribischer Kleinarbeit begannen die Ermittlungen an den Tatorten. Nach wenigen Monaten waren die Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammengestellt. Jetzt galt es noch, Täter und Hehler zu identifizieren.

Neun Tatverdächtige festgenommen

Im Mai 2008 lagen der fünf-köpfigen EK „Heavy Metal“ die Durchsuchungsbeschlüsse für Wohnungen und Betriebe und die Haftbefehle gegen Personen aus Oberhausen, Moers und Essen vor. Mit Unterstützung von mehreren Polizisten aus den Spezialeinheiten des Landes wurden die Tatverdächtigen zeitgleich aufgesucht. Die Türen wurden ohne Vorwarnung geöffnet, um den Überraschungseffekt auszunutzen. Bei ihren Festnahmen leisteten drei Männer körperlichen Widerstand. Am heftigsten schlug der 38-jährige Anführer der Bande auf die Kräfte einer Spezialeinheit ein. Er wurde überwältigt. Insgesamt gab es neun Festnahmen, davon fünf in Oberhausen, zwei in Moers und zwei in Essen.

Volltreffer bei Wohnungsdurchsuchungen

Bei den Durchsuchungsmaßnahmen in den Wohnungen und den angemieteten Lagerräumen wurden Schusswaffen, Diebesgut, Tatwerkzeuge und erhebliche Mengen Bargeld beschlagnahmt.

In den anschließenden Vernehmungen legten die tatverdächtigen Teilgeständnisse ab. Die Beschuldigten hatten sich als Bande zusammengeschlossen und in wechselnder Beteiligung Einbrüche in Metallfirmen begangen. Vorzugsweise wurden Edelmetalle wie Kupfer, Nickel, Messing oder Aluminium gestohlen. Bei der Ausführung der Taten gingen die Bandenmitglieder mit hoher Professionalität vor. Die Objekte wurden vorher ausspioniert und Alarmanlagen zerstört. Die Taten fanden fast ausschließlich nachts statt.

Insgesamt werden der Bande 35 Einbrüche zur Last gelegt, bei denen ein Schaden von fast einer halben Million Euro entstand. Abnehmer war ein 63-jähriger Mann aus einer Nachbarstadt, der das Diebsgut von dort aus weiter verkaufte. Derzeit sitzen noch sieben Beschuldigte in Untersuchungshaft. (oh-28.06.2008 10:46)




 




Handy klingelt: Hallo Schatz…!



© 2003-2023 oberberg-heute.de Alle Rechte vorbehalten. Impressum / Datenschutzerklärung