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Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 14.05.2017

Fahrer eines 40-Tonners liefert sich über eine Strecke von 100 Kilometer spektakuläre Verfolgungsfahrt mit der Polizei
Kradfahrer bei Verkehrsunfall tödlich verletzt


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Anrainer

Fahrer eines 40-Tonners liefert sich über eine Strecke von 100 Kilometer spektakuläre Verfolgungsfahrt mit der Polizei

Köln - Sattelzug erst nach gestoppt Eine Verfolgungsfahrt von Diez (Rhein-Lahn-Kreis) nach Köln hat sich am gestrigen Abend (13. Mai) ein Lkw-Fahrer (53) auf der Bundesautobahn 3 mit der Polizei geliefert. Erst nach 100 Kilometern wurde der Fahrer an der Anschlussstelle Köln-Dellbrück gestoppt. Die Hintergründe sind noch unklar.

Beamten der Autobahnpolizei Montabaur war der Sattelzug auf der BAB 3 im Bereich der Anschlussstelle Diez aufgrund seiner unsicheren Fahrweise aufgefallen. Als die Polizisten das Fahrzeug anhalten und kontrollieren wollten, ignorierte der Fahrer sämtliche Anhaltezeichen und setzte seine Fahrt unbeirrt in Richtung Köln fort. Dabei war der Fahrer streckenweise mit einer Geschwindigkeit von bis zu 130 km/h unterwegs.

Nachdem der Lkw gegen 21.15 Uhr bei Bad Honnef die Landesgrenze nach Nordrhein-Westfalen überquert hatte, versuchten auch Streifenwagen der Autobahnpolizei Köln, den 40-Tonner zum Anhalten zu bewegen - zunächst ebenfalls erfolglos. Auch ein Polizeihubschrauber beteiligte sich inzwischen an der Verfolgung.

Erst als der Sattelzug in Höhe des Dreiecks Heumar ein auf der Fahrbahn ausgelegtes Anhaltesystem überfuhr, wurde er langsamer. Dabei hatten sich Metallstifte in die Karkasse gebohrt und einen kontrollierten Druckverlust im Reifen verursacht. Trotzdem beendete der Fahrer seine Flucht immer noch nicht, sondern fuhr Richtung Oberhausen weiter - teilweise auf Felgen, die einen erheblichen
Funkenflug verursachten.

Kurz vor 22 Uhr war die Fahrt dann an der Anschlussstelle Dellbrück aber endgültig beendet - und die eingesetzten Polizeibeamten nahmen den Fahrer fest. Dabei leistete der Bulgare jedoch heftigen Widerstand, bei dem ein Polizist leicht verletzt wurde. Der 53-Jährige wurde schließlich ins Polizeigewahrsam gebracht, der Sattelzug sichergestellt. Hinweise auf die Fluchtmotivation des Lkw-Fahrers liegen derzeit noch nicht vor. Die polizeilichen Ermittlungen laufen. (red.-14.05.2017 13:00)



Drei schwere Unfälle am Samstag

Kradfahrer bei Verkehrsunfall tödlich verletzt

Symbolbild
Kradfahrer bei Verkehrsunfall tödlich verletzt

Gummersbach -
Am 13.05.2017, gegen 15:40 Uhr befuhr ein 77- jähriger auswärtiger Leichtkraftrad- Fahrer die Landstraße 729 aus Richtung Meinerzhagen kommend. Er beabsichtigte an der Einmündung zur Beustenbachstraße seine Fahrt geradeaus fortzusetzen. Zur gleichen Zeit bog ein 42- jähriger Pkw- Fahrer aus Duisburg von der untergeordneten Beustenbachstraße nach links auf die L 729 ein, um weiter in Richtung Meinerzhagen zu fahren. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge, wodurch der LKR-Fahrer stürzte und schwerste Verletzungen erlitt. Nach notärztlicher Versorgung verstarb er noch am Unfallort. Der Pkw- Fahrer erlitt einen Schock und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. An beiden beteiligten Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden. Die freiwillige Feuerwehr und ein Notfallseelsorger wurden eingesetzt.

Pkw prallt gegen Baum - Kollision forderte drei Leichtverletzte

Waldbröl -
Ein Verkehrsunfall auf dem Lützinger Weg in Waldbröl hat am Samstagvormittag (13.05.) drei Leichtverletzte gefordert. Um 11:20 Uhr befuhr eine 33-jährige Waldbrölerin mit ihrem Pkw den Lützinger Weg in Richtung Lützingen. Auf einer Geraden verlor sie die Kontrolle über ihren Pkw und prallte in der Folge gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls zogen sich die 33-jährige Fahrerin sowie die beiden übrigen Fahrzeuginsassen (vier und 54 Jahre) leichte Verletzungen zu. Die Verletzten wurden zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert. An dem Pkw entstand Totalschaden.

Überschlag endete glimpflich

Nümbrecht
- Ein Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 478 in Höhe der Ortslage Benroth ist am Samstagabend (13.05.) für zwei junge Fahrzeuginsassen aus Waldbröl glimpflich verlaufen. Um kurz vor 19:3Uhr war der 24-jährige Fahrer mit seiner 19-jährigen Beifahrerin in Fahrtrichtung Berkenroth unterwegs. Ausgangs einer Linkskurve verlor der 24-Jährige auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug, welches sich in der Folge überschlug und vor einem Baum auf dem Dach liegend zum Stillstand kam. Beide Insassen konnten sich selbstständig aus dem Auto befreien. Sie wurden mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert, konnten dort jedoch nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden. An dem Pkw entstand Totalschaden.




Rettungsdienst Waldbröl






Handy klingelt: Hallo Schatz…!



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