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Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 18.08.2020

Vorsicht vor dubiosen und unseriösen Handwerkern
Autodieb landet nach Verfolgungsfahrt hinter Gittern


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Warnung der Polizei

Vorsicht vor dubiosen und unseriösen Handwerkern

Oberberg - Gleich mehrere Fälle von unseriösen Handwerkern wurden der oberbergischen Polizei und dem Kreisordnungsamt in den vergangenen Tagen aus dem Südkreis gemeldet. In den gemeldeten Fällen suchten angebliche Dachdecker eigenständig verschiedene Hauseigentümer auf und boten ihre Arbeit an.

In zumindest einem Fall in Reichshof boten sie an, ein Dach zu reparieren. Der Hauseigentümer, selber Ingenieur, schickte die Betrüger sofort von seinem Grundstück, da sein Dach in keinster Weise renovierungsbedürftig war. In einem Fall in Nümbrecht ließen sich die Hauseigentümer täuschen. Sie beauftragten die angeblichen Dachdecker, die Regenrinnen, Fallrohre und den Schiefer auszutauschen. Es stellte sich heraus, dass die angeblichen Dachdecker keine Gewerbeanmeldung hatten und die Arbeiten nicht fachgerecht ausgeführtwurden. Dafür verlangten sie jedoch eine überhöhte Bezahlung.

Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um nicht legale Handwerkerleistungen von Personen ohne Gewerbeanmeldung. Werden diese Personen tätig, handelt es sich um Schwarzarbeit, deren Beauftragung auch bereits bußgeldbewährt ist. Die Täter nutzen Fahrzeuge, mit meist auswärtigen Kennzeichen, die durch die Aufschrift z.B. eines Dachdeckerbetriebes, seriös wirken sollen.

Lassen Sie sich nicht täuschen

Als Hauseigentümer wissen Sie am besten, ob eine Reparatur an Ihrem Haus erforderlich ist. Bei der Suche nach einem geeigneten Handwerker achten Sie auch im Internet darauf, dass es sich um seriöse Anbieter handelt.

Auf unserer Homepage finden Sie Hinweise zum Umgang mit dubiosen Handwerkern, die ihre Dienste beispielsweise für eine Rohrreinigung, die Beseitigung von Wespennestern oder die Reinigung von Teppichen, etc. anbieten.

Sollten Sie betrogen oder bedroht worden sein, zögern Sie nicht und rufen Sie die Polizei unter der 110. (red.-18.08.2020 15:44)



Polizeihubschrauber und mehrere Steifenwagen im Einsatz

Autodieb landet nach Verfolgungsfahrt hinter Gittern

Oberberg/ Köln - Hinter Gittern landete ein 28-jähriger Autofahrer, der sich am Sonntag erst auf der A4 und anschließend im Oberbergischen Kreis eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei lieferte

Begonnen hatte alles in Köln. Um kurz nach 17 Uhr entdeckte der Fahrer eines VW Golfs, dass sein Wagen soeben gestohlen wurde. Er hatte den Fahrzeugschlüssel im Zündschloss stecken lassen. Als er nach wenigen Minuten zum Fahrzeug zurückkehrte, war der Golf verschwunden. Sofort informierte er die Polizei. Gegen 17:30 Uhr meldeten Zeugen der Polizei ein Fahrzeug, das auf der Autobahn BAB 4 von Köln in Richtung Olpe in Schlangenlinien fuhr. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um den zuvor gestohlenen Golf. Eisatzfahrzeuge der Autobahnpolizei nahmen die Verfolgung auf und gaben dem Fahrer deutliche Anhaltezeichen. Diese ignorierte er jedoch und verließ die Autobahn abrupt an der Abfahrt Eckenhagen. Hier verloren die Polizisten ihn kurzfristig aus den Augen.

Sechs Streifenwagen aus dem Oberbergischen sowie ein Polizeihubschrauber fahndeten nach dem Flüchtigen. Im Bereich Oberagger hatten die Beamten schließlich wieder Sichtkontakt und gaben erneut eindeutige Anhaltezeichen. Der Fahrer setzte seine Flucht jedoch weiter fort und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch mehrere Ortsteile der Gemeinde Reichshof. Seine Flucht führte ihn schließlich nach Gummersbach-Derschlag. An einer dortigen Baustelle zeigte die Ampel für ihn rot und er hielt an.

Polizeibeamte nutzten die Gelegenheit und nahmen den Fahrer, einen 28-jährigen Norweger, fest. Der Fahrer stand augenscheinlich unter dem Einfluss alkoholischer oder anderer berauschender Mittel. Er konnte sich nicht ausweisen, und hatte keinen Führerschein, woraufhin die Polizisten ihn vorläufig festnahmen und eine Blutprobe anordneten. Der gestohlene Wagen wurde sichergestellt. Am Montag wurde der 28-Jährige, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht Gummersbach vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an. Der 28-Jährige blickt nun einem umfangreichen Strafverfahren entgegen. (red.-18.08.2020 15:13)




 




Handy klingelt: Hallo Schatz…!



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