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Beim Planspiel „Jugend und Parlament“ Gesetzesinitiativen simuliert

Aileen Weibeler debattiert im Deutschen Bundestag

Aileen Weibeler mit dem Bundestagspräsidenten Dr. Wolfgang Schäuble. (Foto: Dr. Carsten Brodesser)
Berlin/Oberberg - Anfang der Woche fand im Deutschen Bundestag die Veranstaltung „Jugend und Parlament“ statt. 355 Jugendliche aus ganz Deutschland stellten in einem Planspiel das parlamentarische Verfahren nach, nachdem sie dafür von Mitgliedern des Bundestages nominiert wurden. Der Oberbergische Bundestagsabgeordnete Dr. Carsten Brodesser nominierte in diesem Jahr die Waldbröler Abiturientin Aileen Weibeler.

Die Teilnehmer im Alter von 17 bis 20 Jahren übernahmen für vier Tage die Rollen der Abgeordneten und simulierten vier Gesetzesinitiativen.

Zur Debatte standen Entwürfe zu chancengleichen Bewerbungen, zur Einführung von Pfand auf Kaffeebechern, zur Einführung von Elementen direkter Demokratie sowie zur Ausweitung der Beteiligung deutscher Streitkräfte an einer EU-geführten Militäroperation im fiktiven Staat Sahelien. Aileen Weibeler lernte dabei die Arbeit der Abgeordneten besser kennen - in Landesgruppen, Fraktionen, Arbeitsgruppen und Ausschüssen. „Ich kann nun die alltägliche Arbeit eines Abgeordneten besser verstehen. Wahnsinn wie viele Termine man als Abgeordneter gleichzeitig hat“, sagte die 18-Jährige, die für vier Tage Mitglied in der fiktiven „Bewahrungspartei“ (BP) war.

Bei der abschließenden Debatte im Plenarsaal traten 48 Redner aus allen fiktiven Fraktionen ans Rednerpult im Plenarsaal des Deutschen Bundestages und versuchten, Mehrheiten für ihre politischen Anliegen zu gewinnen.

Im Anschluss an die Simulation diskutierten die Teilnehmer mit den Spitzenvertretern der Bundestagsfraktionen, wie realitätsnah „Jugend und Parlament“ die parlamentarische Arbeit abbildet. (red.-29.06.2018 20:04)







Zwischendurch war noch Zeit für einen persönlichen Austausch mit Dr. Brodesser. (Foto: Bundestagsbüro Dr. Brodesser)




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