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Aufführungen der Theatergruppe „Vürhang op“ erst einmal abgesagt

Großbrand in Gertrudisheim

Morsbach - Ein kleiner roter Punkt an der Decke über den Zuschauerreihen ließ den Morsbacher Laienschauspieler bei seinen Arbeiten am Bühnenbild der Theatergruppe „Vürhang op“ im Gertrudisheim innehalten. Auf den ersten Blick wusste der Morsbacher, der als Berufsfeuerwehrmann in Köln tätig ist, dass Unheil droht, denn schnell wurde auch Rauch sichtbar. Sofort wählte er den Feuerwehrnotruf. Rund 70 Einsatzkräfte kämpften kurz darauf erfolgreich gegen den Brand an.

Nur wenige Minuten nach der Alarmierung drang unter dem gesamten Dach des Gertrudisheims bereits dichter Rauch nach außen. Erfolgreich konnte die Feuerwehr Morsbach, Lichtenberg und Wendershagen eine Durchzündung verhindern.

Im Einsatz waren weiterhin die Waldbröler Drehleiter, das Technische Hilfswerk (THW) aus Waldbröl zum Ausleuchten, die Atemschutzreserve aus Kotthausen, sowie Polizei, Notarzt und zwei Rettungswagen. Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte vor Ort.

Zur Brandursache konnte Gemeindebrandinspektor Mathias Schneider noch keine genauen Angaben machen. Nachdem aber auch Stimmen laut wurden, die bereits in der vergangenen Woche von einer instabilen Stromleitung berichtet haben sollen, ist ein technischer Defekt als Brandursache wohl nicht auszuschließen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zum Glück wurde niemand verletzt. Dennoch mischt sich unter diese Erleichterung auch Kummer. Das Gertrudisheim wird nach ersten Einschätzungen über viele Monate nicht genutzt werden können. Die Aufführungen der Theatergruppe „Vürhang op“ sind somit auch erst einmal abgesagt. Ob sich eine Möglichkeit findet, das vollkommen ausverkaufte Stück „ Alles Bauerntheater“ auf einer anderen Bühne aufzuführen, ist ungewiss. Die dem Heimatverein angeschlossene Theatergruppe wird das weitere Vorgehen in Kürze bekanntgeben.

Auch zur Schadenshöhe gibt es derzeit noch keine genauen Zahlen. Die Fotos vom Innenbereich des Gertrudisheims zeigen jedoch das Ausmaß der Zerstörung. (gbm-31.10.2018 17:28) (aktualisiert/Gina Barth-Muth-31.10.2018 20:57)





















































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