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Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 8.09.2008

16-jähriger Kick-Boxer prügelt 37-Jährigen krankenhausreif
Üble Abzocke für Hausreinigung
Zehn Verletzte nach Brand in Hochhaus


Weitere Meldungen:   6.09.2008  5.09.2008  4.09.2008  3.09.2008  2.09.2008  

Jugendlicher zeigte keine Schuldgefühle

16-jähriger Kick-Boxer prügelt 37-Jährigen krankenhausreif

Wiehl - Fatale Folgen hatte am Sonntagmorgen das fürsorgliche Handeln eines 37-Jährigen. Auf dem Heimweg von einer Open Air Veranstaltung hatte er einen 16-Jährigen vor einem herannahenden Auto in Sicherheit bringen wollen. Dafür wurde er von einem Schläger-Trio derart zusammengeschlagen, dass er schwer verletzt mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

Der 37-Jährige war am Sonntag, gegen 0.25 Uhr, mit seiner Freundin zu Fuß auf dem Heimweg von einer Open-Air-Veranstaltung. Auf der Jahnstraße drücke er einen vor ihm gehenden Jugendlichen wegen eines herannahenden Autos ein wenig zur Seite. Er hatte befürchtet, dass der Jugendliche von dem PKW hätte erfasst werden können.

Der Jugendliche drehte sich um und schlug unvermittelt auf den Mann ein. Als dieser verletzt zu Boden fiel, traktierte er ihn mit Tritten. Zwei Begleiter des Schlägers kamen hinzu. Ohne Grund traten auch sie auf den am Boden liegenden Mann ein, der bei dem Angriff schwer verletzt wurde und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren werden musste.

Etwa eine halbe Stunde später traf die Polizei im Ortszentrum von Bielstein auf eine etwa 15-köpfige Gruppe. Drei Personen aus dieser Guppe entsprachen den beschriebenen Schlägern, die wenig später auch von einem Zeugen identifiziert werden konnten. Der 16-jährige Haupttäter gab zu, auf den 37-Jährigen eingeschlagen zu haben. Er sagte, er sei angegriffen worden. Als Kick-Boxer, führte er weiter aus, sei er jederzeit in der Lage, sich mit Schlägen und Tritten zu wehren. Schulgefühle zeigte er nicht. (red.-08.09.2008 12:43)



Die Polizei warnt!

Üble Abzocke für Hausreinigung

Nümbrecht - Die Polizei ertappte am Freitag zwei Männer, die von einer Seniorin 800 Euro für die Reinigung ihrer Hauseinfahrt in Bierenbachtal verlangten. 300 € hatte die Frau sofort bezahlt. Als die Kölner Abzocker die noch ausstehenden 500 € abholen wollten, schnappte die Falle zu.

Am Donnerstag erschienen zwei Männer in Bierenbachtal, die einer Seniorin die Reinigung der Hauseinfahrt mit einem Hochdruckreiniger anboten. Ein Preis wurde vorab nicht vereinbart. Nachdem beiden Kölner nach etwa zwei bis drei Stunden ihre Arbeit verrichtet hatten, verlangten sie 800 Euro. Die Seniorin gab ihnen 300 Euro. Mehr Geld hatte sie nicht im Haus. Infolgedessen erklärten die Männer, den Restbetrag am Folgetag, gegen 11 Uhr abholen zu wollen. Da sich die Seniorin betrogen fühlte, verständigte sie die Polizei.

Die Beamten legten sich darauf hin am Freitag auf die Lauer. Pünktlich um 11 Uhr erschienen zwei Männer in einem PKW, die bei dem Anblick des Streifenwagens zügig davon fuhren. In Winterborn hielten die Polizisten das Fahrzeug an. Sie überprüften die 38 bzw. 50-jährigen Verdächtigen und das Auto. Beide räumten ein, der Seniorin die Einfahrt gereinigt zu haben. Der entsprechende Hochdruckreiniger befand sich im Kofferraum. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.

Die Polizei warnt vor unseriösen Geschäften

Angebote sollten grundsätzlich schriftlich erfolgen und in aller Ruhe geprüft werden. Weitere Hinweise unter www.polizei-beratung.de oder bei der Beratungsstelle der Polizei in Gummersbach. (red.-08.09.2008 12:43)




Großeinsatz für Rettungskräfte

Zehn Verletzte nach Brand in Hochhaus

Bernberg - (aktualisiert) Ein Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus sorgte gestern Abend gegen 21.40 Uhr für einen Großeinsatz der Rettungskräfte. Starke Rauchentwicklung im Treppenhaus versperrte einer dreiköpfigen Familie in der 5. Etage den Fluchtweg nach draußen. Rund vierzig Bewohner retteten sich eigenständig ins Freie.

Die dreiköpfige Familie wurde mit der Gummersbacher Drehleiter aus dem Gebäude gerettet. Rund 40 Bewohner konnten sich alleine Sicherheit bringen. Zehn Personen wurden gestern Abend vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, wo sie stationär verblieben. Die Feuerwehr war bis in die frühen Morgenstunden vor Ort. An der Unglücksstelle waren Notärzte und mehrer Rettungswagen sowie 50 Feuerwehrleute und Betreuungseinheiten des Oberbergischen Kreises. Die Brandermittler der Polizei gehen von einem technischen Defekt als Brandursache aus. (oh-08.09.2008 11:02)





Rettungsdienst Waldbröl






Handy klingelt: Hallo Schatz…!



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