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Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 25.04.2022

Zwei große Brände im Stadtgebiet
Kontrollaktion Netzwerk Kradfahrer
62-Jährige aus Radevormwald vermisst


Weitere Meldungen:   22.04.2022  20.04.2022  19.04.2022  18.04.2022  

Polizei hat Ermittlungen aufgenommen

Zwei große Brände im Stadtgebiet

Einer der ausgebrannten Bürgerbusse, die in der Markthalle untergestellt sind.
Waldbröl - Gleich zweimal musste die Feuerwehr Waldbröl und einige weitere Einheiten aus dem Südkreis, in der vergangenen Nacht, zu Bränden im Stadtgebiet ausrücken. Gegen 01:00 Uhr kämpfte die Feuerwehr gegen einen Vollbrand in der Markthalle an. Gegen 04:00 Uhr wurde der Brand in einer Lagerhalle in der Robert-Bosch-Straße im Industriegebiet Ost gemeldet.

Gegen 00:50 Uhr hatten Anwohner der Markthalle in der Gerber Straße Explosionen gehört. Kurz darauf habe die Halle in Vollbrand gestanden.

Die Feuerwehren Waldbröl, Thierseifen, Heide und Geilenkausen rückten mit rund 85 Einsatzkräften zum Brandort aus. Bei der Brandbekämpfung wurden die Waldbröler Kameraden von den Feuerwehren aus Morsbach und Reichshof unterstützt. Dank des schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen des Feuers auf das angrenzende Wohnhaus verhindert werden. Die Markthalle, in der zwei Bürgerbusse und Viehmarktstände untergestellt waren, brannte samt Inventar jedoch vollständig aus.

Noch während der Nachlöscharbeiten an der Markthalle erfolgte eine weitere Alarmierung. Eine Lagerhalle in der Robert-Bosch-Straße, in der mehrere Fahrzeuge untergestellt waren, stand ebenfalls in Vollbrand.
Erneut mussten rund 40 Einsatzkräften der Waldbröler Einheiten Thierseifen, Heide und Geilenkausen, diesmal mit Unterstützung der Drehleiter aus Wiehl, ausrücken. Auch hier hatten die Kameraden das Feuer schnell unter Kontrolle.

Bei den nächtlichen Brandeinsätzen wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt.

Das Feuer hat an beiden Brandorten zu einem erheblichen Sachschaden geführt. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat beide Brandorte beschlagnahmt und die Ermittlungen aufgenommen. (gbm-25.04.2022 14:54)






224 Verstöße bei Kontrollen am Sonntag

Kontrollaktion Netzwerk Kradfahrer

Symbolbild
Oberberg - Die Gefahr, mit dem Motorrad auf den Straßen im Oberbergischen Kreis zu verunglücken, ist nahezu doppelt so hoch wie im Landesschnitt. Dies teilt die Polizei heute mit. Die hohe Zahl an Unfällen ist dabei auch dem Umstand geschuldet, dass viele Menschen mit auswärtigen Kennzeichen die attraktiven oberbergischen Straßen für ihren Motorradausflug nutzen. Doch leider kehren nicht alle unversehrt wieder zurück. Drei Motorradfahrende verunglückten im vergangenen Jahr tödlich.

Regelmäßig ist daher die Polizei insbesondere an Wochenenden unterwegs, um mit Geschwindigkeitskontrollen für eine Senkung der Unfälle zu sorgen. Trotz der weiterhin überdurchschnittlichen Unfallhäufung im Oberbergischen führten intensive Geschwindigkeitskontrollen in den letzten Jahren dazu, dass Kradunfälle mit Verletzten im Oberbergischen Kreis von 113 Unfällen im Jahr 2017 auf 72 im Jahr 2021 deutlich zurückgegangen sind.

Um auf diese Problematik aufmerksam zu machen, stand am Sonntag (25. April) eine Kontrollaktion "Netzwerk Kradfahrer" an, bei dem es neben Geschwindigkeitskontrollen auch darum ging, mit Motorradfahrenden ins Gespräch zu kommen. Daneben standen auch Lautstärkeüberprüfungen auf der Agenda, denn gerade Anwohner von stark befahrenen Strecken klagen oft über eine enorme Belastung durch Motorradlärm. Dabei zeigt sich aber immer wieder, dass nur wenige Maschinen tatsächlich zu laut sind. Aber Motorradfahrende können durch eine angemessene Fahrweise den Lärmpegel deutlich reduzieren.

Bei den Kontrollen, die zwischen 10 und 18 Uhr an verschiedenen Örtlichkeiten stattfanden, ahndete die Polizei insgesamt 224 Verstöße (202 Verwarngelder, 21 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen und eine Strafanzeige).

Gegen einen 60-jährigen Suzukifahrer aus Wuppertal ermittelt die Polizei wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Der Mann hatte bei der Kontrolle an der Bever angegeben, seinen Führerschein vergessen zu haben. Eine Überprüfung ergab hingegen, dass eine Fahrerlaubnis beim zuständigen Straßenverkehrsamt nicht erfasst ist.

Die meisten Geschwindigkeitsverstöße stellte die Polizei bei Messungen im Bereich Hückeswagen-Scheideweg fest. Hier waren 47 Kräder und 75 Autos zu schnell unterwegs, wobei 105 Verstöße im Verwarnungsgeldbereich lagen (Geschwindigkeitsüberschreitung bis 20 km/h).

Auch kontrollierte die Polizei am Schladernring (Waldbröl) und an der K 19 in Lindlar die Einhaltung der Streckensperrungen für Motorräder - hier kamen jeweils 14 Verwarngelder zusammen.
Den Vogel abgeschossen hat allerdings ein Motorradfahrer aus dem Bereich Mettmann, der auf der L 284 kurz nach dem Ortsausgang von Lindlar-Steinenbrücke mit 150 km/h statt der erlaubten 70 km/h gemessen wurde. Für dieses unverantwortliche Verhalten sieht der Bußgeldkatalog 700 Euro Bußgeld, drei Monate Fahrverbot und zwei Punkte in der Verkehrssünderdatei vor. Viel schlimmer geht die Sache allerdings aus, wenn bei einer solchen Geschwindigkeit plötzlich ein Hindernis auftaucht, dann ist ein Unfall kaum noch vermeidbar. (red.-25.04.2022 14:12)



62-Jährige aus Radevormwald vermisst

Radevormwald - Seit Freitagnachmittag (22. April) wird eine 62-Jährige aus Radevormwald vermisst. Die in einem Seniorenheim lebende und an Demenz erkrankte Frau ist letztmalig gegen 14.50 Uhr im Bereich der Straße "Höhweg" gesehen worden. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen, in die neben mehreren Streifenwagen ein Personenspürhund und ein Polizeihubschrauber eingesetzt waren, konnte die 62-Jährige bislang nicht ausfindig gemacht werden.

Die ursprünglich aus Wuppertal stammende Seniorin kann nur bruchstückhaft Deutsch und spricht polnisch. Sie ist etwa 155 cm groß, von schlanker Statur und hat kurze, dunkle Haare. Als Kleidung trug sie zuletzt ein dunkelgrünes Shirt und eine schwarze Hose. Ein Bild der Vermissten ist unter dem Link polizei.nrw/fahndung/78299 einsehbar.

Hinweise zu der Vermissten bitte unter der Telefonnummer 02261 81990 oder auch unter der Notrufnummer 110. (red.-25.04.2022 15:49)




 




Handy klingelt: Hallo Schatz…!



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