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Makabere Aktion stößt auf Empörung

Spurkenbach gleicht einem Friedhof – Behörde macht Spektakel ein Ende

Waldbröl - In Eigenregie hat ein Künstler 120 Kreuze als Mahnmale am „Schladern-Ring“ aufgestellt. Die Anwohner sind empört, die „Interessengemeinschaft B 256“ distanziert sich in aller Deutlichkeit von der Aktion, Zyniker benennen Spurkenbach in Kreuzbach um, die Behörde setzt dem makaberen Szenario ein Ende, und wieder passiert heute ein schwerer Unfall…

Allem voran: Die Holzkreuze konnten den heutigen Unfall um 17.05 Uhr auf dem Schladern-Ring nicht verhindern, bei dem ein 19-Jähriger Biker aus Nümbrecht in einer Rechtskurve stürzte und in ein entgegenkommendes Auto rutschte, von dem er noch teilweise überrollt wurde. Der junge Mann wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Kreuze ohne Genehmigung postiert

Am Donnerstagabend (Christi Himmelfahrt) gegen 19.30 Uhr bemerkte ein Anwohner, dass am Straßenrand in Spurkenbach Kreuze aufgestellt wurden. Erst zu diesem Zeitpunkt erfuhr auch die „Interessengemeinschaft B 256“ (IGB) von der Aktion des Waldbröler Kunstlehrers und war entsetzt. „Das Kreuz, das auf unserem Grundstück stand, haben wir direkt entfernt“, erklärt Astrid Boddenberg, die sich auch im Namen der IGB deutlich von der makaberen Aktion distanziert. „Man ist sprachlos. Die ernsthaften Bemühungen zur Entschärfung der Strecke werden durch die Kreuze ins Lächerliche gezogen.“ Besonders pietätlos sei ein Kreuz, das direkt neben einer Gedenkstätte eines tatsächlichen Unfallopfers postiert wurde. Geschmacklos empfinden viele auch die Kreuze, die hoch in den Bäumen hängen oder vor Ortsschildern stehen. Auch die Tatsache, dass alle 120 Kreuze entlang der Strecke ehemals auf Gräbern gestanden haben sollen, sorgt für Empörung - nicht nur bei Anwohnern und Verkehrsteilnehmern.

Dr. Jochen Gran, evangelischer Pastor in Waldbröl, ist selbst Motorradfahrer und hat heute Mittag die schauerliche „Allee der Kreuze“ inspiziert. „Ich halte es für ethisch bedenklich, dass Kreuze verwendet wurden, die auf Gräbern standen, wo Menschen im Namen Jesu Christi beerdigt wurden“, so Gran.

Dass ausgerechnet ein Kunstlehrer der Schule, die laut Gran Religionsunterricht in einer sehr abgespeckten Form erteile und den Schulgottesdienst ganz abgeschafft habe, auf dem Schladern-Ring christliche Symbole instrumentalisiert, stimmt den Pastor nicht nur nachdenklich. „Dann sollten auch in der Schule christliche Impulse gesetzt werden“, empfiehlt Gran, der es als bedauerlich erachtet, dass Waldbröl stark an seinem Image als Motorrad unfreundliche Stadt arbeite. „Die meisten Biker sind verantwortungs- und rücksichtsvolle Fahrer in den besten Jahren. Bei ihnen erreicht man mit Information und Sensibilisierung wesentlich mehr als mit erschütternden Aktionen oder Sanktionen“, erklärt Gran, der eine sehr positive Resonanz bei seinen Motorradfahrer-Gottesdiensten vorweisen kann.

Nicht alle über einen Kamm scheren

Luba Maus von der IGB ist gleicher Meinung. Es gehe nicht darum alle Motorradfahrer zu verteufeln. Da müsse man sehr wohl differenzieren. Mit dem Antrag auf eine Sperrung der gefährlichen Strecke und einer Geschwindigkeitsbegrenzung wolle man nicht die willkommenen Fahrer treffen, die gemütlich durch Spurkenbach knattern, sondern die Renn-Piloten, die sich und andere in erhebliche Gefahr bringen.

Geschwindigkeitsbegrenzung statt schockierender Mahnmale

Die IGB setzt auf sachliche Aktionen und strebt unter anderem eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung für die Strecke an. In der Staffelung 90km/h - 70km/h-50 km/h sollen die Unfallschwerpunkte entschärft werden. Doch auch die jetzige temporäre Sperrung wurde positiv bewertet. „Während hier früher an den Wochenendtagen durchschnittlich 3.500 Motorräder vorbeirauschten, sind es jetzt nur noch zwischen 200 bis 300. Die meisten, die die Sperrung ignorieren, fahren laut IGB langsamer und besonnener. Dies sei allerdings keineswegs der fragwürdigen Kreuz-Aktion zu verdanken, sondern vielmehr den Hinweisschildern zur Sperrung und der verstärkten Präsenz der Polizei.


Kreuze müssen wieder entfernt werden

Der Landesbetrieb Straßen als Eigentümer des Grundes auf dem die meisten Kreuze aufgestellt wurden, hat sofort reagiert. „Der Künstler wurde heute aufgefordert, sämtliche Kreuze binnen einer Wochenfrist wieder zu entfernen. Anderenfalls erfolgt eine Ersatzvorname“, erklärt Klaus Büser, Sachbearbeiter Betrieb und Verkehr.

Realität am Schladern-Ring und warum die Spurkenbacher Sturm laufen

Tausende Motorradfahrer brettern an sonnigen Wochenenden über den Streckenabschnitt der B256 bei Spurkenbach. Das Donnern der Motoren ist schon aus weiter Ferne zu hören. Dann ging es oft beinahe im „freien Flug“ mit 120 km/h an den Häusern und der Bushaltestelle vorbei. Aber nicht alle Fahrer waren dieser Strecke gewachsen..

„Wir haben genug Leid gesehen“

„Wenn Sie die Schreie der Verletzten gehört haben und miterleben mussten wie ein junger Motorradfahrer nach einem schweren Unfall in den Armen seiner Schwester stirbt oder eine Mutter zur Unfallstelle kommt und sich bei der dramatischen Bergung ihres toten Kindes den Schmerz aus der Seele schreit oder gar in Ihren eigenen Armen ein Motorradfahrer stirbt, suchen Sie massiv nach einem Ende solcher Schreckensszenarien“, erklärt Otmar Maus. Der Spurkenbacher versichert, dass es den Anwohnern nicht vorrangig um die Lärmbelästigung durch die Motorräder gehe oder man grundsätzlich etwas gegen Motorradfahrer habe, sondern es gehe schlicht und einfach um die eigene Sicherheit und die anderer. „Wir haben hier genug Leid gesehen“, erklärt Maus. „Wenn man an einem Tag zwei tödliche Motorradunfälle miterlebt hat und schon sicher sein kann, dass dies nicht die letzten waren, sieht man den Schladern-Ring mit ganz anderen Augen.“

Katastrophen-Tourismus in der „Grünen Hölle“

Vor der Sperrung des Schladern-Rings versammelten sich Schaulustige wie Biker mit Vorliebe auf einer Hangwiese an einer sehr gefährlichen Rechtskurve. Gaffer und Biker seien mit Video-Kameras ausgerüstet gewesen und hätten einerseits nur auf den nächsten schweren Unfall gewartet, andererseits ihre Leistungen in Kurvenlage und Geschwindigkeit gemessen, erzählt ein Anwohner und fügt hinzu: Oft mit einer sehr dramatischen Bilanz. Dann waren die Spurkenbacher vor Ort und haben geholfen. Sie waren auch für die Angehörigen da, die nach schweren Unfällen - nicht selten mit tödlichem Ausgang - schmerzlichen Fragen nach dem Unfallhergang oder den letzten Worten ihrer Lieben stellten, und wieder waren sie mit dem Leid anderer konfrontiert. Heute müssen sie zudem täglich eine Kreuz-Allee passieren, die zu Himmelfahrt installiert wurde und bis Pfingstmontag entfernt werden muss. Es steht die Frage im Raum, welche symbolische Bedeutung die Anzahl der Kreuze hat. 120 tödliche Unfälle auf dem Schladern-Ring wurden bislang offizielle nicht bestätigt - schon gar nicht dort, wo die Kreuze stehen. (gbm-24.5.2004 22:55)


f.latos@gmx.de 25.05.2004
In diesem Artikel gilt es viele Dinge richtig zu stellen, da sie einfach falsch sind. Doch um den Text abzukürzen hier nur zwei Punkte:
1. In Spurkenbach selbst steht KEIN Kreuz, und hat auch nie dort gestanden.
2. Die Anwohner wussten am Tag vorher, dass diese Aktion stattfindet.

benniberg@hotmail.com 25.05.2004
Das was Sie schreiben ändert nichts an der Tatsache das solch ein aktion mehr als überzogen ist. Mir als leidenschaftlicher Motorradfahrer bleibt nur zu sagen, daß ich froh bin das keins meiner Kinder bei solch einem Lehrer in den Unterricht gehen.
P.S. Da Sie zu feige sind Ihren namen zu nennen, werde ich mich auf die gleiche Stufe begeben.

FBoddenber@aol.com 25.05.2004
Ich als Anwohner finde den Artikel sehr gut und meine,das es um die Sicherheit für alle geht, und nicht ,um sich als "Künstler" hervorzuheben,wie Leute, die nicht helfen, sondern sich nur wichtig machen wollen....
Mfg

FBoddenberg@aol.com 25.05.2004
Ich als Anwohner finde den Artikel sehr gut und meine,das es um die Sicherheit für alle geht, und nicht ,um sich als "Künstler" hervorzuheben,wie Leute, die nicht helfen, sondern sich nur wichtig machen wollen....
Mfg

Pere71@web.de 25.05.2004
Zu dem Kommentar von benniberg@hotmail;
Wenn Sie sich vor Ihrer Kritik informiert hätten, wäre es Ihnen nicht entgangen, dass der für die Aktion Verantwortliche seinen Namen bereits vor Tagen in einer nicht gerade - unbedeutenden- lokalen Tageszeitung bekannt gegeben hat.


alex330@web.de 25.05.2004
Es ist schon bedauerlich, dass man das Bemühen des Künstlers, der mit seiner Aktion einfach nur aufrütteln möchte und junge Menschen vor dem Tod bewahren möchte, in Ihrem Artikel so mit Füßen getreten wird. Hier geht es nicht um Geltungsbedürfnis, sondern um ein deutliches Zeichen, wo offensichtlich alle "normalen" rechtlichen Mittel versagen. Ich selber bin Christ und finde nicht, dass hier irgendwessen Andenken beschädigt wird. Das Kreuz ist nunmal das Zeichen des Todes und des Leidens. Genau als solches wird es hier gebraucht. Es ist aber auch ein Zeichen der Hoffnung. Der Künstler hat das Kreuz auch in diesem Sinne eingesetzt. Hoffentlich nehmen sich wenigstens ein paar diese Zeichen zu Herzen. Geschwindigkeitsbegrenzungen tun es offensichtlich nicht. Ich meine: Hut ab vor dieser Aktion!
A. Blumberg

Pere-latdat@wem.de 26.05.2004
Von: Pere71@web.de

Zu dem Kommentar von benniberg@hotmail;

Wenn Sie sich vor Ihrer Kritik informiert hätten, wäre es Ihnen nicht entgangen, dass der für die Aktion Verantwortliche seinen Namen bereits vor Tagen in einer nicht gerade - unbedeutenden- lokalen Tageszeitung bekannt gegeben hat.

Antwort: Pere-latdat@wem.de

Ja doch, das hat er. Ist der Künstler, aber nicht auch der Ehemann, der hier an erster Stelle kritisierenden Fotografin (f.latos@gmx.de), die bei „einer nicht gerade - unbedeutenden- lokalen Tageszeitung“ arbeitet und OVZ-Fotos zum Gatten-Thema „Kreuzweg für Biker“ sowie auch lachend und feixend Fotos zum „Grüber Nationalpark“ geschossen hat, wobei Grüber, der von der IGB mit Doktorhut versehene Frotman der IGB ist (Artikel dazu findet man auch in „einer nicht gerade - unbedeutenden- lokalen Tageszeitung“) ??? Man schaue herein, in dieses nicht unbedeutende "Allein-Printmedium" des Oberbergischen Kreises – gerne am Samstag der vergangenen Woche und so. Aber, aber … ein Schelm, der Böses dabei denkt!

arbeitgeber@dageg.en 26.05.2004
Es muß etwas am Schladernring passieren, aber nicht das. Mich würde mal interessieren, wer haftet, wenn jetzt jemand verunglückt und später angibt, er sei durch die Kreuze abgelenkt worden. Eine Ablenkung stellen sie ja bewusst dar. Man soll ja hinschauen.

Wie argumentiert der "Künstler" wohl, wenn es zu einem Unfall kommt? Aber hoffen wir inständig, daß alles gut geht.

michaelnoeltgen@web.de 26.05.2004

Ich habe geholfen die Kreuze aufzustellen, und das weil ich voll und ganz dahinter stehe! Diese Aktion ist eine Kunstaktion, die zum Nachdenken und natürlich auch zum kritischen Hinterfragen anregen soll. Es mag sein, dass die Strecke zwischen Waldbröl und Rosbach einem Friedhof gleicht, aber ist sie das nicht auch? Sind diese Kreuze nicht Realität? Wollen wir diese Realität nicht sehen? Anscheinend können oder wollen dieses manche nicht! Es ist weder eine religiöse Aktion, noch - wie manche meinen - Blasphemie.

Als wir die Kreuze eingeschlagen haben, hat uns ein Motorradfahrer beobachtet, der mehrfach die Stecke hoch und runter gefahren ist. Dieser hat uns in einem späteren Interview mit dem ZDF gezeigt, dass diese Aktion das bewirkt, was sie bewirken soll. Nämlich zum Nachdenken anregen. Im Gegensatz zu manch anderen Aktionen, die rund um den „Schladernring" getätigt werden, war diese Aktion nicht eigennützig. In dem Artikel wird beschrieben, dass jetzt nur noch ca. 200 - 300 Motorräder durch die gesperrte Strecke fahren. Genau das sind jene, welche die Strecke als Renn- oder Teststrecke benutzen; genau das sind diejenigen, die wir mit der Aktion erreichen wollen. Wir wollen uns weder bei den Anwohnern wichtig machen, noch wollen wir den vernünftigen und besonnenen Fahrern das Fahren auf dieser sehr schönen Motorrad Strecke ganz verbieten, wie es das Bestreben mancher anderer ist. Hier wären wir an dem Punkt, dass Waldbröl an seinem Image als „Motorrad unfreundliche Stadt" arbeitet. Aber kommen wegen der Kreuze weniger Motorradfahrer nach Waldbröl, oder eher wegen der Sperrung? Es ist meiner Meinung nach nicht richtig den „Schladernring" komplett für Motorräder zu sperren. Bei einer auf das Wochenende beschränkten Sperrung werden die „Rasereien" auf die Woche verteilt und bei einer kompletten Sperrung werden die Motorräder auf andere, auch nicht uninteressante Strecken in der Nähe ausweichen. Es ist also nur ein Wegschieben der Probleme und kein Lösungsansatz. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung hingegen halte ich für sehr sinnvoll.

Zu dem Kommentar von benniberg@hotmail.com kann ich nur sagen, dass ich genau das Gegenteil denke. Kunst war in der Geschichte oftmals etwas Revolutionäres, etwas Aufständiges, etwas Provokantes. Ist es nicht unter anderem auch das, was ein Kunstlehrer vermitteln soll? Abgesehen davon hat diese Aktion nichts mit Schule zu tun.

Zu Fboddenberg@aol.com. Das ist genau das, worum es geht. Es geht um die Sicherheit aller, und nicht um den Künstler. Hätte man denjenigen, der die Kreuze aufstellt ohne seine Namen zu nennen nicht als Feigling bezeichnet? Außerdem steht er hinter dem was er gemacht hat.

Ich freue mich, dass diese Aktion eine solche Diskussion auslöst. Natürlich gibt es unterschiedliche Meinungen zu dieser Aktion, und das ist auch gut so. Es sollte jedoch jeder gründlich darüber nachdenken, bevor er Kritik übt. Kritisieren kann jeder schnell, aber wer nimmt denn selbst was in die Hand? Und dann auch noch uneigennützig? Die wenigsten wissen wie viel Arbeit hinter dieser Sache gesteckt hat. Die Vorarbeiten sowie die Planung zum Ablauf haben sich über einen sehr langen Zeitraum erstreckt.

Ich habe sehr viele positive Reaktionen auf diese Aktion bekommen, und habe mehrfach gehört, dass die Kreuze zum Nachdenken anregen, dass sie provokant und auffällig sind. Sie werden nicht das Problem der Raserei lösen, aber wenn es auch nur wenige der Raser dazu bringt vernünftiger zu fahren, hat sich diese Aktion gelohnt.

Ich bin froh dabei gewesen zu sein, denn auch ich stehe hinter dem was ich gemacht habe und würde es jederzeit wieder machen.


@ michael noeltgen 26.05.2004
Sie schreiben: Diese Aktion ist eine Kunstaktion ... Das ist unglaublich. Soll das heißen, dass das Leid der Opfer, der Angehörigen und Hinterbliebenen, sowie der vollkommen unschuldig in Unfälle verwickelte Menschen, jetzt Kunst ist. Zu was wird diese leidvolle Strecke noch herhalten müssen. Oder besser für wen mit welcher Profilneurose oder zu welcher PR Aktion?

Offenbar stehen aber nicht mehr alle so sehr hinter der Aktion: bezeichnend ist doch, dass schon heute die Fotografenbezeichnung unter dem Foto eines Schladernring-Artikels in der vorgenannten Zeitung fehlt. Zufall?

Aber sehen wir es als Kunst: Kunst ist ja auch, wenn jemand einen Wellensittich mit Sofortkleber auf einem Brett fixiert und nach der "nachdenklich stimmenden Aktion" durch Töten erlöst. Dagegen kann nicht einmal das Tierschutzgesetz etwas ausrichten. Man könnte angesichts dieser und der Kreuzaktion schon ein befremdliches Gefühl gegenüber den Künstlern bekommen und ihren Methoden diese fragwürdigen Werke publik zu machen.

benniberg@hotmail.com 26.05.2004
Ist es Kunst an einer Stelle solch ein Kreutz aufzuschlagen wo an einem tödlich Verunglückten gedacht werden soll? Die Versursacher sollten sich in die Situation der Angehörigen setzen . Desweiteren stellen wir doch an der Bitze 100 Harkenkreutze für die entfernung der Steine an der Hitlermauer. Oder hängen wir 100e Rollen Toilettenpapier an die Bäume in den Ortschaften wo der Kanal noch fehlt. Werden wir noch sarkastischer: hängen wir 100 Tierfelle von Alperbrück bis zum Tierheim Koppelweide auf. Wo soll sowas hinführen? Es ist immer wieder komisch das manche Leute meinen das für sie das geltende Recht nicht gilt. Und dann kann man sich ganz schnell hinter "Kunst" verstecken. Sorry, aber ich habe unter Kunstverständnis etwas anderes gelernt.

benniberg@hotmail.com 27.05.2004
@Pere-latdat@wem.de
Lernen Sie erst mal das Lesen. Die Anspielung galt auf den Kommentar zu diesem Artikel . Desweiteren ist die Dame die Sie anführen mir unbekannt. Ich komme aus Wiehl, habe aber über 37jahre in Waldbröl gelebt. Zufälligerweise auch ein paar Jahre in Seifen. Daher habe ich heute noch Freunde in den Ortschaften Seifen und Spurkenbach. Mir ist dort kein Anwohner bekannt der Ihre Aktion gutheißt.

Pere71@web.de 27.05.2004
Ich denke, es ist ausserordentlich schade, dass versucht wird dieser, meiner Meinung nach durch und durch guten Aktion, mittels Bezeichnungen wie "pietätlos" oder "makaber" ein Stempel aufzudrücken! Unpassend empfinde ich auch die Reaktion der "Interessengemeinschaft B256"; Dass ihre Bemühungen "ins Lächerliche gezogen"werden, sehe ich ganz anders! Der Künstler will sensibilisieren, aufmerksam machen und Leute zum nachdenken anregen. Im Grunde genommen gehen beide Intentionen Hand in Hand! Man kann sich nun fragen, warum von Seiten der "Interessengemeinschaft B256" solch eine massive Kritik verübt wird....Es ist ja nicht so, dass sich diese jetzt über ein unbefriedigendes öffentliches Forum beschweren könnten...Dass der ortsansässige Pastor sich als leidenschaftlicher Motorradfahrer negativ zu der Aktion geäußert hat, ist kein Wunder; was hätte er denn anderes sagen sollen,ohne Gefahr zu laufen, die Hälfte seiner treuen Gemeinde zu vergraulen?! Dennoch ist das keine Entschuldigung! Das Kreuz bietet eine unmittelbare Assoziation zu Themen wie Tod, Schmerz und Leid. Es wird nicht ausgenutzt, oder zweckentfremdet wenn man es in einen solchen Kontext hineinstellt! Es geht darum, daran zu errinnern, dass es nicht allen Menschen so gut geht wie uns, die sich hier über einen eigentlich eindeutigen Sachverhalt streiten.
Diese Aktion ist sehr gelungen und ich sehe keinerlei Anzeichen für Egoismus, Gier nach Ruhm und Anerkennung, Skrupellosigkeit etc. !

Benniberg@hotmail.com 27.05.2004
Und anscheind stehen Sie und der "Künstler", ob er einer ist muß er erst noch beweisen, mit Ihrer Meinung ziemlich alleine da. Genau wie Ihre Ansicht zu Meinung anderer, in diesem Falle Pastor Gran. Sie outen sich hier als Persone, dessen Meinung die einzige wahre sein darf, oder woher wollen Sie wissen was die "Schäflein" von Herr Gran denken? Ich weiß nicht wie alt Sie sind, ich kann mich aber noch sehr gut an die zeiten erinnern wo in Waldbröl Fritz Dorlaß wegen seiner Jugendarbeit fast verjagt wurde. Das ist aber ein anderes Thema. Eins hat die blödsinnige Aktion aber doch, den "Künstler" ins Gespräch zu bringen. Auch eine Art der Selbstdarstellung.
Amen

gunnar6669@hotmail.com 03.06.2004
Hätten Angehörige, Verwandte, Freunde der Unfallopfer oder Anwohner des „Rings“ diese Aktion initiiert währe zumindest der Hintergrund nicht derart fragwürdig.

„Kollateralschäden“ wie das Postieren eines „Kunstkreuzes“ neben dem eines Echten währen verzeihbar.

Das sich aber gerade ein selbsternannter „Künstler“ zu einer derartigen Geschmacklosigkeit hinziehen lässt stell ja wohl Fragen in den Raum.

Meiner Meinung nach wollte nur einer der vielen gesichtslosen „Künstler“ endlich mal an die Öffentlichkeit. Hat er ja geschafft – sonst würde ja keiner hier schreiben.

Die Tatsache authentische Kreuze zu verwenden bestätigen nur meinen Verdacht, dass es diesem „Künstler“ niemals um das Aufklären der Gefahr, sondern nur um das Aufsehen ging.

saso-maus@gmx.de 04.06.2004
Alles ist Kunst, Kunst ist nichts!

Das vielen Menschen die Kunstaktion nicht gefallen würde war absehbar, aber die dagegen vorgebrachen Argumente sind wirklich lächerlich. Man kann auf Niveau vollere Art seine Meinung ausdrücken und muss nicht unter die Gürtelliene gehen. Wie es zum beispiel bennyberg@hotmail immer wieder in seinen Kommentaren tut. Ich frage mich wirklich woher sie diese Wut nehmen, denn wenn sie mehr über Diese Aktion ( an der ich auch mitgewirkt habe) wüßten, würden sie sicher anders darüber denken. Aber scheinbar sind sie nicht in der Lage über ihren ,,Tellerrand´´ zu blicken und die Vorkommnisse zu akzeptieren. Das einzige was sie können ist negative Kritik leisten, die mit der Sache ansich nichts zutun hat. Schade eigendlich das sie solch ein komisches Verständnis von Kunst haben, ihren Kindern würde ich einen solchen Kunstlehrer wünschen, dann wüssten diese im Gegensatz zu ihnen was
Kunst wirklich ist. Als eine bodenlose Frechheit empfinde ich auch ihr abwertendes ,,Künstler´´. Er hat es nicht nötig sich mit solch einer Aktion zu profillieren, wenn er eins ist dann in erster Liene Ein KÜNSTLER. Nur weil sie nicht in der Lage sind seine Aktion nachzuvollziehen müssen sie sarkastische Witze reißen. Kennen sie eigendlich den Unterschied zwischen einem Hakenkreuz und einem Normalen?????????
Eigendlich sollte man Dankbar sein das solch eine Aktion durch geführt worden ist.
Ich kann mir vorstellen das einige Motorradfahrer sich angegriffen fühlen, jedoch sollte man auch bedenken, dass mit jedem Unfall auf dieser strecke Unschuldige mitgefährdet werden.
An arbeitgeber@dageg.de
Sie reden davon das etwas getan werden muss aber nicht in dieser Art und Weise. HABEN SIE EINEN GEGENVORSCHLAG??????
Reden kann jeder! Wir haben was gemacht, was ist mit ihnen?

Man stelle sich vor jemand der einem Nahe steht verunglückt auf dieser Strecke, würden sie dann noch genauso denken wie sie es vorher getan haben. Sie können nicht einfach blau -Äugig durchs Leben gehen und denken das das niemanden passieren könnte den sie kennen.
Nebenbei bin ich die Strecke mehrfach abgefahren und die Autos sowie die Motorräder sind alle langsamer geworden nachdem ihnen die Kreuze aufgefallen sind.
Bis jetzt habe ich nur positive Kritik gehört und ich glaube nicht das sich einer von uns bei seiner Rolle in der Aktion unwohl fühlt.
Zum Abschluss wäre zu sagen, dass ich an solch einer Aktion jeder Zeit wieder teilnehemen würde. Denn für mich hatte sie durchaus Sinn und es ist besser etwas zu tun als darüber zu Reden das etwas getan werden soll.
bennyberg und arbeitgeber kann ich nur wünschen, dass sie mit ihrer Einstellung nicht überall anecken.

benniberg@hotmail.com 05.06.2004
@saso-maus
Es ist schon anmaßend von Ihnen über anderdenkende so zu urteilen. Woher nehmen Sie sich das Recht heraus alles als das wahre zu bezeichnen was Ihnen gefällt und somit alle anders denkende in die Ecke zu stellen? Desweiteren, wann habe ich diese Kreuze in Verbindung des Dritten Reiches gebracht? Diese Äußerung Ihrerseits ist eine Unverschämtheit und geht in Beleidigung über. Ich bin froh das meine Kinder nicht bei diesem selbsternannten Künstler in der Schule waren und dazu stehe ich auch. Ist heutzutage jeder der z.bsp. ein Wand beschmiert in Ihren Augen ein Künstler? Gut das wir noch nicht so weit sind uns jede meinung ausdrängen zulassen. Sie können meinetwegen Argument bringen soviel Sie wollen, ich bleibe dabei das dieser Künstler besser in seinem Kämmerlein geblieben wäre da diese Aktion keinem Motorradfahrer das Leben gerettet hat und auch nicht retten wird. Und wie gesagt, legen Sie mir nicht Sachen in dn Mund die ich nie gesagt habe.

keine@mail.de 06.06.2004
Während der Aktion kam es zu einem schweren Unfall. Von Verhindern kann da ja dann wohl keine Rede sein. Und "Kunst" ist das auch nicht. So etwas ist widerlich. Den Zorn hat sich der "Künstler" zugezogen, weil er authentische Kreuze wählte und sie auch noch neben echte Gedenkstellen postiert hat. So was gehört sich einfach nicht.

sheerie23@gmx.de 06.06.2004
Zunächst Einmal:
keine@mail.de , nicht während dieser Aktion kam es zu diesem Unfall und der der im Anschluss an das sogenannte Aufräumen geschah, ist furchtbar gewiss, aber der "Künstler" kann hier ja wohl kaum für verantwortlich gemacht werden!
Ja! Der Künstler, mein lieber benniberg! Er ist ein Künstler und ein wundervoller Kunstlehrer! Ich durfte seinem Unterricht folgen und erfreue mich noch heute an den Anregungen, die er uns gegeben hat.
Ich finde es gut auf das Sterben am Schladernring aufmerksam zu machen und grade die Kreuzaktion halte ich in diesem Zusammenhang für gelungen, denn das Kreuz symbolisiert ja nicht nur Trauer und Tod, sondern gibt uns auch Ausblick auf Erlösung und Heil. Heil, das ist es was zählt, finde ich und das sagen die Kreuze für mich auch.
Wir müssen dem was kommt ebenso dem was war gegenübertreten.
An dieser Aktion sieht man, welche Gedanken sich diese Menschen um ihre Nächsten gemacht haben, im Gegensatz zu dem Verantwortlichen Straßenverkehrsamt!
Und dafür müssen sich diese Schüler, die sich mehr als einmal überlegt haben, was sie tun und dieser von IHNEN geschmähte Künstler sich Beleidigungen und Vergleiche gefallen lassen, die SIE alle miteinnänder öffentlich nicht in der Lage wären vor zu bringen. Nicht einmal IHRE Namen nennen sie , diese Wächter der Moral, Sauber wirklich.
Verurteilen SIE nicht, was SIE nicht beurteilen können.
In diesem Sinne
Julia Riedel

keine@t-online.de 06.06.2004
Doch genau und direkt während dieser Aktion kam es zu einem für den "Künstler" nicht wegzuschleimenden" Unfal:

Allem voran: Die Holzkreuze konnten den heutigen Unfall um 17.05 Uhr auf dem Schladern-Ring nicht verhindern, bei dem ein 19-Jähriger Biker aus Nümbrecht in einer Rechtskurve stürzte und in ein entgegenkommendes Auto rutschte, von dem er noch teilweise überrollt wurde. Der junge Mann wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

ich 07.06.2004
an keein. die wahrheit moegen weder solch selbsternennten kuenstler noch deren zeitgenossen und anhang nich hoeren. denen geht es alleine um ihre selbstdarstellung und nicht um den kern der sache.

Umberto@Unbekannt.de 08.06.2004
Also, ich weiß garnicht, was ihr alle habt.
Es ist doch wohl jedem Menschen, der bei Verstand ist, klar, dass ein paar Kreuze am Wegrand keinen Unfall verhindern können.
Aber sie können auf die Problematik, die scheinbar vorher nicht wirklich ernstgenommen wurde, hinweisen.
Und wenn auch nur Einer über die Gefahren, die in dieser Strecke für schnellfahrende Motoradfahrer herrschen, nachdenkt, dann ist dies doch eine durchaus positiver Effekt. Ich kann euch alle echt nicht verstehen, es ist ja nichtso, als hätten die Kreuze irgendwen in den Tod getrieben. Außerdem: Bervor man soetwas kritisiert, erstmal selber was auf die Beinestellen!!!

ichscheissaufkuenstler 08.06.2004
wie sollen kreutze aufmerksam machen wenn alle vorherigen aktionen nichts geholfen haben? es ist und bleibt eine profilneurose von einem lehrer der in seiner schule unterfordert ist. er sollte sich lieber mehr um seinen lehrauftrag kuemmern und die dementsprechende leistung fuer sein gehalt in der schule dabringen. das kann ich als ehemaliger schueler mit sicherheit besser beurteilen als irgendwelche freunde.

sheerie23@gmx.de 14.06.2004
@ich
ist das denn die Wahrheit, was diese Seite zu bieten hat?
Die Wahrheit ist irgendwo da draußen am Schladernring.
Die Wahrheit ist, dass schon einige Menschen dort ums Leben gekommen sind, aber das scheint niemand hören zu wollen.
Die Wahrheit ist das die Menschen all dies Unglück verdrängen, aus ihrer heilen Welt hinaus drängen.
Selbst ernannte Künstler, nein!
Kritiker und Künstler, augeweckte Menschen mit Interesse an ihrer Umgebung, ihren Mitmenschen und ihrem eigenen Wohl, trifft es wohl ehr.
Kann hier eigentlich mal irgend jemand über diesen "dieser-elende-selbst-ernannte-schwachsinnige-Künstler" Kram hinaus kommen???

benni, der berg 14.06.2004
@sheerie23 soll ein künstler nicht sogar anecken und aufrütteln? also ist solche eine disk. nur gut. also reg dich ab wenn andere nicht deiner meinung sind.

saso-maus@gmx.de 15.06.2004
Ja, da haben sie wohl recht! Eine Diskussion ist nur gut, aber kein sinnloses kindliches hin und her geplenkel.
Es gibt Menschen mit denen man einfach nicht diskutieren kann, da sie eine andere Meinung eh nur mit Füßen treten.
Ich persönlich denke das die Kreuzaktion auch eine Meinungsaußerung war und dazu haben wir das Recht!
Regt euch auf solange ihr wollt, solangsam ist es wirklich nur noch lächerlich. Eure meinung soll akzeptiert werden, aber ihr akzeptiert unsere nicht.
Das ist wirklich Fair!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

peinlich@schäm-dich.com 15.06.2004
Komisch, dass viele pro Künstler Postings anonym sind. Aber gut, halt ich es auch so.

Das Gewürge um „Das war toll“ ist nicht nur anbiedernd …, sondern widerlich.

Fakt ist: Das war ein Griff in die Untiefen jeden Klos.

Es wurden Kreuze verwendet, die auf echten Gräbern gestanden haben. Unglaublich. Wer liegt da unter der Erde? Um wen haben Angehörige getrauert, die bis heute keine Ahnung davon haben, dass ihr provisorisches Kreuz für ihre Lieben (bis das teure Denkmal fertig ist) „Kunstobjekt“ auf einer angeprangerten Motorrad-Rennstrecke wurde. Man möge sich nur eine ganz normale Trauerfeier und die Trauergemeinde vorstellen…

Hat der Künstler oder der befreundete Steinmetz die Angehörigen um Freigabe gefragt? Nein. Hat er nicht. Warum nicht? Welche Schicksale fanden unter den Kreuzen ihr Ende… und diese verstorbenen Seelen halten – ohne, dass die Angehörigen es wissen oder sich gar dagegen wehren könnten - her für einen Lehrer der Gesamtschule Waldbröl, der eben so was sammelt (Kultusministerium?) und dann zur eigenen Selbstdarstellung auf einer so genannten Todestrecke – auch mit seinen Schülern - aufbaut, was dann super peinlich medienträchtig von einer lokalen Zeitung gelobhudelt wird, bei der seine Frau als Fotografin arbeitet.

*megaaufstoß*

Nun, im dazu bislang letzten Artikel dieser Zeitung (Kreuze wurden abgebaut) fehlte – ach so unter dem Foto der Name „Latos“. Anfangs der Berichterstattung über die „tolle Aktion“ war er stets schon sehr deutlich zu sehen.

Man mag sich einmal – nach der kranken Geburt dieser Idee - das Gespräch zwischen dem Künstler und dem Steinmetz vorstellen … „Ich brauch authentische Kreuze. Der Tod muss nahe, ja fühlbar abschreckend sein, dann feil ich die Namen aus den Kreuzen raus und steck die auch neben immerzu frisch mit Blumen bestückter Gedenkstellen echter Schladering-Ring-Toter. Das schockt bestimmt!

Ja kriste! Wer war der Steinmetz? ? ? DIESE FRAGE IST DRINGEND ZU KLÄREN!

Kann natürlich sein, dass die Planung auch ganz anders verlief. Wie? Ich geh morgen mal zu nem Steinmetz und frag nach authentischen Kreuzen. Echt, das mach ich.

Zurück zum Them:

Hier die absolute Dreistigkeit auszutoben, immer noch neue Postings zum eigentlich längst abgehakten Thema zu setzen, wirkt echt pensionssichernd. Es wird immer weiter geplärrt wie gut das war! Anonym natürlich. Mach ich’s … wie gesagt … auch so und erinnere daran: Während dieser so edlen Aktion gab es einen schweren Unfall.

Es reicht!

Der Künstler möge seine Befürworter bzw. sich selbst zurückpfeifen und sich ein anderes Objekt suchen. Blumen vielleicht?! Nein, nicht die auf Gräbern.…

trödler 16.06.2004
an: peinlich@schäm-dich.com
und das war nun das abendgebet oder wie? bist du nun der auf den alle hören müssen? was stört dich den hier? und wenn wir noch 3 jahre hier schreiben. halt einfach deinen mund wenn du nichts vernünftiges zu sagen hast. amen. oder wie die redlichen sagen würden: DEPP !!!

liebern@-trödeln.com 16.06.2004
Der Künstler hat’s mit Zweirädern und Medienrummel. Tat er sich doch am Wochenende als Moderator bei dem Nutscheid-Megabike hervor…. Ach ja.

trödler 17.06.2004
und was hat dieses nutscheid event mit kunst zu tun? achso, ich vergaß, auch ein künstler ist nur ein mensch oder wie?

 


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