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Blaulicht
Aktuelle Berichte - Hinweise vom 1.01.2022

Einsatzbilanz der Polizei zum Jahreswechsel


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Recht ruhiger Jahreswechsel

Einsatzbilanz der Polizei zum Jahreswechsel

Oberberg - Der Jahreswechsel verlief für die Polizei im Oberbergischen Kreis vergleichsweise ruhig. Wegen des Verkaufsverbots für Böller gab es kaum damit einhergehende Einsätze. In Hückeswagen hat die Polizei eine Strafanzeige aufgenommen, nachdem am Silvesterabend ein Unbekannter mit einer Rakete auf einen Balkon gezielt hat, auf dem sich mehrere Personen aufhielten.

Eine aus drei Personen und einem Kleinkind bestehende Personengruppe hatte gegen 19.40 Uhr im Bereich des Kreisverkehrs Wiehagener Straße / Blumenstraße mehrere Feuerwerkskörper gezündet. Als Anwohner der Wiehagener Straße die Personen daraufhin vom Balkon aus ansprachen, kam es zu einem verbalen Streit, in dessen Verlauf ein Tatverdächtiger eine Rakete in Richtung des Balkons abschoss; die Rakete verfehlte jedoch ihr Ziel und die Personengruppe entfernte sich anschließend in Richtung der Blumenstraße.

Feuerwerkskörper spielten auch bei Einsätzen wegen Ruhestörungen keine Rolle. In elf Fällen rückten die Beamten in der Nacht aus, weil Feiernde die Musik zu laut aufgedreht hatten.

Großes Glück hatten zwei 16-Jährige, die kurz nach Mitternacht in Gummersbach-Niederseßmar von einem alkoholisierten Autofahrer angefahren wurden. Ein 52-jähriger Bergneustädter war mit einem Mercedes aus Derschlag kommend auf der Kölner Straße in Richtung Niederseßmar gefahren. In einer Rechtskurve geriet er zunächst auf den Fahrstreifen des Gegenverkehrs und überfuhr eine Verkehrsinsel. Anschließend kam er in Höhe der Einmündung mit der Bernberger Straße nach rechts auf den angrenzenden Gehweg ab, wo sich zu diesem Zeitpunkt eine Gruppe von Jugendlichen befand. Der Wagen erfasste zwei 16-Jährige aus Gummersbach und schleuderte diese zu Boden. Zum Glück stellten sich die Verletzungen nicht als so schwerwiegend heraus; beide konnten nach einer Behandlung im Krankenhaus wieder nach Hause. Dem Fahrer ließ die Polizei eine Blutprobe entnehmen, nachdem ein Vortest einen Wert von fast 2,6 Promille angezeigt hatte.

Ebenso nicht mehr in der Lage, ihr Auto sicher zu führen, war eine 44-Jährige aus Gummersbach, der ein Zeuge kurz vor zwei Uhr auf dem Südring in Gummersbach den Fahrzeugschlüssel abnahm. Der Zeuge hatte zuvor bemerkt, dass die 44-Jährige in deutlichen Schlangenlinien gefahren war und hatte den Umstand ausgenutzt, dass sie an einer Ampel anhalten musste. Den Führerschein der stark alkoholisierten Frau blieb nach einer Blutprobenentnahme bei der Polizei.

Ebenso ohne seinen Führerschein muss ein 19-jähriger Autofahrer aus Waldbröl auskommen, den die Polizei kurz nach drei Uhr auf der Gerichtsstraße in Waldbröl angehalten hatte. Mit einem Vortestwert von etwa 1,2 Promille hatte der auch deutlich zu tief ins Glas geschaut.

Streitigkeiten und Körperverletzungen waren in der Neujahrsnacht nicht besonders auffällig. Lediglich in Lindlar kam es am Morgen zu einer Auseinandersetzung, in deren Folge eine 20-Jährige eine Polizistin angriff. Gegen 05.45 Uhr war es vor einer Gaststätte auf der Hauptstraße zu einer Rangelei und Körperverletzung gekommen. Die 20-Jährige aus Lindlar war daran nicht beteiligt, erhielt aber von der Polizei wegen ihres störenden Verhaltens bei der Anzeigenaufnahme einen Platzverweis, dem sie allerdings nicht nachkommen wollte. Während der Durchsetzung des Platzverweises holte die alkoholisierte junge Frau plötzlich aus und verletzte eine Polizistin durch einen Faustschlag gegen den Kopf leicht. Gegen die 20-Jährige leitete die Polizei ein Strafverfahren ein und veranlasste eine Blutprobenentnahme. (red.-01.01.2022 19:19)




 




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